Coronavirus: Aktualisierte Empfehlungen (17. September 2021)

Das Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche im Rheinland hat seine Handlungsempfehlungen angesichts der Ausbreitung des Coronavirus aktualisiert und ergänzt (Informationsstand: 17. September 2021, 16.15 Uhr). Vizepräsident Dr. Johann Weusmann hat u. a. alle Gemeinden informiert.

Corona-Information Nr. 124 vom 17. September 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Geschwister,

„geimpft, genesen oder getestet“ – letzterer Bestandteil der 3G-Regeln hat noch einmal zu einigen Nachfragen von Gemeinden bei uns im Landeskirchenamt geführt. Deshalb konkretisieren wir hier die Angaben:

NRW-Regel: Bei 3G reichen Selbsttests nicht aus

Bei Anwendung der 3G-Regel reichen Selbsttests, bei denen das negative Ergebnis nicht von einer offiziellen Stelle bescheinigt ist, nicht aus: Getestete Personen im Sinne der nordrhein-westfälischen Verordnung sind Personen, die über ein nach der Corona-Test-und-Quarantäneverordnung von einer zuständigen Stelle bescheinigtes negatives Ergebnis eines höchstens 48 Stunden zurückliegenden Antigen-Schnelltests oder eines von einem anerkannten Labor bescheinigten höchstens 48 Stunden zurückliegenden PCR-Tests verfügen. Schülerinnen und Schüler gelten aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen als getestete Personen. Soweit ein PCR-Test verlangt wird, gelten sie durch die Schultests auch als PCR-getestet. Alles zum Thema finden Sie hier.

Gesangbücher können unter bestimmten Voraussetzungen genutzt werden

Das Evangelische Gesangbuch bzw. andere Liederbücher können im Gottesdienst und bei anderen Gelegenheiten in der Gemeindearbeit durchaus (wieder) benutzt werden. Allerdings sind dabei die Empfehlungen des Deutschen Bibliotheksverbands zu beachten. Diese sehen nach dem Gebrauch der Bücher je nach Material eine „Ruhezeit“ von bis zu 72 Stunden vor. Die Details dazu können Sie hier nachlesen (Punkt 5: Besondere Anforderungen).

Liebe Geschwister,

ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Wochenende und stärkende Gottesdienste!

Ihr

Dr. Johann Weusmann
Vizepräsident
Evangelische Kirche im Rheinland
Landeskirchenamt

www.ekir.de/klingelbeutel

 

Stand: 17. September 2021, 16.15 Uhr.

Hinweis: Diese E-Mail ist an alle ekir.de-Mailadressen verschickt worden.


Corona-Information Nr. 123 vom 15. September 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Geschwister,

die heutige Corona-Information betrifft Hessen und Nordrhein-Westfalen:

Hessen: 2G ist möglich

In Hessen tritt ab morgen, Donnerstag, 16. September, eine neue Fassung der Coronavirus-Schutzverordnung in Kraft. Eine gravierende Änderung, auch für die Gemeinden: Künftig gibt es eine 2G-Option. Wer sich dafür entscheidet, kann in seinen Gottesdiensten und Veranstaltungen auf alle anderen Schutzmaßnahmen wie Abstände, Hygienekonzepte, Kapazitätsbeschränkungen und Masken verzichten. Außerdem verabschiedet sich Hessen von der bisherigen Infektionsinzidenz und führt stattdessen eine Hospitalisierungsinzidenz und die Belegung der Intensivbetten als Kriterien für die Festlegung von Schutzmaßnahmen ein.

NRW: Fehler korrigiert

Die Coronaschutz-Verordnung des Landes Nordrhein-Westfalen wurde mit Wirkung zum 11. September 2021 dahingehend aktualisiert, dass das wesentliche Kriterium für zahlreiche Zugangsbeschränkungen nicht mehr allein die 7-Tage-Inzidenz sein sollte. Vielmehr fließen nun auch andere für die Risikobeurteilung wichtige Faktoren, z. B. die verfügbaren intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten, mit ein. Bei der Bearbeitung im zuständigen Ministerium wurde dabei übersehen, den Abschnitt, nach dem die Zugangsbeschränkungen wieder entfallen, sobald die 7-Tage-Inzidenz mehrere Tage unter 35 liegt, zu streichen. Dies wurde mit der Änderung der Verordnung, die ab heute, 15. September, gültig ist, nachgeholt.

Eine Übersicht über den aktuellen Stand findet sich weiter in unseren Regelungen in vier Bundesländern.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Johann Weusmann
Vizepräsident
Evangelische Kirche im Rheinland
Landeskirchenamt

www.ekir.de/klingelbeutel

 

Stand: 15. September 2021, 16.30 Uhr.

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Corona-Information Nr. 122 vom 9. September 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Geschwister,

in Rheinland-Pfalz gilt ab Sonntag, 12. September 2021, die 26. Corona-Bekämpfungsverordnung.  Diese bringt grundlegende Änderungen mit sich. So führt die rheinland-pfälzische Landesregierung ein neues dreistufiges Warnsystem ein, dass die bisherige Orientierung an der Sieben-Tage-Inzidenz ersetzt. Die neuen Warnstufen setzen sich zusammen aus der Sieben-Tage-Inzidenz, dem Sieben-Tage-Hospitalisierungs-Wert und dem Anteil der mit Covid-19-Erkrankten belegten Intensivbetten.

Neue Regelungen betreffen auch Gottesdienste

Die neuen Regelungen in Rheinland-Pfalz betreffen dabei auch die Gottesdienste. So gilt ab Sonntag in geschlossenen Räumen wieder durchgehend die Maskenpflicht. Das bedeutet, dass auch am Sitzplatz die Maske aufbehalten werden muss. Weiterhin gilt es, das Abstandsgebot durch einen freien Sitzplatz zwischen jedem belegten Sitzplatz innerhalb einer Reihe sowie vor und hinter jedem belegten Sitzplatz einzuhalten. Die neue Verordnung erlaubt allerdings auch eine Alternative: So können Gottesdienste ohne Abstandsgebot und Maskenpflicht stattfinden, wenn höchstens 25 nicht-immunisierte Personen (also Personen, die nicht genesen oder geimpft sind) und im Übrigen nur genesene, geimpfte oder diesen gleichgestellten Personen (Kinder bis einschließlich elf Jahre) teilnehmen. Bei Warnstufe 2 reduziert sich die Personenzahl der nicht-immunisierten Personen auf zehn und bei Warnstufe 3 auf fünf Personen. Weitere Informationen zu den neuen Regelungen finden Sie wie immer in unseren Regelungen in den vier Bundesländern.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Johann Weusmann
Vizepräsident
Evangelische Kirche im Rheinland
Landeskirchenamt

www.ekir.de/klingelbeutel

 

Stand: 9. September 2021, 12 Uhr.

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Corona-Information Nr. 121 vom 24. August 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Geschwister,

seit gestern gilt in Rheinland-Pfalz die 25. Corona-Bekämpfungsverordnung. Eine für unsere Arbeit wesentliche Änderung betrifft Bestattungen:

Keine Personenbegrenzungen bei Bestattungen

Die 25. rheinland-pfälzische Corona-Bekämpfungsverordnung sieht keine Personenbegrenzung bei Bestattungen mehr vor. Es gilt somit das Abstandsgebot (für Gottesdienste ist gemäß § 4 auch das „Schachbrettmuster“ ausreichend). Und das Tragen von medizinischen Masken (OP- oder FFP2-Masken oder Masken der Standards KN95/N95) ist Pflicht, auch im Außenbereich. Diese entfällt, wenn Personen unter Wahrung des Abstandgebots einen festen Platz einnehmen. Für Trauergottesdienste gelten die Gottesdienstregelungen.

Regelungen für den Betrieb der Büchereien

In einer neuen Kategorie in unserer Übersicht „Regelungen in vier Bundesländern“ sind jetzt auch die Corona-Regelungen für den Betrieb der evangelisch-öffentlichen Büchereien in der Evangelischen Kirche im Rheinland aufgenommen. Sie finden die Hinweise unter den jeweiligen Bundesländern.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Johann Weusmann
Vizepräsident
Evangelische Kirche im Rheinland
Landeskirchenamt

www.ekir.de/klingelbeutel

 

Stand: 24. August 2021, 12 Uhr.

Hinweis: Diese E-Mail ist an alle ekir.de-Mailadressen verschickt worden.


Corona-Information Nr. 120 vom 19. August 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Geschwister,

Nordrhein-Westfalen hat eine komplett neue Corona-Schutzverordnung herausgegeben, die am morgigen Freitag, 20. August 2021, in Kraft tritt. Sie ist geprägt von der sogenannten „3-G-Regel“, die allerdings nicht unmittelbar auf Gottesdienste Anwendung findet. Alle Änderungen, die sich auf unseren Dienst und unsere Angebote auswirken, finden Sie hier.

Regeln für Gottesdienste

Die neue NRW-Schutzverordnung hat eine Überarbeitung unserer Regelungen für Gottesdienste notwendig gemacht. Da die Verordnung ab morgen gilt, beachten Sie bitte die Hinweise für Gottesdienste schon an diesem Wochenende!

Änderungen in Hessen

Änderungen, die sich auf die Jugendarbeit auswirken, hat es in Hessen gegeben. Details dazu werden auf der Website des Hessischen Jugendrings zur Verfügung gestellt. Einen Überblick über die Regelungen der hessischen Coronavirus-Schutzverordnung (19.8.2021) und des Hessischen Eskalationskonzeptes (17.8.2021) finden sich hier .

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Johann Weusmann
Vizepräsident
Evangelische Kirche im Rheinland
Landeskirchenamt

www.ekir.de/klingelbeutel

 

Stand: 19. August 2021, 16.30 Uhr.

Hinweis: Diese E-Mail ist an alle ekir.de-Mailadressen verschickt worden.


Corona-Information Nr. 119 vom 12. August 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Geschwister,

die jüngste Bund-Länder-Runde aus den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten und der Bundeskanzlerin hat keine Beschlüsse gefasst, die Veränderungen z. B. für die Arbeit und den Dienst der Kirchen mit sich bringen.

Auf der Internetseite www.ekir.de/corona halten wir Sie nach wie vor auf dem Laufenden, falls es bei den Regelungen der einzelnen Bundesländer Veränderungen geben sollte. Derzeit deutet aber nichts auf Veränderungen hin.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Johann Weusmann
Vizepräsident
Evangelische Kirche im Rheinland
Landeskirchenamt

www.ekir.de/klingelbeutel

 

Stand: 12. August 2021, 12.30 Uhr.

Hinweis: Diese E-Mail ist an alle ekir.de-Mailadressen verschickt worden.


Corona-Information Nr. 118 vom 10. August 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Geschwister,

heute steht wieder einmal eine Beratung der Runde der Ministerpräsidentinnen und -präsidenten mit der Bundeskanzlerin an. Über die Ergebnisse der Beratungen und deren Auswirkungen auf unsere Arbeit werden wir Sie wie immer auf www.ekir.de/corona sobald wie möglich informieren.

Mobile Impfangebote für Gemeinden in Rheinland-Pfalz

Im Kampf gegen das Coronavirus lädt das rheinland-pfälzische Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit Kirchen sowie Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften im Bundesland dazu ein, eigene Impfaktionen vor Ort zu initiieren. „Gemeinsam mit Ihnen als wichtige Partner möchten wir viele Menschen für eine Impfung gewinnen, sodass das alltägliche, aber auch das religiöse Leben wieder wie gewohnt stattfinden kann“, heißt es in einem Schreiben des Ministeriums. Details zu dem Angebot können Sie hier nachlesen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Johann Weusmann
Vizepräsident
Evangelische Kirche im Rheinland
Landeskirchenamt

www.ekir.de/klingelbeutel

 

Stand: 10. August 2021, 15.15 Uhr.

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Corona-Information Nr. 117 vom 28. Juli 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Geschwister,

in den Corona-Schutzverordnungen der Länder hat es in den zurückliegenden Tagen einige kleinere Änderungen gegeben, die sich z. B. auf die Angebote der Jugendarbeit in Hessen auswirken. Die aktuell wichtigste Veränderung betrifft Nordrhein-Westfalen: Dort erfolgt die Zuordnung zur nächsthöheren Inzidenzstufe nun erst, wenn der jeweilige Grenzwert an acht aufeinanderfolgenden Kalendertagen überschritten wird, mit Wirkung für den übernächsten Tag. Bisher geschah dies bereits nach drei Tagen.

Alle aktuellen Regelungen finden Sie in unserer Übersicht.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Johann Weusmann
Vizepräsident
Evangelische Kirche im Rheinland
Landeskirchenamt

www.ekir.de/klingelbeutel

 

Stand: 28. Juli 2021, 9 Uhr.

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Corona-Information Nr. 116 vom 8. Juli 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Geschwister,

in Nordrhein-Westfalen tritt morgen eine überarbeitete Fassung der aktuellen Coronaschutzverordnung in Kraft. Dass es bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von höchstens 10 dann auch eine Inzidenzstufe 0 gibt, haben Sie womöglich schon gehört oder gelesen. Diese neue Stufe wird ab morgen bei derzeit 48 von 53 Kreisen und kreisfreien Städten Gültigkeit haben. Damit sind weitere Erleichterungen verbunden, vor allem beim Singen.

Singen ohne Maske bei Inzidenzstufe 0
Die neue Inzidenzstufe 0 erlaubt den Gemeindegesang auch in geschlossenen Räumen wieder ohne Maske. Und bei Inzidenzstufe 1 (fünf von 53 Kreisen und kreisfreien Städten) ist das Singen ohne Maske zumindest eine Option für den Fall, dass alle Gottesdienstbesucherinnen und -besucher getestet, geimpft oder genesen sind oder aber pro Person zehn Quadratmeter Kirchenfläche zur Verfügung stehen. In der neuen Verordnung ist für das Singen außerdem der erweiterte Mindestabstand von zwei Metern gestrichen; bei der Blasmusik hat er aber weiter Bestand. Alle Details der Regelungen finden Sie in bewährter Form in unserer Übersicht der Regelungen in vier Bundesländern.

Liebe Geschwister,

Singen, ob mit oder ohne Maske, ist immer eine gute Idee und eine Wohltat für die Seele. Das gilt zu Hause und auf Reisen. Präses Thorsten Latzel hat dies auf seiner #sommertourderhoffnung gleich am ersten Tag in der KiTa Buntes Leben in Sulzbach-Hühnerfeld erlebt. Wenn Sie mögen, haben Sie die Möglichkeit, seine Stationen im Internet zu verfolgen. Zumindest wird er am Ende ein Lied davon singen können, welche Anstrengungen mitunter für eine 600-Kilometer-Fahrt auf dem Rad erforderlich sind.

Es grüßt Sie herzlich
Ihr
Dr. Johann Weusmann
Vizepräsident
Evangelische Kirche im Rheinland
Landeskirchenamt

www.ekir.de/klingelbeutel

Stand: 8. Juli 2021, 15 Uhr.

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Corona-Information Nr. 115 vom 1. Juli 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Geschwister,

in Rheinland-Pfalz darf ab dem 2. Juli wieder gesungen werden: Der Gemeindegesang ist dabei sowohl in Innenräumen als auch im Freien erlaubt. Auch können sich jetzt Gruppen von bis zu 25 Personen ohne Mindestabstand im öffentlichen Raum treffen. Das heißt, dass es auch in Gottesdiensten für solche Gruppen möglich ist, sich ohne Mindestabstand zusammenzusetzen. Die rheinland-pfälzischen Gemeinden entscheiden in eigener Verantwortung, inwieweit sie von dem gegebenen Spielraum Gebrauch machen.

Erleichterung für Jugendarbeit in drei weiteren Bundesländern

Außerdem ist inzwischen klar, dass es neben NRW (s. Corona-Information Nr. 114) auch in Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland vor Beginn der Feriensaison erhebliche Erleichterungen bei Freizeiten und der Jugendarbeit gibt. In Rheinland-Pfalz gilt bei Angeboten der Kinder- und Jugendarbeit im Innenbereich sowohl Maskenpflicht als auch die Pflicht zur Kontakterfassung, bei Übernachtungen zusätzlich die Testpflicht. In Hessen wird nach Gruppenangeboten mit und ohne feste Gruppenstruktur unterschieden. Bei Freizeiten und Zeltlagern mit Übernachtung besteht eine Testpflicht bei der Anreise und wöchentlich ab dem achten Tag. Im Saarland schließlich ist bei Freizeiten in der Kinder- und Jugendarbeit ebenfalls ein negativer Testnachweis bei Anreise erforderlich.

Übersicht in den „Regelungen in vier Bundesländern“

Die Details zu den genannten Veränderungen finden Sie in bewährter Form in den Regelungen in vier Bundesländern. Allen Mitarbeitenden in der gemeindlichen Jugendarbeit, die es trotz der langen Ungewissheit gewagt haben, Pläne zu schmieden und Angebote vorzubereiten, wünsche ich einen erfolgreichen Verlauf – und den Jugendlichen selbst viel Spaß.

Es grüßt Sie herzlich
Ihr

Dr. Johann Weusmann
Vizepräsident
Evangelische Kirche im Rheinland
Landeskirchenamt

www.ekir.de/klingelbeutel

 

Stand: 1. Juli 2021, 14.30 Uhr.

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Corona-Information Nr. 114 vom 30. Juni 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Geschwister,

der Beginn der Sommerferien rückt näher. In Nordrhein-Westfalen sind die Regelungen für Ferienreisen und Ferienangebote der Jugendverbände und Jugendhilfeträger angesichts der derzeit niedrigen Inzidenzzahlen angepasst worden. Damit ist während der aktuell im ganzen Land geltenden Inzidenzstufe 1 (Sieben-Tage-Inzidenz von höchstens 35) auch bei den kirchlichen Ferienaktionen eine weitgehende Normalität möglich: Auch Gruppen von mehr als 25 jungen Menschen dürfen bei Kinder- und Jugendreisen jetzt wieder gemeinsam betreut werden. Und für alle Angebote gilt eine Maskenpflicht nur noch bei größeren Gruppen in Innenräumen. Genaueres lesen Sie wie immer in unserer Übersicht zu den Regelungen in vier Bundesländern unter dem Stichwort „Jugendarbeit“.

Bundesnotbremse ab 1. Juli nicht mehr gültig

Der derzeit positiven Entwicklung in Deutschland ist auch geschuldet, dass die sogenannte Bundesnotbremse mit dem heutigen Tag ausläuft. Damit gelten ab 1. Juli wieder ausschließlich die Landes- und lokalen Regelungen. Das ändert konkret erst einmal nichts, weil die Bundesnotbremse erst ab einer Inzidenz von 100 griff, was derzeit nirgendwo der Fall ist. Ob die Regelung noch einmal für den Fall in Kraft gesetzt wird, dass die Werte wieder steigen, ist noch offen.

Proben im Freien auch ohne Negativnachweis

Schon seit der vergangenen Woche gilt in Nordrhein-Westfalen bei Inzidenzstufe 1, dass der nicht berufsmäßige Probenbetrieb zumindest im Freien auch ohne Negativtestnachweis zulässig ist – eine Information, die in jedem Fall diejenigen Chöre, Kantoreien und Instrumental-Ensembles freuen dürfte, die über entsprechende Probenmöglichkeiten verfügen.

 

Liebe Geschwister,

der weitere Verlauf der Corona-Pandemie lässt sich nicht vorhersagen. Auch weiterhin ist Rücksichtnahme geboten. Die erfreulich niedrigen Infektionszahlen geben uns ein Stück Normalität zurück, das wir in der vor uns liegenden Urlaubszeit gut gebrauchen können. Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien einen guten und gesegneten Sommer. Gott behüte und bewahre Sie auf Ihren Wegen.

Es grüßt Sie herzlich
Ihr

Dr. Johann Weusmann
Vizepräsident
Evangelische Kirche im Rheinland
Landeskirchenamt

www.ekir.de/klingelbeutel

 

Stand: 30. Juni 2021, 15.30 Uhr.

Hinweis: Diese E-Mail ist an alle ekir.de-Mailadressen verschickt worden.


Corona-Information Nr. 113 vom 24. Juni 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Geschwister,

die saarländische Landesregierung hat eine veränderte Corona-Schutzverordnung erlassen, die am 25. Juni in Kraft tritt.

 

Saarland: Keine Masken mehr am Sitzplatz

Unter anderem dürfen Besucherinnen und Besucher ihre Schutzmasken nun absetzen, sobald sie einen festen Platz eingenommen haben. Beim Gemeindegesang müssen ebenfalls keine Masken mehr getragen werden. Die Änderungen im Saarland betreffen zudem unter anderem die zugelassene Gruppengröße bei Veranstaltungen. Alles Wichtige dazu finden Sie wie immer in unseren Regelungen in vier Bundesländern.

 

Liebe Geschwister,

die saarländischen Lockerungen bringen mich dazu, auf einen grundsätzlichen Punkt hinzuweisen: Auch wenn die Inzidenzwerte niedrig sind, sind die Gefahren der Pandemie noch längst nicht gebannt. Nicht zuletzt angesichts der sich auch in Deutschland ausbreitenden Delta-Variante des Virus bitte ich Sie herzlich um einen weiterhin sorgsamen Umgang untereinander und mit den Menschen, die unsere Angebote in Anspruch nehmen. Auch wenn keine Maskenpflicht mehr besteht und damit niemand zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verpflichtet werden kann, empfehlen wir aus Infektionsschutzgründen vor allem beim Gemeindegesang weiterhin das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

Bleiben Sie behütet!

Ihr

Dr. Johann Weusmann
Vizepräsident
Evangelische Kirche im Rheinland
Landeskirchenamt

www.ekir.de/klingelbeutel

 

Stand: 24. Juni 2021, 16 Uhr.

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Corona-Information Nr. 112 vom 23. Juni 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Geschwister,

alles fließt – auch die Lockerungen, die aktualisierte Corona-Schutzverordnungen mit sich bringen. Zu den Veränderungen zählt: Nun darf auch in Hessen wieder im Gottesdienst gesungen werden.

 

Vereinfachungen in Hessen

In Hessen vereint die neue Coronavirus-Schutzverordnung ab Freitag die bisherige Corona-Einrichtungsschutzverordnung und die Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung und löst diese beiden ab. Das klingt nicht nur nach Vereinfachung, sondern macht im gemeindlichen Leben auch vieles wieder leichter. So gilt in Innenräumen eine Maskenpflicht künftig nur noch bis zum Sitzplatz. Singen und Chormusik im Gottesdienst sind wieder erlaubt. Bei Zusammenkünften mit weniger als 25 Personen gibt es keine Auflagen mehr. Dass der Staat auf Vorgaben für die Kirchen weitestgehend verzichtet, heißt allerdings nicht, dass wir den Infektionsschutz vernachlässigen könnten. Er liegt nur noch stärker als vorher in unserer Hand. Weiterhin gilt, dass sich alle Personen pandemiegerecht verhalten sollen.

Gottesdienste in Rheinland-Pfalz

Die bis dato geltende Höchstgrenze von 100 Besucherinnen und Besuchern bei Gottesdiensten gilt nicht mehr. Nun gilt: Die Teilnehmendenzahl eines Gottesdienstes ergibt sich aus den Mindestabständen zwischen den Besucherinnen und Besuchern (1,5 Meter in alle Richtungen) im Kirchenraum. Auch dürfen – wie im öffentlichen Raum – bis zu fünf Personen aus fünf unterschiedlichen Haushalten zusammensitzen. Dabei werden Kinder unter 14 Jahren und vollständig Geimpfte und Genesene nicht mitgezählt. Zu der nächsten entsprechenden Gruppe muss dann wiederum der Mindestabstand eingehalten werden.

Proben und Auftritte der Breiten- und Laienkultur

Auftritte der Breiten- und Laienkultur sind in Rheinland-Pfalz wieder möglich. Der Probenbetrieb in diesem Bereich ist im Freien in Gruppen von bis zu 30 teilnehmenden Personen und im Innenbereich in Gruppen von bis zu zehn teilnehmenden Personen zulässig, wenn der Probenbetrieb von mindestens einer verantwortlichen Person angeleitet wird. Geimpfte und genesene Personen werden bei der Personenzahl nicht berücksichtigt. Es gelten das Abstandsgebot, im Innenbereich die Maskenpflicht, die Pflicht zur Kontakterfassung und im Innenbereich die Testpflicht. Die Maskenpflicht entfällt, wenn Personen unter Einhaltung des Abstandsgebots einen festen Platz einnehmen. Das Hygienekonzept Musik ist zu beachten.

Alle aktuellen Regelungen, die diverse Bereiche kirchlicher Arbeit und Angebote betreffen, und dazugehörige Details finden Sie in unserer Übersicht im Internet.

 

Liebe Geschwister,

und noch ein empfehlendes Wort zur Nutzung der Emporen. Dazu erreichen uns immer wieder Anfragen.

Emporen können genutzt werden. Dabei muss – auch beim Betreten und Verlassen – die Einhaltung der im jeweiligen Bundesland geltenden Abstands- und Hygieneregeln und etwaiger weiterer behördlicher und gesetzlicher Vorgaben gewährleistet sein. Soweit für das jeweilige Bundesland keine abweichenden Vorgaben gelten, werden darüber hinaus die folgenden Empfehlungen ausgesprochen:

  • Der zu anderen Personen einzuhaltende Mindestabstand sollte auch zur Brüstung eingehalten werden.
  • Beim Gemeindegesang sowie beim Musizieren durch Vokal- und Bläserchöre (soweit nach den Vorgaben des betreffenden Bundeslands zulässig) sollte nach Möglichkeit ein erhöhter Abstand zur Brüstung eingehalten werden. Alternativ bzw. ergänzend besteht die Möglichkeit der Abschirmung durch Plexiglasscheiben.
  • Besondere Infektionsrisiken, die sich aus den konkreten Gegebenheiten vor Ort ergeben, sind bei der Entscheidung über das Ob und das Wie der Emporennutzung zu berücksichtigen. Insbesondere sollten schmale Emporen und Emporen mit engen Aufgängen nicht genutzt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Dr. Johann Weusmann
Vizepräsident
Evangelische Kirche im Rheinland
Landeskirchenamt

www.ekir.de/klingelbeutel

 

Stand: 23. Juni 2021, 17 Uhr.

Hinweis: Diese E-Mail ist an alle ekir.de-Mailadressen verschickt worden.


Corona-Information Nr. 111 vom 17. Juni 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Geschwister,

in Nordrhein-Westfalen gelten ab dem kommenden Montag, 21. Juni 2021, neue Vorgaben zur Maskenpflicht. Deswegen blicken wir in dieser Corona-Information auf die Regelungen in den vier Bundesländern, mit denen wir es zu tun haben:

 

Nordrhein-Westfalen

In Nordrhein-Westfalen besteht ab Montag, 21. Juni 2021, eine Maskenpflicht (Alltagsmaske) im Freien nur noch bei den Inzidenzstufen 2 und 3, bei Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmenden außer am festen Sitz- oder Stehplatz, in Warteschlangen oder wenn die zuständige Behörde eine entsprechende Anordnung trifft. Ab 21. Juni muss auch bei Gottesdiensten im Freien bei Inzidenzstufe 1 keine Maske mehr getragen werden; bei den Inzidenzstufen 2 und 3 reicht das Tragen einer Alltagsmaske aus. Gemeindegesang ist im Freien erlaubt – bei den Inzidenzstufen 2 und 3 mit Alltagsmaske, bei Inzidenzstufe 1 (ab Montag kommender Woche) ohne Maske. Immer ist beim Singen der Mindestabstand von zwei Metern untereinander einzuhalten.

Rheinland-Pfalz

In Rheinland-Pfalz gilt die Maskenpflicht bei Freiluftgottesdiensten bereits nicht mehr.

Saarland

Die Maskenpflicht gilt im Saarland auch mit der seit heute geltenden Verordnung nach wie vor im Innern und im Freien.

Hessen

Auch in Hessen bleibt es bei der aktuell geltenden Pflicht zum Tragen einer Maske: „Die Bundesnotbremse gilt, wie die aktuelle hessische Verordnungslage, bis Ende Juni 2021“, wird das zuständige Ministerium zitiert.

 

Die neuen Vorgaben finden Sie in ihren Auswirkungen auf diverse Bereiche kirchlicher Arbeit und Angebote in unserer Übersicht im Internet.

Mit hochsommerlichen Grüßen

Ihr

Dr. Johann Weusmann
Vizepräsident
Evangelische Kirche im Rheinland
Landeskirchenamt

www.ekir.de/klingelbeutel

 

Stand: 17. Juni 2021, 15.45 Uhr.

Hinweis: Diese E-Mail ist an alle ekir.de-Mailadressen verschickt worden.


Corona-Information Nr. 110 vom 15. Juni 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Geschwister,

nicht erst seit den teilweisen Lockerungen beim Singen im Gottesdienst erreichen uns vermehrt Fragen nach der Feier des Abendmahls. Dazu ist festzustellen, dass die Feier nach wie vor möglich ist. Allerdings ist es eine nicht unerhebliche Herausforderung, das besondere Wesen des Abendmahls und die notwendigen Schutzmaßnahmen in guten Einklang zu bringen:

 

Besondere Achtsamkeit bei der Feier des Abendmahls

Wenn das Abendmahl gefeiert werden soll, erfordert es besondere Achtsamkeit mit Blick auf Hygienemaßnahmen. Auf die Einhaltung der Abstandsregeln ist unbedingt zu achten. Das Wandelabendmahl erscheint bei der Feier empfehlenswerter als die Austeilung im Kreis. Auf den Gemeinschaftskelch muss derzeit zugunsten von Einzelkelchen verzichtet werden. Es ist theologisch zudem legitim, sich in einer Ausnahmesituation wie der aktuellen zeitlich befristet auf den Empfang des Brots zu beschränken.

 

Für die Vorbereitung aller Ihrer Gottesdienste – ob mit oder ohne Abendmahl – wünsche ich Ihnen die kreative Kraft des Geistes Gottes.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Dr. Johann Weusmann
Vizepräsident
Evangelische Kirche im Rheinland
Landeskirchenamt

www.ekir.de/klingelbeutel

 

Stand: 15. Juni 2021, 16 Uhr.

Hinweis: Diese E-Mail ist an alle ekir.de-Mailadressen verschickt worden.


Corona-Information Nr. 109 vom 11. Juni 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Geschwister,

dass es zwei Corona-Informationen an einem Tag gibt, ist selten. Heute gibt es die zweite Info binnen weniger Stunden, weil uns gerade eine Nachricht aus der nordrhein-westfälischen Staatskanzlei erreicht hat, die für die Gottesdienste am Wochenende von Bedeutung ist:

 

Auch in NRW darf nun drinnen gesungen werden

Die eben erschienene überarbeitete Corona-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen gilt ab morgen, Samstag, 12. Juni 2021, und lässt nun u. a. in der Inzidenzstufe 1 bei Veranstaltungen in Innenräumen ein gemeinsames Singen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter bestimmten Bedingungen zu. (Das regelt § 18 Absatz 4 Nummer 5 CoronaSchVO.) Damit ist bei der Inzidenzstufe 1 (also höchstens 35) in Kirchen und anderen Innräumen der Gemeindegesang zulassen, wenn- die Gottesdienstbesucherinnen/-besucher medizinische Masken (OP-Masken) tragen und

  1.  die Gottesdienstbesucherinnen/-besucher medizinische Masken (OP-Masken) tragen und
  2.  die Gottesdienstbesucherinnen/-besucher zueinander statt 1,5 Meter einen Abstand von 2   Metern einhalten und
  3.  eine der drei folgenden Voraussetzungen erfüllt wird:
  •  Gottesdienstbesucherinnen/-besucher haben einen Negativtestnachweis oder
  •  Gottesdienstbesucherinnen/-besucher tragen FFP2-Maske statt medizinischer Maske oder
  •  die Zahl der Gottesdienstbesucherinnen/-besucher wird auf eine Person pro 10 Quadratmeter     begrenzt.

 

Liebe Geschwister,

dies als schnelle Information für die Gottesdienstvorbereitungen bei Ihnen vor Ort. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die entsprechende Aktualisierung auf unseren Corona-Informationsseiten im Internet erst später erfolgen kann.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Dr. Johann Weusmann
Vizepräsident
Evangelische Kirche im Rheinland
Landeskirchenamt

www.ekir.de/klingelbeutel

 

Stand: 11. Juni 2021, 19.20 Uhr.

Hinweis: Diese E-Mail ist an alle ekir.de-Mailadressen verschickt worden.


Corona-Information Nr. 108 vom 11. Juni 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Geschwister,

was im Norden unserer Kirche noch nicht geht, geht im Süden wieder:

 

Gemeindegesang im Saarland wieder möglich

Gemeindegesang ist auf Basis der aktuellen saarländischen Rechtsverordnung vom 10. Juni wieder erlaubt – mit Maske und unter Einhaltung der Abstandsregeln. Der Passus, der den Gemeindegesang bisher verboten hatte, ist gestrichen.

Auch Kirchenkonzerte sind wieder möglich

Ebenfalls im Saarland sind Kirchenkonzerte als Veranstaltungen wieder in einem gewissen Rahmen möglich, denn: Veranstaltungen, zu denen unter freiem Himmel nicht mehr als 250 Besucherinnen und Besucher gleichzeitig und in geschlossenen Räumen nicht mehr als 100 Besucherinnen und Besucher gleichzeitig zu erwarten sind, können unter der Bedingung der Vorlage eines negativen SARS-CoV-2-Tests der Besucherinnen und Besucher stattfinden. Welche weiteren Voraussetzungen erfüllt sein müssen, finden Sie in unserer Übersicht „Regelungen in vier Bundesländern“.

Das eigene Bundesland schneller finden

Die Regelungen in den vier Bundesländern, mit denen wir es als Evangelische Kirche im Rheinland zu tun haben, sind inzwischen in der Menge und Ausdifferenzierung beachtlich angewachsen. Damit Sie die Informationen zu Ihrem entsprechenden Bundesland schnell finden können und nicht lange scrollen müssen, haben wir an den Beginn unseres Überblicks Links gesetzt, mit denen Sie mit einem Klick nach Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen und ins Saarland gelangen. Diese Anregung aus dem Kreis der Nutzerinnen und Nutzer haben wir gerne aufgegriffen.

Gottesdienst um die Freiheit

Was ist erlaubt? Um diese Frage dreht sich der Online-Gottesdienst der Kirchengemeinde Vierthäler an diesem Sonntag, 13. Juni. Er ist auch bei www.ekir.de zu erleben. „Die Corona-Pandemie beziehungsweise der Versuch, sie zu bekämpfen, hat Einschnitte in unsere Freiheitsrechte mit sich gebracht“, sagt Pfarrer Timm Harder. Grundlage der Predigt sind Verse aus dem ersten 1. Korintherbrief (1. Kor 10,23-24). „Von dort aus wird es um eine kritische Auseinandersetzung mit unserem Freiheitsbegriff gehen, auch im Hinblick auf mögliche künftige Krisen“, so Harder weiter. Mehr dazu lesen Sie hier.

Wer online einen Gottesdienst mitfeiert, kann sich auch online an einer Kollekte beteiligen . In den rheinischen Gemeinden wird am Sonntag um Spenden für die diakonischen Aufgaben der Evangelischen Kirche in Deutschland gebeten.

 

Liebe Geschwister,

sinkende Inzidenzwerte und eine Vielzahl an Lockerungen sorgen für ein gewisses Aufatmen, weil vieles, was wir lange vermisst haben, wieder geht. Gleichwohl verlieren wir die mahnenden Hinweise der Virologen auf die noch nicht gebannte Gefahr durch das Corona-Virus und seine Varianten nicht aus dem Blick. Dennoch verbreiten das sommerliche Wetter und die Aussicht auf das bevorstehende Wochenende auch bei mir ein fröhliches Gefühl des Aufatmens.

Zu dieser leichteren Stimmung passt eine Rock-Version des Welthits „The Wellerman“, die wir dem rheinischen Popkantor Daniel Drückes verdanken. Als Teil einer Pfingstandacht ist diese fröhliche Version entstanden, und jetzt kann man das Musikstück auch einzeln sehen und hören . Das musikalische Stück Hoffnung gebe ich Ihnen gerne mit auf den Weg ins Wochenende.

Bleiben Sie behütet!

Ihr

Dr. Johann Weusmann
Vizepräsident
Evangelische Kirche im Rheinland
Landeskirchenamt

www.ekir.de/klingelbeutel

 

Stand: 11. Juni 2021, 14 Uhr.

Hinweis: Diese E-Mail ist an alle ekir.de-Mailadressen verschickt worden.


Corona-Information Nr. 107 vom 7. Juni 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Geschwister,

nachdem sich die Staatskanzlei in Nordrhein-Westfalen inzwischen rückgemeldet hat, gibt es nun Klarheit über die Regeln für Gottesdienste drinnen und draußen:

 

Gottesdienste in NRW

Unser Konzept in den „Regelungen in vier Bundesländern“ gibt jetzt den aktuellen, abgestimmten Sachstand wieder. Darin ist u. a. geregelt, dass Gemeindegesang weiterhin nur bei Freiluftgottesdiensten (mindestens mit Alltagsmaske) erlaubt ist. Außerdem ist klargestellt, dass niemand einen Negativtestnachweis vorlegen muss, um an einem Gottesdienst teilnehmen zu dürfen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Dr. Johann Weusmann
Vizepräsident
Evangelische Kirche im Rheinland
Landeskirchenamt

www.ekir.de/klingelbeutel

 

Stand: 7. Juni 2021, 16 Uhr.

Hinweis: Diese E-Mail ist an alle ekir.de-Mailadressen verschickt worden.


Corona-Information Nr. 106 vom 2. Juni 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Geschwister,

nicht alles, was wir unsererseits zügig auf die Reise bringen, kommt auch zügig zurück. Die Rückmeldung der nordrhein-westfälischen Staatskanzlei zu unserem Gottesdienst-Schutzkonzept, das sich an den drei Inzidenzwert-Stufen orientiert, steht aktuell noch immer aus.

 

Gottesdienste: Schutzkonzept für NRW

Dennoch haben wir nun unser Konzept in den „Regelungen in vier Bundesländern“ veröffentlicht, damit Sie vor Ort weitgehende Planungssicherheit bekommen. Darin ist Gemeindegesang in Innenräumen aktuell noch untersagt. Als Landeskirche streben wir hier eine Änderung an. Aber: Die Rückmeldung der Verantwortlichen auf Seiten des Landes lässt weiter auf sich warten. Wenn es Neuigkeiten gibt, werden wir Sie informieren.

Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden

Mit Blick auf das Schutzkonzept für die Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden in NRW gilt, was ich zu den Gottesdiensten geschrieben habe: Wir haben das Papier vorgelegt und warten weiter auf eine Rückmeldung. Auch hier haben wir das Konzept nun auf unseren Corona-Informationsseiten zu Ihrer Information veröffentlicht.

Rheinland-Pfalz: Änderungen bei Zahlen für Gottesdienste

In Rheinland-Pfalz bringt die 22. Corona-Bekämpfungsverordnung  unter anderem Lockerungen für den Bereich Gottesdienste mit sich. So entfällt die bis dato geltende Höchstgrenze von 100 Besucherinnen und Besuchern. Die Teilnehmerzahl eines Gottesdienstes ergibt sich nun aus den Mindestabständen zwischen den Besucherinnen und Besuchern (1,5 Meter in alle Richtungen) im Kirchenraum. Auch dürfen – wie im öffentlichen Raum – bis zu fünf Personen aus fünf unterschiedlichen Haushalten zusammensitzen. Dabei werden Kinder unter 14 Jahren, vollständig Geimpfte und Genesene nicht mitgezählt. Die neue Verordnung bringt zudem Lockerungen für den Bereich Musik mit sich. So dürfen nun auch wieder musikalische Ensembles (gemeint sind Vokal- und Instrumentalensembles) im Gottesdienst singen und spielen. Darüber hinaus sind Proben nun in größeren Gruppen erlaubt. Die Details dazu finden Sie in unserer Übersicht.

Saarland: Regeln für Konzerte

Im Saarland, so hören wir, sollen in der kommenden Woche die Regeln definiert werden, unter denen Konzerte – und entsprechend auch Kirchenkonzerte – wieder stattfinden können. Sobald dort Klarheit herrscht, werde ich die Information an Sie weitergeben.

Neuauflage: Umfrage zu Online-Gottesdiensten

Während der Corona-Pandemie bieten viele Gemeinden Gottesdienste online an. Dazu wurde 2020 eine erste große Nutzer-Befragung durchgeführt. Jetzt gibt es eine Neuauflage dieser Online-Befragung. Eine Teilnahme ist bis zum 30. Juni möglich. Mit den Erkenntnissen soll Gemeinden geholfen werden, begründete Entscheidungen zu treffen, mit welchen Online-Gottesdienstformen und -formaten sich künftig spezifische Zielgruppen erreichen lassen. Die Befragung umfasst fünf Themenbereiche und dauert etwa zehn bis 15 Minuten. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Liebe Geschwister,

lassen Sie mich aus gegebenem Anlass schon heute einen Blick auf den kommenden Sonntag werfen: Das 75. Gründungsjubiläum der Synagogengemeinde Saar steht am Sonntag, 6. Juni, im Mittelpunkt eines Gottesdienstes in der Saarbrücker Ludwigskirche. Dort spürt u. a. Kirchenrat Frank-Matthias Hofmann, Beauftragter der evangelischen Kirchen bei Landtag und Landesregierung des Saarlands, jüdischen Elementen im christlichen Gottesdienst nach. Die hybride Feier ist Teil des Gedenkjahrs „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“. Der Livestream beginnt um 9.30 Uhr und ist auch über www.ekir.de zu erreichen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Dr. Johann Weusmann
Vizepräsident
Evangelische Kirche im Rheinland
Landeskirchenamt

www.ekir.de/klingelbeutel

 

Stand: 2. Juni 2021, 16 Uhr.

Hinweis: Diese E-Mail ist an alle ekir.de-Mailadressen verschickt worden.


Corona-Information Nr. 105 vom 28. Mai 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Geschwister,

die neuen Regelungen für Gottesdienste, die mit der seit heute gültigen dreistufigen Corona-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen korrespondieren, sind – wie angekündigt – im Abstimmungsprozess mit der Staatskanzlei in Düsseldorf. Bedauerlicherweise liegt uns die Rückmeldung von dort noch immer nicht vor. Sobald das Ergebnis da ist, werden wir diese Punkte in der Übersicht über die Regelungen in den vier Bundesländern aktualisieren. Allerdings befürchte ich, dass wir eventuell erst am Montag eine Antwort von dort bekommen.

 

Konzerte wieder möglich

Konzerte waren coronabedingt bislang nicht erlaubt. Sie sind z. B. in Nordrhein-Westfalen jetzt aber wieder zulässig – jedenfalls unter bestimmten Bedingungen. Und auch diese richten sich danach, ob der örtliche 7-Tage-Inzidenzwert stabil unter 100, unter 50 oder unter 35 liegt. Ständige Durchlüftung, das Positionieren der Besucherinnen und Besucher im Schachbrettmuster und die besondere Rückverfolgbarkeit sind dabei wichtige Eckpunkte. Die vielfältigen Details können Sie der Übersicht unter dem Punkt „Kirchenmusik“ entnehmen.

 

Liebe Geschwister,

nach einer – jedenfalls bei uns – völlig verregneten Woche lässt sich heute wieder die Sonne sehen. Das macht gute Laune und steigert die Vorfreude auf ein hoffentlich sonniges Wochenende. Für mich gehört auch der Gottesdienstbesuch zu all dem, worauf ich mich jetzt freue. Wo und wie Sie auch immer Gottesdienst feiern, ich wünsche Ihnen eine kraftbringende Begegnung mit dem lebendigen Gott!

Einen ganz besonderen Gottesdienst können Sie übrigens auf unserer Homepage mitfeiern: Bei der ökumenischen Beatmesse International aus der Johanneskirche in Köln-Klettenberg dreht sich an diesem Sonntag alles um Kenia. Der Livestream des länderübergreifenden Gottesdienstes mit dem Thema „I do it my way“ beginnt am 30. Mai um 11 Uhr.

Herzlich

Ihr

Dr. Johann Weusmann
Vizepräsident
Evangelische Kirche im Rheinland
Landeskirchenamt

www.ekir.de/klingelbeutel

 

Stand: 28. Mai 2021, 16.15 Uhr.

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Corona-Information Nr. 104 vom 27. Mai 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Geschwister,

aufgrund sinkender Inzidenzwerte kommt in die länderspezifischen Corona-Schutzverordnungen Bewegung:

 

Nordrhein-Westfalen nun mit drei Stufen

So sieht die neue Corona-Schutzverordnung, die ab morgen in Nordrhein-Westfalen gilt, nun drei Regelungsstufen vor: bei 7-Tage-Inzidenzwerten stabil unter 100, unter 50 und unter 35. Diese neue Systematik sorgt dafür, dass wir unsere Hinweise auf www.ekir.de/corona ebenfalls entsprechend neu sortieren und formulieren müssen. Daran arbeiten wir im Landeskirchenamt mit Hochdruck, damit Sie so zeitnah wie möglich die spezifischen Informationen bekommen.

Abstimmungsbedarf mit Blick auf Gottesdienste in NRW

An die neuen drei Stufen in Nordrhein-Westfalen müssen nun auch die Regelungen für unsere Gottesdienste angepasst werden. Dazu befinden wir uns aktuell in der Abstimmung mit der Staatskanzlei. Ich hoffe, dass wir auch an dieser Stelle zügig Klarheit erreichen können. Sobald wir ein Ergebnis haben, bekommen Sie die entsprechenden Informationen auf diesem Weg.

Hessen: Zwei Stufen mit unterschiedlichen Möglichkeiten

In Hessen gibt es zwei Stufen, die unterschiedliche Möglichkeiten eröffnen; so zum Beispiel in der Kinder- und Jugendarbeit. Die Arbeit aller Träger und Veranstalter ist inklusive der Ferienbetreuung in Gruppen bis 20 Personen (Stufe 1) bzw. bis 50 Personen (Stufe 2) möglich. Was sich dort sonst noch ändert, finden Sie hier.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Dr. Johann Weusmann
Vizepräsident
Evangelische Kirche im Rheinland
Landeskirchenamt

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Stand: 27. Mai 2021, 15.30 Uhr.

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Corona-Information Nr. 103 vom 26. Mai 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Geschwister,

morgen steht wieder eine Bund-Länder-Runde in den Terminkalendern der Ministerpräsidentinnen und -präsidenten und der Bundeskanzlerin. Dabei geht es vordringlich um die Corona-Impfstrategie in den kommenden Wochen und Monaten. Sollten sich aus dieser Runde Aspekte ergeben, die für unsere Arbeit wichtig sind, werde ich Sie wie gewohnt informieren.

 

Auch das Saarland singt im Freien

Ein paar Aktualisierungen haben wir in unserer Übersicht über die Regelungen in den vier „rheinischen“ Bundesländern vorgenommen. So ist jetzt im Bereich „Gottesdienste“ für das Saarland aufgeführt: „Das Auftreten kleiner Musikensembles ist unter Beachtung der Hygieneregelungen in Gottesdiensten möglich. Gemeindegesang ist untersagt. Im Freien darf in Gottesdiensten mit Maske und unter Einhaltung der Abstandsregeln gesungen werden.“ Nach wie vor sind im Saarland Konzertveranstaltungen untersagt. Die Öffnung von Konzert- und Opernhäusern greift für Kirchen nicht. Auf Nachfrage der Landeskirche in der saarländischen Staatskanzlei wurde mitgeteilt, dass Kirchen, die Konzertveranstaltungen durchführen, nicht als Konzerthaus im Sinne der Verordnung angesehen werden. Aber: Kirchenchöre dürfen seit dem 24. Mai 2021 wieder im Freien proben, allerdings sind Auftritte nach wie vor nicht erlaubt. Hinweise auf notwendige Hygienekonzepte finden Sie in der o. a. Übersicht.

Medizinische Maske drinnen, Alltagsmasken draußen

Ergänzt sind auch die Hinweise zu Treffen von Gremien in Nordrhein-Westfalen: „Unabhängig von der Einhaltung des Mindestabstands ist in geschlossenen Räumen eine medizinische Maske, im Freien bei mehr als 25 Teilnehmenden eine Alltagsmaske zu tragen.“ Das entspricht der Regelung für die Freiluftgottesdienste, die wir schon vor Pfingsten kommuniziert haben.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Dr. Johann Weusmann
Vizepräsident
Evangelische Kirche im Rheinland
Landeskirchenamt

www.ekir.de/klingelbeutel

 

Stand: 26. Mai 2021, 15 Uhr.

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Corona-Information Nr. 102 vom 21. Mai 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Geschwister,

ab heute ist bei Freiluftgottesdiensten in Nordrhein-Westfalen Gemeindegesang wieder zulässig. Die Nachricht aus der Düsseldorfer Staatskanzlei über die kurzfristige Änderung der Corona-Schutzverordnung hat uns gerade erreicht.

Zwar ist der Gemeindegesang bei Gottesdiensten in Innenräumen auch hier weiterhin nicht erlaubt, aber nun darf die Gemeinde bei Gottesdiensten im Freien wieder singen. Anders als in Innenräumen reicht bei Gottesdiensten draußen nun überdies das Tragen einer Alltagsmaske (Auch beim Singen!) aus. In Innenräumen besteht nach wie vor die Pflicht zum Tragen medizinischer Masken. Entsprechend werden wir unsere Hinweise im Internet jetzt ändern. In den übrigen drei Bundesländern, auf denen unser Kirchengebiet liegt, bleibt der Gemeindegesang auch bei Open-Air-Gottesdiensten untersagt.

 

Liebe Geschwister,

natürlich ist das gemeinsame Singen ein besonders schöner Ausdruck des gemeinschaftlichen Feierns und Lobens, aber ich bin sicher: Auch dort, wo wir das noch nicht wieder dürfen, wird das Pfingstfest fröhlich und einladend gefeiert werden. Ich wünsche uns allen im Wortsinn begeisterte Feiertage. Gott möge es geben!

Ihr

Dr. Johann Weusmann
Vizepräsident
Evangelische Kirche im Rheinland
Landeskirchenamt

www.ekir.de/klingelbeutel

 

Stand: 21. Mai 2021, 17 Uhr.

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Corona-Information Nr. 101 vom 18. Mai 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Geschwister,

wie gestern angekündigt, haben wir aufgrund der neuen Corona-Schutzverordnungen der Länder unsere Übersicht „Regelungen in vier Bundesländern“ im Internet aktualisiert. Dabei weichen – wie gewohnt – die Vorgaben der Länder in Details voneinander ab.

 

Angebote mit Übernachtung teils wieder möglich

So gibt es zum Beispiel unterschiedliche Regelungen mit Blick auf Freizeiten, also Angebote mit Übernachtung: In Hessen sind Übernachtungsangebote zulässig, wenn in Betrieben mit Gemeinschaftseinrichtungen (wie Hotels, Pensionen, Jugendherbergen und Campingplätzen) die Übernachtungskapazitäten nur zu 60 Prozent ausgelastet werden. In Rheinland-Pfalz sind Jugendfreizeiten nicht möglich. Laut dem Perspektivplan der Landesregierung sollen sie aber ab dem 2. Juni wieder durchgeführt werden dürfen. Im Saarland und in Nordrhein-Westfalen sind Freizeiten aktuell nicht erlaubt.

Gruppen und Kreise

Verschiedene Ausgangslagen betreffen auch Gruppen und Kreise: Unter den Voraussetzungen, unter denen sich Personen im öffentlichen Raum treffen dürfen, können in Nordrhein-Westfalen auch Gruppen und Kreise stattfinden. In der 20. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz sind die zulässigen Versammlungen, Veranstaltungen und Ansammlungen von Personen abschließend aufgezählt. Kirchliche Gruppen und Kreise gehören dort nicht dazu. Im Saarland sind Ansammlungen von mehr als zehn Personen verboten. Aber Veranstaltungen, zu denen nicht mehr als zehn Personen zu erwarten sind, können unter bestimmten Voraussetzungen stattfinden. In Hessen sind Aufenthalte im öffentlichen Raum nach der dortigen Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung vom 17. Mai nur im Kreis der Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes gestattet; diese Beschränkung gilt nicht für Aufenthalte, an denen ausschließlich geimpfte oder genesene Personen teilnehmen, im Übrigen zählen diese Personen bei Aufenthalten nicht mit. In geschlossenen Räumen sind Zusammenkünfte, Veranstaltungen und Angebote weiterhin nur bei besonderem öffentlichen Interesse und mit Genehmigung der zuständigen Behörde sowie unter Einhaltung strenger Auflagen möglich.

Kinder- und Jugendarbeit, Freiluftgottesdienste, Kirchenmusik

Für die Kinder- und Jugendarbeit gelten in den Bundesländern je eigene Regelungen, die wir ebenfalls aktualisiert haben. Überarbeitungen gibt es auch für Gottesdienste im Freien und bei der Kirchenmusik – hier insbesondere bei der Probenarbeit.

 

Liebe Geschwister,

einige Regelungen sind auch schon mit Blick auf stabile 7-Tage-Inzidenzwerte von 50 und darunter festgelegt worden. Diese zeigen zwar Lockerungsperspektiven auf, machen aber zugleich deutlich, dass die Stabilität der Gesamtlage ein wichtiger Faktor ist für das, was wieder möglich sein soll. Mir ist wichtig, dass wir dies bei allen Planungen im Blick haben. Auch die nach wie vor strikte Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln bleibt für uns wesentlich: Wir tragen hier ein großes Stück Verantwortung für die Gesundheit der Menschen, für die wir als Kirche tätig sind – und auch für die Menschen, die bei uns beruflich oder ehrenamtlich mitarbeiten.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Dr. Johann Weusmann
Vizepräsident
Evangelische Kirche im Rheinland
Landeskirchenamt

www.ekir.de/klingelbeutel

 

Stand: 18. Mai 2021, 17 Uhr.

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