Regelungen in vier Bundesländern

Stand: 29. Juli 2021, 14:44 Uhr

Eine Landeskirche, vier Bundesländer: Wo staatlicher und landeskirchlicher Föderalismus aufeinandertreffen, wird es mitunter etwas unübersichtlich. Die Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen und im Saarland passieren nicht im Gleichklang.

Für die großen Bereiche unserer Arbeit sortieren wir nachfolgend nach Bundesländern, was je aktuell wo gilt – und wir aktualisieren so zügig wie möglich. Jenseits dessen, was jetzt regional wieder erlaubt ist, gilt nach wie vor unsere Prämisse: Nicht alles, was erlaubt ist, muss auch gemacht werden. So ist beispielsweise der solidarische Schutz von Risikogruppen ein gewichtiger Punkt bei den Entscheidungen der jeweils zuständigen Gremien auf allen Ebenen der Evangelischen Kirche im Rheinland.

> Nordrhein-Westfalen
> Rheinland-Pfalz
> Saarland
> Hessen

Arbeitgeber müssen Tests anbieten

Am 20. April 2021 ist die Verlängerung der Arbeitsschutzverordnung (ArbSchV) des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales mit bundesweiter Wirkung, zunächst bis Ende Juni 2021, in Kraft getreten.
Sie enthält eine wesentliche Verschärfung der Coronaschutzmaßnahmen:
Arbeitgeber sind jetzt nach § 5 Abs. 1  der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung verpflichtet, ihren Mitarbeitenden, die nicht ausschließlich im Homeoffice beschäftigt sind, mindestens zweimal wöchentlich (nach der Änderungsverordnung vom 21. April 2021  https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/Gesetze/dritte-aenderungsverordnung-sars-cov-2-arbeitsschutzverordnung.pdf?__blob=publicationFile&v=2 )  einen Coronatest anzubieten. Die Kosten dafür sind vom Arbeitgeber zu tragen.
Danach sind Tests durch fachkundiges oder geschultes Personal des Arbeitgebers oder die Bereitstellung von Selbsttests zulässig.
Möglich ist es auch, die Tests auf Kosten des Arbeitgebers in Testzentren durchführen zu lassen.
Zur Durchführung der Tests und zur möglichen Ausstellung von Bescheinigungen (dazu ist der Arbeitgeber aber nicht verpflichtet) auch zur Vorlage bei anderen Stellen sind die §§ 1 Abs. 3, 2 abs. 3 und § 4 der CoronaTestQuarantäneVO zu beachten.
Im Falle von Selbsttests dürfen Nachweise nur ausgestellt werden, wenn die Tests unter Aufsicht von unterwiesenem Personal durchgeführt wurden.
Die Mitarbeitenden können nicht zum Test gezwungen werden; allerdings kann der Arbeitgeber über das Hausrecht bestimmen, dass nur negativ getestete Personen Zugang zur Arbeitsstelle erhalten.

Gottesdienste
Für die Durchführung von Gottesdiensten gibt es in den vier Bundesländern unterschiedliche Regelungen.
Was bei Konfirmationsgottesdiensten besonders zu beachten ist, finden Sie unter: https://news.ekir.de/wp-content/uploads/sites/3/2021/06/Schutzkonzept-Konfirmationsgottesdienste-Aktualisierung.pdf


Nordrhein-Westfalen

In Nordrhein-Westfalen gelten die Regelungen der Coronaschutzverordnung vom 24. Juni 2021.
Die erforderlichen Schutzmaßnahmen werden hier auf drei Inzidenzstufen bezogen geregelt:

Inzidenzstufe 0 liegt vor bei einer 7-Tages-Inzidenz von höchstens 10
Inzidenzstufe 1
liegt vor bei einer 7-Tages-Inzidenz von höchstens 35
Inzidenzstufe 2 liegt vor bei einer 7-Tages-Inzidenz von über 35, aber höchstens 50 und
Inzidenzstufe 3 ist gegeben bei einer 7-Tages-Inzidenz von über 50.
Ab dem 30. Juli 2021 erfolgt vorläufig bis zum 19. August 2021 keine Zuordnung zur Inzidenzstufe 3! Im Fall von erheblichen lokalen Infektionsgeschehen prüfen die betroffenen Kreise und kreisfreien Städte gemeinsam mit dem zuständigen Ministerium  die Erforderlichkeit gesonderter Regelungen.

Die Zuordnung zu einer höheren Inzidenzstufe erfolgt, wenn der jeweilige Grenzwert an acht aufeinanderfolgenden Kalendertagen überschritten wird, mit Wirkung für den übernächsten Tag.
Die Zuordnung zu einer niedrigeren Inzidenzstufe erfolgt, wenn der jeweilige Grenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Kalendertagen unterschritten wird, mit Wirkung für den übernächsten Tag.

Bei Treffen im öffentlichen Raum (alle Bereiche mit Ausnahme der Wohnung) werden, soweit in der Verordnung für Zusammenkünfte und Veranstaltungen eine Höchstzahl zulässiger Personen oder Hausstände festgesetzt wird, immunisierte Personen nicht eingerechnet. Immunisierte Personen sind vollständig geimpfte und genesene Personen, die weder typische Symptome einer Corona-Infektion noch eine akute Infektion aufweisen. Gemäß bundesrechtlicher Verordnung stehen sie negativ Getesteten gleich. Für sie gelten aber weiterhin die allgemeinen Schutzmaßnahmen, etwa die Maskenpflicht.
Das gilt jedoch nicht für gebäude- oder einrichtungsbezogene Personengrenzen pro Quadratmeter oder Kapazitätsbegrenzungen.

Zulässige Treffen von Personen im öffentlichen Raum, wobei der Mindestabstand untereinander nicht eingehalten werden muss:

Inzidenzstufe 3:  Zusammentreffen von Personen aus bis zu zwei Hausständen ohne Personenbegrenzung. Es dürfen immunisierte Personen aus weiteren Hausständen teilnehmen.
Ausschließlich immunisierte Personen dürfen sich ohne Begrenzung der Personenzahl oder der Zahl der Hausstände treffen.
Auch minderjährige oder unterstützungsbedürftige Personen dürfen jeweils dazukommen, wenn dies zur Begleitung oder Beaufsichtigung oder zur Wahrnehmung von Umgangsrechten erforderlich ist.
Inzidenzstufe 2: Es dürfen Personen aus drei Haushalten ohne Personenbegrenzung  zusammentreffen. Immunisierte Personen aus weiteren Haushalten dürfen dazukommen.
Darüber hinaus dürfen sich unabhängig von der Anzahl der Hausstände bis zu zehn Personen treffen, die alle über einen Negativtestnachweis verfügen. Immunisierte Personen dürfen zusätzlich teilnehmen.
Inzidenzstufe 1: Personen aus bis zu fünf Haushalten dürfen sich ohne Personenbegrenzung treffen. Immunisierte Personen aus weiteren Haushalten dürfen dazukommen.
Unabhängig von der Anzahl der Hausstände dürfen sich bis zu 100 Personen treffen, die alle über einen Negativtestnachweis verfügen, wobei immunisierte Personen zusätzlich teilnehmen dürfen.
Inzidenzstufe  0: Kontaktbeschränkungen auf eine bestimmte Anzahl von Personen und Haushalten entfallen.

Bei Zusammenkünften und Veranstaltungen in geschlossenen Räumen besteht grundsätzlich die Verpflichtung einer medizinischen Gesichtsmaske. In Inzidenzstufe 1 darf die Maske in gut durchlüfteten Räumen oder Räumen mit einer adäquaten Luftfilteranlage am festen Platz abgenommen werden, wenn die Teilnehmenden über einen Negativtestnachweis oder Immunisierungsnachweis verfügen. Allerdings muss dann beim Singen ein Mindestabstand von zwei Metern eingehalten werden.
Bei einer Inzidenz 0 vor Ort und zugleich in NRW wird eine Maske nur noch empfohlen.
Im Freien besteht
 eine Maskenpflicht (Alltagsmaske) nur noch bei Inzidenzstufen 2 und 3, bei Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmenden außer am festen Sitz- oder Stehplatz, in Warteschlangen oder wenn die zuständige Behörde eine entsprechende Anordnung trifft.
Außer bei Inzidenzstufe 0 ist bei allen Treffen in geschlossenen Räumen die einfache Rückverfolgbarkeit zu gewährleisten.

Konkrete Regelungen für einzelne Bereiche des kirchlichen Lebens:

Beerdigungen

Beerdigungen sind zulässig.
Außer zwischen nahen Angehörigen muss der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden.
Die Einhaltung des Mindestabstands ist auch entbehrlich in festen Gruppen wie oben definiert. Bei Inzidenzstufe 0 wird die Einhaltung des Mindestabstands nur empfohlen.
Bei Trauerfeiern ist wie bei allen Versammlungen zur Religionsausübung in geschlossenen Räumen eine medizinische Maske (OP-Maske reicht aus) zu tragen. Bei Inzidenzstufe 0 vor Ort und zugleich in NRW wird sie nur empfohlen. Im Freien besteht  schon bei Inzidenzstufe 1 in der Regel keine Maskenpflicht (s.o.).
Das gilt unabhängig von der Einhaltung des Mindestabstands. Die Maske darf vorübergehend abgelegt werden bei Vortragstätigkeit oder Redebeiträgen mit Mindestabstand zu anderen Personen, zur Kommunikation mit gehörlosen oder schwerhörigen Menschen und zur Einnahme von Speisen und Getränken.
In geschlossenen Räumen ist für die Einhaltung der Hygiene- und Infektionsschutzanforderungen gem. § 6 Abs 2 CoronaSchVO zu sorgen, insbesondere für die Intensität der Lüftung und Lüftungsintervalle beim Singen und Musizieren mit erhöhtem Aeorosolausstoß.
Die einfache Rückverfolgbarkeit (Name, Adresse und Telefonnummer oder Emailadresse sowie bei wechselnden Teilnehmenden Zeitpunkt von Ankunft und Weggang) ist zu gewährleisten in geschlossenen Räumen und im Freien von nahen Angehörigen, zwischen denen kein Mindestabstand eingehalten wird.

 

Freizeiten 

Freizeiten und Gruppenreisen sind grundsätzlich, abhängig von den Regelungen für die verschiedenen Inzidenzstufen, zulässig. (Dabei gilt die Gleichstellung von Immunisierten mit negativ Getesteten).
Inzidenzstufe 3:
Übernachtungen in Hotels, Pensionen, Jugendherbergen und ähnlichem sind erlaubt für Gäste mit Negativtestnachweis, der bei mehrtägigen Aufenthalten alle drei Tage aktuell vorgelegt werden muss.
Für die Verpflegung über das Frühstück hinaus sowie die Nutzung von Freizeitanlagen gelten besondere Vorschriften (§§ 19 und 15 CoronaSchutzVO).
Für Personen mit Negativtestnachweis sind Busreisen möglich. Nicht Immunisierte Personen müssen von anderen, nicht zu ihrem Hausstand gehörenden Personen, mindestens durch einen freien Sitzplatz und eine freie Sitzreihe getrennt sitzen. Die Gesamtbelegung ist auf 60% der regulären Kapazität des Busses zu begrenzen.
Wenn ausschließlich immunisierte Personen mitfahren oder wenn alle Insassen während der Fahrt eine Atemschutzmaske (FFP2) tragen, entfällt die Kapazitätsbegrenzung.
Inzidenzstufe 2:
In Hotels, Pensionen, Jugendherbergen und ähnlichem ist die volle gastronomische Versorgung (Außengastronomie auch ohne Negativtestnachweis, Innengastronomie mit Negativtestnachweis und weitere Schutzmaßnahmen gem. § 19 Abs. 3 CoronaSchutzVO).
Für Busreisen gelten die Regelungen wie bei Inzidenzstufe 3.
Inzidenzstufe 1:
Auf die Pflicht zur erneuten Vorlage eines Negativtestnachweises bei mehrtägigen Aufenthalten wird verzichtet.
Touristische Busreisen sind erlaubt mit Negativtestnachweis (oder Immunisierung) und unter Beachtung der Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske (mindestens OP-Maske) auch ohne Kapazitätsbegrenzung und Mindestabstand zwischen den Fahrgästen, wenn alle Gäste aus einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt der Inzidenzstufe 1 kommen.
Inzidenzstufe 0: 
Die Beschränkungen entfallen. Ein Negativnachweis muss nur noch von Personen vorgelegt werden, an deren Wohnsitz noch keine Inzidenzstufe 0 gilt. Bei touristischen Busreisen, die Kreis- oder Stadtgrenzen überschreiten, gilt dies nur, wenn NRW-weit die Inzidenzstufe 0 gilt.

 

Gottesdienste

1. Es gelten die jeweiligen Bestimmungen der aktuellen Coronaschutzverordnung NRW (CoronaSchVO). Die darin enthaltenen Hygiene- und Abstandsregeln (insbesondere Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 Metern außer zwischen Personen in festen Gruppen, bei denen gemäß § 4 Abs. 3-5 CoronaSchVO auf den Mindestabstand verzichtet werden darf), müssen befolgt werden.  In der Inzidenzstufe 0 ist der Mindestabstand nur noch eine Empfehlung.

2. Die mögliche Teilnehmendenhöchstzahl richtet sich danach, wie viele Menschen in dem zur Verfügung stehenden Raum oder auf der betreffenden Fläche den geforderten Abstand einhalten können. In geschlossenen Räumen darf jedoch die Zahl von 250 und unter freiem Himmel die Zahl von 500 Anwesenden nicht überschritten werden, wobei Personen, die eine Immunisierung nachweisen können, nicht mitgezählt werden.
Bei Inzidenzstufe 0 vor Ort, wenn die Einhaltung des Mindestabstands nur noch empfohlen wird, dürfen die vorgenannten Höchstzahlen überschritten werden; sofern allerdings mehr als 500 Personen teilnehmen sollen, muss auch NRW-weit die Inzidenzstufe 0 gegeben sein.
Emporen können unter Wahrung des Mindestabstands und mit entsprechendem Abstand zur Brüstung besetzt werden.
Die Vorlage eines Negativtestnachweises ist für die Teilnahme am Gottesdienst nicht erforderlich.

3. Zu- und Abgang der Gottesdienstbesucherinnen und Gottesdienstbesucher sind getrennt voneinander zu regeln.

4. In den Inzidenzstufen 2 und 3 ist in geschlossenen Räumen mindestens eine medizinische Maske und im Freien mindestens eine Alltagsmaske zu tragen. Bei Gottesdiensten  im Freien besteht in der Inzidenzstufe 1 und 0 keine Maskenpflicht. In geschlossenen Räumen kann die medizinische Maske in Inzidenzstufe 1 am Sitzplatz abgenommen werden, bei Inzidenzstufe 0 vor Ort und zugleich NRW-weit gilt nur Maskenempfehlung.

5. Gemeindegesang ist im Freien erlaubt – bei Inzidenzstufen 2 und 3 mit Alltagsmaske, ab Inzidenzstufe 1 ohne Maske. Es genügt ein Abstand von 1,5 Metern.
In Kreisen und kreisfreien Städten ist in Inzidenzstufe 1 auch in geschlossenen Räumen das Singen erlaubt, wenn alle Teilnehmenden über einen Negativtestnachweis oder Immunisierungsnachweis verfügen oder eine medizinische Maske tragen oder die Anzahl der Teilnehmenden auf jeweils eine Person pro angefangene zehn Quadratmeter Raumfläche begrenzt ist. Bei Inzidenzstufe 0 vor Ort und zugleich NRW-weit entfallen diese Beschränkungen.
Chorgesang und kirchenmusikalische Gestaltung durch Musikensembles und Bläserchöre sind unter Einhaltung entsprechender Abstandsregelungen (bei Bläsern mindestens zwei Meter  untereinander und zu anderen Personen) und in begrenzter Anzahl der Akteure (außer in Inzidenzstufe 0 vor Ort) möglich.

6. Bei Gottesdiensten in Kirchen und anderen Gebäuden ist die einfache Rückverfolgbarkeit zu gewährleisten, also die Erhebung von Name, Adresse und Telefonnummer oder E-Mail-Adresse. Die Daten müssen für vier Wochen aufbewahrt werden.
Bei Inzidenzstufe 0 vor Ort entfällt das Erfordernis der Rückverfolgbarkeit.

7. Die Kirchengemeinden entscheiden unter Berücksichtigung des lokalen Infektionsgeschehens, ob und in welchem Umfang sie beabsichtigen, Gottesdienste in Präsenz durchzuführen. Auf Anfrage legen die Kirchengemeinden den zuständigen Ordnungsämtern ihre gegebenenfalls angepassten Schutzkonzepte vor.

8. Für Nordrhein-Westfalen sind zudem folgende zusätzliche Einschränkungen für den Fall verabredet worden, dass die örtliche 7-Tage-Inzidenz bei einem Wert von mehr als 200 liegt. Dann greifen folgende Empfehlungen:

  • Die Höchstzahl für Teilnehmende an Freiluftgottesdiensten wird auf 250 festgeschrieben (Das gilt nicht für nachgewiesen immunisierte Personen).
  • Die Höchstzahl für Teilnehmende an Gottesdiensten in Kirchen und open air wird um 30 Prozent reduziert. D. h. zum Beispiel: Sind in einer Kirche oder auf einem offenen Platz unter den „normalen“ Regelungen zum Infektionsschutz 50 Plätze belegbar, werden bei oben angegebener 7-Tage-Inzidenz nur noch 35 genutzt.
  • Gottesdienste dürfen nicht länger als 45 Minuten andauern.

 

Gremien 

Zulässig sind bei
Inzidenzstufe 3:
Sitzungen von Presbyterien, Kreissynodalvorständen, Kreissynoden und anderen rechtlich vorgesehenen Gremien  mit bis zu zwanzig Personen stattfinden, wenn sie nicht als Telefon- oder Videokonferenz durchgeführt werden können.
Solche Sitzungen dürfen mit bis zu 250 Personen in geschlossenen Räumen beziehungsweise 500 Personen im Freien stattfinden, wenn sie aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen in Präsenz und mit der vorgesehenen Personenzahl durchgeführt werden muss. In diesem Fall muss vor der Veranstaltung  eine Anzeige und bei mehr als 100 Teilnehmenden die Vorlage eines Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts bei der zuständigen Behörde erfolgen.
Die Regelungen zur einfachen Rückverfolgbarkeit und zum Mindestabstand sind bei allen zulässigen Veranstaltungen einzuhalten.
Gemeinsames Singen der Teilnehmenden ist im Freien zulässig; dabei ist mindestens eine Alltagsmaske zu tragen.
In Kreisen und kreisfreien Städten mit der Inzidenzstufe 1 ist auch in geschlossenen Räumen das Singen erlaubt, wenn alle Teilnehmenden über einen Negativtestnachweis (oder Immunisierungsnachweis) verfügen oder alle Teilnehmenden eine medizinische Maske (OP-Maske) tragen oder die Anzahl der Teilnehmenden auf jeweils eine Person pro angefangene zehn Quadratmeter  Raumfläche begrenzt ist.  Außerdem beträgt der einzuhaltende Mindestabstand zwei Meter.

Zusätzlich zulässig sind bei
Inzidenzstufe 2:
Tagungen auch in geschlossenen Räumen mit bis zu 500 Personen mit Negativtestnachweis und sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit.
Die Regelungen zum Mindestabstand sind einzuhalten. An festen Sitzplätzen dürfen die Mindestabstände unterschritten werden, wenn die besondere Rückverfolgbarkeit sichergestellt ist.
Außerdem sind bei Inzidenzstufe 2 sonstige nicht private Veranstaltungen unter Einhaltung der Maßgaben für Kulturveranstaltungen (hier Kirchenmusik)bei Inzidenzstufen 3 und 2 zusätzlich erlaubt.

Zusätzlich zulässig sind bei
Inzidenzstufe 1:
Tagungen in geschlossenen Räumen mit bis zu 1000 Personen mit Negativtestnachweis und sichergestellter besonderer Rückverfolgbarkeit, im Freien auch mit mehr Personen, höchstens aber mit einem Drittel der regulären Kapazität des Veranstaltungsortes mit einfacher Rückverfolgbarkeit und ohne Negativnachweis. Im Freien muss in der Regel (s.o.) nur bei Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen, außer am festen Sitz- oder Stehplatz, eine Maske getragen werden.
In Kreisen und kreisfreien Städten mit Inzidenzstufe 1 ist unter Wahrung der Maskenpflicht und des Mindestabstands auch in geschlossenen Räumen das Singen erlaubt.

Inzidenzstufe 0:
Es entfallen die Maskenpflicht, die Verpflichtung zur Einhaltung des Mindestanstands und die Pflicht zur Gewährleistung der Rückverfolgbarkeit.

 

Gruppen und Kreise

Kirchliche Gruppen und Kreise können bei Inzidenzstufe 3 unter den allgemeinen Voraussetzungen der Coronaschutzverordnung stattfinden, unter denen sich Personen im öffentlichen Raum treffen dürfen (s.o.), im Freien auch ohne Maske.
Darüber hinaus sind nur Sitzungen von rechtlich vorgesehenen Gremien zulässig (siehe Gremien).
Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen ist die einfache Rückverfolgbarkeit zu gewährleisten.

In Kreisen und kreisfreien Städten mit der Inzidenzstufe 2 sind darüber hinaus Sitzungen und Tagungen in geschlossenen Räumen mit bis zu 500 Personen erlaubt, wenn die Teilnehmenden über einen Negativtestnachweis (oder Immunisierungsnachweis) verfügen und die besondere Rückverfolgbarkeit sichergestellt ist.  Im Freien dürfen auch mehr Personen teilnehmen, höchstens aber mit einem Drittel der regulären Kapazität des Veranstaltungsort mit einfacher Rückverfolgbarkeit und ohne Negativtestnachweis.

Bei Inzidenzstufe 1 sind in geschlossenen Räumen auch Sitzungen, Tagungen mit bis zu 1000 Personen erlaubt, wenn die Teilnehmenden über einen Negativtestnachweis (oder Immunisierungsnachweis) verfügen und die besondere Rückverfolgbarkeit sichergestellt ist.
Im Freien dürfen auch mehr Personen teilnehmen, höchstens aber mit einem Drittel der regulären Kapazität des Veranstaltungsort mit einfacher Rückverfolgbarkeit und ohne Negativtestnachweis und  mit Maske (s.o.)
Gemeinsames Singen ist im Freien erlaubt – bei Inzidenzstufen 2 und 3 mit Alltagsmaske, ab Inzidenzstufe 1 ohne Maske.
In Kreisen und kreisfreien Städten mit Inzidenzstufe 1 ist unter Wahrung der Maskenpflicht und des Mindestabstands von 1,5 Metern auch in geschlossenen Räumen das Singen erlaubt.
Bei Inzidenzstufe 0 entfallen die Maskenpflicht, die Verpflichtung zur Einhaltung eines Mindestabstands und die Pflicht zur  Gewährleistung der Rückverfolgbarkeit.

 

Jugendarbeit 

Die Regelungen für die Kinder- und Jugendarbeit sind von der jeweiligen Stufe abhängig (s. § 12 der Coronaschutzverordnung):

Stufe 3: 7-Tage-Inzidenz stabil zwischen 100 und 50,1 – erlaubt sind: 

  • Betreuungsangebote in Einzelbetreuung in Präsenz
  • über eine Einzelbetreuung hinausgehende Hilfen und Leistungen gemäß § 8a und §§ 27 ff. des Achten Buches Sozialgesetzbuch unter Beachtung der §§ 3 bis 8 der Coronaschutzverordnung
  • Gruppenangebote in geschlossenen Räumen, hierbei gilt:
    • maximal zehn Personen zzgl. Betreuungspersonen
    • Negativtestnachweis oder beaufsichtigter Coronaselbsttest
    • sichergestellte einfache Rückverfolgbarkeit
    • wenn ein Zusammentreffen von zwei Gruppen möglich ist, muss eine medizinische Maske getragen und der Mindestabstand zwischen den Gruppen eingehalten werden
  • Gruppenangebote im Freien, hierbei gilt:
    • feste Gruppen von maximal 20 Personen zzgl. Betreuungspersonen
    • sichergestellte einfache Rückverfolgbarkeit
    • Jugendliche über 14 Jahren und erwachsene Begleitpersonen benötigen bei Angeboten, die nicht kontaktfrei sind, einen Negativtestnachweis oder einen beaufsichtigten Coronaselbsttest
  • eintägige Ferienangebote oder Ferienangebote mit täglich wechselnden Gruppen, hierbei gilt:
    • maximal 20 Personen pro Gruppe zzgl. Betreuungspersonen
    • alle Teilnehmenden einschließlich der Betreuungspersonen müssen täglich vor Beginn des Angebots und bei mehrtägigen Angeboten jeden dritten Tag einen beaufsichtigten Coronaselbsttest vornehmen oder einen Schnelltest vornehmen lassen beziehungsweise einen Negativtestnachweis vorlegen
    • in Bereichen, in denen mehrere Gruppen zusammenkommen, sind Mindestabstände und allgemeine Maskenpflichten zu beachten
    • sichergestellte einfache Rückverfolgbarkeit
  • mehrtägige Ferienangebote in festen Gruppen, hierbei gilt:
    • maximal 20 Personen pro Gruppe zzgl. Betreuungspersonen
    • alle teilnehmenden Personen müssen am ersten Tag und dann erneut spätestens
    • nach jeweils sieben Tagen einen beaufsichtigten Coronaselbsttest vornehmen oder einen Schnelltest vornehmen lassen beziehungsweise einen Negativtestnachweis vorlegen
    • Sicherstellung der einfachen Rückverfolgbarkeit
    • Gruppenaufteilung muss erfasst werden und in Bereichen, in denen mehrere Gruppen zusammenkommen, sind Mindestabstände und allgemeine Maskenpflichten zu beachten
  • Kinder- und Jugendferienreisen sowie Familienerholungsreisen von öffentlichen und freien Trägern der Jugendhilfe einschließlich der gemeinsamen Anreise per Bus oder Bahn, hierbei gilt:
    • maximal 50 Personen inkl. Betreuungspersonen, bei mehr als 50 Teilnehmenden feste Aufteilung in Gruppen von höchstens 25 Personen
    • alle Teilnehmenden einschließlich der Betreuungspersonen müssen zu Beginn der Reise über einen Negativtestnachweis verfügen und während der Reise mindestens zweimal wöchentlich einen beaufsichtigten Coronaselbsttest vornehmen oder einen Schnelltest vornehmen lassen
  • bei allen oben genannten Angeboten gilt:
    • in geschlossenen Räumen ist ab einer Anzahl von fünf gleichzeitig anwesenden Personen eine medizinische Maske zu tragen – außer bei der Einnahme der Mahlzeiten und in Schlaf- und Sanitärräumen in Jugendherbergen, Zeltlagern und anderen Unterkünften, wobei in Sanitärräumen die Mindestabstände einzuhalten sind
    • bei Aktivitäten im Freien, bei denen nach den allgemeinen Regelungen des § 5 eine Maske zu tragen wäre, kann nach Entscheidung der für das Angebot verantwortlichen Person auf die Verpflichtung zum Tragen einer Maske verzichtet werden
    • soweit möglich und mit dem Angebot vereinbar, sollen Mindestabstände eingehalten werden; bei Vorliegen von Negativtestnachweisen und Aktivitäten im Freien können Mindestabstände unterschritten werden
    • bei Gruppen mit maximal fünf jungen Menschen kann unter Beachtung der Masken- und Abstandspflicht aus pädagogischen Gründen im Einzelfall nach Entscheidung des Trägers auf die Erfordernis eines Negativtestnachweises verzichtet werden

Hinweis: Bei der Nutzung von in der Coronaschutzverordnung besonders geregelten Freizeit- und Sportangeboten sowie bei der Durchführung von in dieser Verordnung besonders geregelten Veranstaltungen im Rahmen der Kinder- und Jugendarbeit sind über die Regelungen zur Kinder- und Jugendarbeit hinaus auch die jeweiligen besonderen Regelungen dieser Angebote und Veranstaltungen zu beachten.

Stufe 2: 7-Tage-Inzidenz stabil zwischen 50 und 35,1 – erlaubt sind:

  • Betreuungsangebote in Einzelbetreuung in Präsenz
  • über eine Einzelbetreuung hinausgehende Hilfen und Leistungen gemäß § 8a und §§ 27 ff. des Achten Buches Sozialgesetzbuch unter Beachtung der §§ 3 bis 8 der Coronaschutzverordnung
  • Gruppenangebote in geschlossenen Räumen, hierbei gelten die Regelungen wie bei Stufe 3 mit folgenden Änderungen:
    • maximal 20 Personen zzgl. Betreuungspersonen
    • Verzicht auf das Tragen von Masken bei Gruppenangeboten in geschlossenen Räumen für bis zu 20 junge Menschen und bis zu fünf Betreuungspersonen
  • Gruppenangebote im Freien, hierbei gelten die Regelungen wie bei Stufe 3 mit folgenden Änderungen:
    • feste Gruppen von maximal 30 Personen zzgl. Betreuungspersonen
  • eintägige Ferienangebote oder Ferienangebote mit täglich wechselnden Gruppen, hierbei gelten die Regelungen wie bei Stufe 3 mit folgenden Änderungen:
    • Verzicht auf das Tragen von Masken bei Gruppenangeboten in geschlossenen Räumen für bis zu 20 junge Menschen und bis zu fünf Betreuungspersonen
    • im Freien Gruppengröße bis 30 junge Menschen
  • mehrtägige Ferienangebote in festen Gruppen, hierbei gelten die Regelungen wie bei Stufe 3 mit folgenden Änderungen:
    • Verzicht auf das Tragen von Masken bei Gruppenangeboten in geschlossenen Räumen für bis zu 20 junge Menschen und bis zu fünf Betreuungspersonen
    • im Freien Gruppengröße bis 30 junge Menschen
  • Kinder- und Jugendferienreisen sowie Familienerholungsreisen von öffentlichen und freien Trägern der Jugendhilfe einschließlich der gemeinsamen Anreise per Bus oder Bahn, hierbei gelten die Regelungen wie bei Stufe 3 mit folgenden Änderungen:
    • Verzicht auf das Tragen von Masken für junge Menschen bei Gruppenangeboten in geschlossenen Räumen für bis zu 25 anwesenden Personen

 Stufe 1: 7-Tage-Inzidenz stabil unter 35 – erlaubt sind:

  • Betreuungsangebote in Einzelbetreuung in Präsenz
  • über eine Einzelbetreuung hinausgehende Hilfen und Leistungen gemäß § 8a und §§ 27 ff. des Achten Buches Sozialgesetzbuch unter Beachtung der §§ 3 bis 8 der Coronaschutzverordnung
  • Gruppenangebote in geschlossenen Räumen, hierbei gelten die Regelungen wie bei Stufe 2 mit folgenden Änderungen:
    • maximal 30 Personen zzgl. Betreuungspersonen
    • kein Negativtestnachweis erforderlich
  • Gruppenangebote im Freien, hierbei gelten die Regelungen wie bei Stufe 2 mit folgenden Änderungen:
    • feste Gruppen von maximal 50 Personen zzgl. Betreuungspersonen
    • kein Negativtestnachweis erforderlich
  • eintägige Ferienangebote oder Ferienangebote mit täglich wechselnden Gruppen, hierbei gelten die Regelungen wie bei Stufe 2 mit folgenden Änderungen:
    • Gruppengrößen bis zu 50 jungen Menschen im Freien und bis zu 30 jungen Menschen in geschlossenen Räumen
  • mehrtägige Ferienangebote in festen Gruppen, hierbei gelten die Regelungen wie bei Stufe 2 mit folgenden Änderungen:
    • Gruppengrößen bis zu 50 jungen Menschen im Freien und bis zu 30 jungen Menschen in geschlossenen Räumen
  • Kinder- und Jugendferienreisen sowie Familienerholungsreisen von öffentlichen und freien Trägern der Jugendhilfe einschließlich der gemeinsamen Anreise per Bus oder Bahn, hierbei gelten die Regelungen wie bei Stufe 2 mit folgenden Änderungen:
    • auch bei mehr als 50 teilnehmenden Personen ohne Einteilung in feste Betreuungsgruppen, wenn im Rahmen der oder neben den zweimal wöchentlichen Testungen auch am Tag der Rückreise eine Testung der teilnehmenden Personen erfolgt 

Stufe 0: 7-Tage-Inzidenz unter 10 – erlaubt sind:

In Kreisen und kreisfreien Städten der Inzidenzstufe 0 entfallen die Beschränkungen aus den Stufen 3 bis 1 mit Ausnahme einer einmaligen Testpflicht zu Beginn der Ferienangebote und einer Testpflicht zu Beginn und am Ende von Kinder- und Jugendreisen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Ev. Jugend im Rheinland https://ejir.de/jugendarbeit-und-corona/ oder der Homepage der ELAGOT NRW https://www.elagot-nrw.de/

 

Kirchenmusik 

Die Zulässigkeit von Konzerten und Aufführungen (Kulturveranstaltungen), auch von nicht berufsmäßigen musisch-kulturellen Angeboten, richtet sich nach den Vorschriften für die 3 Inzidenzstufen.
Inzidenzstufe 3:
Zulässig sind Kulturveranstaltungen in geschlossenen Räumen , wenn die Räume über eine ständige Durchlüftung oder eine zertifizierte Lüftungsanlage verfügen, für bis zu 250 Zuschauerinnen und Zuschauer mit Negativtestnachweis, sichergestellter besonderer Rückverfolgbarkeit und Einhaltung des Mindestabstands, wobei bei festen Sitzplätzen eine Besetzung im Schachbrettmuster (Besetzung mit je einem freien Sitz rechts und links und reihenweise versetzten Plätzen) ausreicht.
Im Freien sind bis zu 500 Zuschauerinnen und Zuschauer mit Negativtestnachweis, sichergestellter besonderer Rückverfolgbarkeit und Einhaltung des Mindestabstands, wobei eine Besetzung im Schachbrettmuster ausreicht.
Der berufsmäßige Probenbetrieb  sowie zur Berufsausübung zählende Konzerte und Aufführungen ohne Publikum zur Aufzeichnung oder Übertragung in Fernsehen, Radio oder Internet sind unter Beachtung der arbeitsrechtlichen Vorgaben erlaubt.
Der nicht berufsmäßige Probenbetrieb im Freien ist mit Negativtestnachweis und sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit und in geschlossenen Räumen mit bis zu 20 Personen mit Negativtestnachweis und sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit, jedoch ohne Gesang und Blasinstrumente erlaubt.
Inzidenzstufe 2:
Über die Regelungen für die Inzidenzstufe 3 hinaus sind auch in geschlossenen Räumen Kulturveranstaltungen zulässig für bis zu 500 Zuschauerinnen und Zuschauer mit Negativtestnachweis, sofern für die Durchlüftung und die Rückverfolgbarkeit wie bei Inzidenzstufe 3 gesorgt ist.
Der nicht-berufsmäßige Probenbetrieb  ist in geschlossenen ständig durchlüfteten Räumen wie bei Inzidenzstufe 3 auch für Gesang und Blasinstrumente erlaubt.
Inzidenzstufe 1:
In geschlossenen Räumen sind bei Beachtung der übrigen Voraussetzungen der Inzidenzstufe 2  Kulturveranstaltungen für bis zu 1000 Zuschauerinnen und Zuschauer zugelassen.
Der nicht berufsmäßige Probenbetrieb ist in geschlossenen Räumen unter den übrigen Voraussetzungen der Inzidenzstufe 3 in ständig gut durchlüfteten Räumen ohne Gesang und Blasinstrumente mit bis zu 50 und mit Gesang und Blasinstrumenten mit bis zu 30 Personen zulässig.  In besonders großen Räumen, wie zum Beispiel Kirchen, darf mit bis zu 50 Personen mit Gesang und Blasinstrumenten geprobt werden.
Im Freien ist der nicht berufsmäßige Probenbetrieb auch ohne Negativtestnachweis zulässig.

Wenn auch landesweit die Inzidenzstufe 1 gilt, können Kulturveranstaltungen wie bei Inzidenzstufe 1 auch mit bis zu 1000 Zuschauerinnen und Zuschauern stattfinden, wahlweise ohne Mindestabstände zwischen den Sitzplätzen oder ohne Negativtestnachweise. Solche Veranstaltungen können mit mehr   als 1000 Zuschauerinnen und Zuschauern mit Negativtestnachweis stattfinden, wenn die Vorschriften zum Mindestabstand eingehalten werden, wobei feste Sitzplätze im Schachbrettmuster ausreichen.

Ab dem 27. August 2021 sind wieder Musikfeste, Festivals und ähnliche Kulturveranstaltungen mit bis zu 1000 Zuschauerinnen und Zuschauern mit Negativtestnachweis und mit einem durch die zuständige Behörde genehmigten Hygiene- und Infektionsschutzkonzept.

Chorproben und Proben von Bläserchören, die unter den Maßgaben der CoronaSchVO NRW gezielt für den Einsatz des Chores in einem Gottesdienst oder in einer entsprechenden Gottesdienst-Videoproduktion stattfinden, sind unabhängig von den besonderen Voraussetzungen der jeweiligen Inzidenzstufen erlaubt.

Inzidenzstufe 0:
In Kreisen und kreisfreien Städten der Inzidenzstufe 0 entfallen die Beschränkungen mit der Maßgabe, dass entweder auf die Masken- und Abstandsregelungen sowie Personenbegrenzungen verzichtet
werden kann oder auf den Negativtestnachweis.
Bei mehr als 500 Personen (einschließlich immunisierter Personen) gelten diese Befreiungen nur, wenn auch für NRW die Inzidenzstufe 0 gilt. Bei mehr als 5000 teilnehmenden Personen (einschließlich immunisierter Personen) ist ein Konzept erforderlich, das das Erfordernis eines Negativtestnachweises vorsehen muss.

 

Konfirmand*innenarbeit 

Hier finden Sie das Schutzkonzept der Evangelischen Kirche im Rheinland für Konfirmandinnen – und Konfirmandenarbeit in Nordrhein-Westfalen im Rahmen der freien Religionsausübung (Stand: 07. Juni 2021):

  1. Es gelten die jeweiligen Bestimmungen der aktuellen Coronaschutzverordnung NRW (CoronaSchVO). Die darin enthaltenen Hygiene- und Abstandsregeln (insbesondere Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 m außer zwischen Personen in festen Gruppen, bei denen gemäß § 4 Abs. 3-5 CoronaSchVO auf den Mindestabstand verzichtet werden darf), müssen befolgt werden.
  2. Die Konfirmandenarbeit findet in festen Gruppen statt, alle teilnehmenden Konfirmandinnen und Konfirmanden sind für die Konfirmandenarbeit angemeldet. Die einfache Rückverfolgbarkeit ist gewährleistet.
  3. Die Zahl der teilnehmenden Konfirmandinnen und Konfirmanden und der jeweils Unterrichtenden (Pfarrerinnen und Pfarrer, hauptberuflich Mitarbeitende der Kirchengemeinde und feste ehrenamtliche Mitarbeitende) richtet sich nach der örtlichen Inzidenzstufe (s. § 1 Abs. 4 CoronaSchVO):
    Inzidenzstufe 3: 10 Konfirmandinnen und Konfirmanden und bis zu zwei Unterrichtende in geschlossenen Räumen, 20 Konfirmandinnen und Konfirmanden und bis zu zwei Unterrichtende im Freien
    Inzidenzstufe 2: 20 Konfirmandinnen und Konfirmanden und bis zu drei Unterrichtende in geschlossenen Räumen, 30 Konfirmandinnen und Konfirmanden und bis zu drei Unterrichtende im Freien
    Inzidenzstufe 1: 30 Konfirmandinnen und Konfirmanden und bis zu vier Unterrichtende in geschlossenen Räumen, 50 Konfirmandinnen und Konfirmanden und bis zu fünf Unterrichtende im Freien
  4. In den Inzidenzstufen 2 und 3 müssen die Konfirmandinnen und Konfirmanden sowie die Unterrichtenden bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen und bei nicht kontaktfreien Aktivitäten im Freien einen Negativtestnachweis vorlegen, der nicht älter als 72 Stunden ist.
    Die Unterrichtenden können statt der Vorlage eines Negativtestnachweises einen Selbsttest unter Aufsicht unmittelbar vor dem Unterricht durchführen.
    In der Inzidenzstufe 1 ist die Vorlage eines Negativtestnachweises nicht erforderlich.
  5. In der Inzidenzstufe 3 sind in geschlossenen Räumen Masken zu tragen; diese können abgelegt werden, wenn sich alle Teilnehmenden an ihren festen Sitzplätzen befinden.
    Bei Veranstaltungen im Freien besteht keine Verpflichtung zum Tragen einer Maske.
  6. Weitergehende gesetzliche und behördliche Vorgaben durch Allgemeinverfügungen der zuständigen Ordnungsbehörden, sind zu beachten.

 

Schulen

Für den Bereich Schulen beachten Sie bitte folgende Hinweise:

Schulbetrieb

Hygiene

Corona-Schutzverordnung Nordrhein-Westfalen und entsprechende Anlagen

In Nordrhein-Westfalen prüfen Kreise und kreisfreie Städte, in denen die 7-Tages-Inzidenz nachhaltig und signifikant über dem Wert von 100 liegt, über die Corona-Schutz-Verordnung hinausgehende zusätzliche Schutzmaßnahmen, die sich nicht auf schulische Gemeinschaftseinrichtungen im Sinne der Coronabetreuungsverordnung sowie Kindertageseinrichtungen , Kindertagespflegestellen, heilpädagogische Kindertageseinrichtungen und Gruppen sowie besondere Angebote der Kinderbetreuung im Sinne von § 2 der Coronabetreuungsverordnung erstrecken.
https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/2021-04-23_coronabetrvo_vom_23.04.2021.pdf
Sie können diese Maßnahmen im Einvernehmen mit dem zuständigen Ministerium anordnen.
Ebenso können sie, falls die 7-Tages-Inzidenz unter 50 liegt, die nach der Verordnung vorgesehenen Schutzmaßnahmen im Einvernehmen mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales reduzieren.
Auf Grundlage einer vom Land NRW erlassenen Regionalverordnung kann der Bewegungsradius für Menschen in Gebieten gesondert zu bestimmender Gebietskörperschaften aufgrund eines besonderen, nicht auf eine bestimmte Einrichtung eingrenzbaren Infektionsgeschehens auf 15 km begrenzt werden.

Wichtige Fragen und Antworten zu den Coronaschutzregeln in Nordrhein-Westfalen finden Sie auch unter:
https://www.land.nrw/de/wichtige-fragen-und-antworten-zum-corona-virus#0a57cfbb

Rheinland-Pfalz

In Rheinland-Pfalz gilt ab dem 2. Juli 2021 die 24. Corona-Bekämpfungsverordnung. Weitere Informationen gibt es immer auch auf der Corona-Sonderseite der Landesregierung. Wichtig ist es bei der Planung und Durchführung kirchlicher Aktivitäten im Zweifel stets beim örtlichen Gesundheitsamt nachzufragen, welche Regelungen gelten.

Private Zusammenkünfte sind auf 25 Personen verschiedener Haushalte beschränkt. Kinder bis einschließlich 14 Jahre sowie vollständig geimpfte und genesene Personen werden nicht mitgezählt. Das gilt auch für Treffen im öffentlichen Raum. Dabei ist zudem ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. In geschlossenen Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind, ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Bestattungen

Eine konkrete Vorgabe mit Blick auf die Personenzahl gibt es nicht. Trauergottesdienste in Kirchen sind erlaubt. Nach der  24. rheinland-pfälzischen Corona-Verordnung dürfen an Trauerfeiern teilnehmen: die Ehegattin oder der Ehegatte, die Lebenspartnerin oder der Lebenspartner, die Verlobte oder der Verlobte der Verstorbenen oder des Verstorbenen, dazu Personen, die mit der Verstorbenen oder dem Verstorbenen im ersten oder zweiten Grad verwandt sind, sowie deren Ehegattinnen oder Ehegatten oder Lebenspartnerinnen oder Lebenspartner, außerdem Personen aus zwei weiteren Hausständen und Personen, die für die Verstorbene oder den Verstorbenen als Betreuungsperson amtlich bestellt oder als Sozialarbeiterin oder Sozialarbeiter betreuend tätig waren. Es dürfen auch weitere Personen teilnehmen, wenn sichergestellt ist, dass die Platzmindestanforderung von fünf Quadratmetern pro Person (unabhängig von der Gesemfläche) eingehalten wird. Es gilt eine Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken (OP- oder FFP2-Masken oder Masken der Standards KN95/N95), auch im Außenbereich. Diese entfällt, wenn Personen unter Wahrung des Abstandgebots einen festen Platz einnehmen.

Freizeiten

Freizeiten sind unter den Bestimmungen des gültigen Hygienekonzeptes für Einrichtungen und Angebote der Kinder- und Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit sowie der Kulturpädagogik in Rheinland-Pfalz möglich, das auf der Seite „Hygienekonzepte“ der Landesregierung  veröffentlicht ist.

Gruppen und Kreise

Kirchliche Gruppen und Kreise können unter den allgemeinen Voraussetzungen stattfinden, unter denen sich Personen im öffentlichen Raum treffen dürfen (s.o.).
Darüber hinaus dürfen Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit bis zu 100 gleichzeitig anwesenden Personen unter Beachtung der allgemeinen Schutzmaßnahmen stattfinden. Dazu gehören insbesondere die Kontakterfassung und für den Innenbereich ein Negativtestnachweis. Geimpfte und genesen werden nicht mitgezählt. Für Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit bis zu 350 Personen gilt das Abstandsgebot, die Maskenpflicht (bis zur Einnahme eines festen Sitzplatzes) und die Pflicht zur Kontakterfassung.
Sofern die Personen keine zugewiesenen Plätze haben, gilt die Maßgabe, dass pro 5 Quadratmetern Fläche eine Person teilnehmen darf.
Für Veranstaltungen im Freien gelten diese Regeln entsprechend mit der Maßgabe, dass bis zu 500 Personen teilnehmen dürfen und die Testpflicht entfällt. Alle Regelungen rund um Veranstaltungen liefert §3 der 24. rheinland-pfälzischen Corona-Verordnung .

Gremien

Nach § 3 sind neben Gottesdiensten auch Versammlungen der Religions- oder Glaubensgemeinschaften unter Beachtung der allgemeinen Schutzmaßnahmen (Abstand, Maskenpflicht, Hygiene usw.) erlaubt, allerdings nur, wenn sie für die Selbstorganisation oder Rechtssetzung erforderlich sind.

Jugendarbeit

Angebote der Kinder- und Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit sowie der Kulturpädagogik sind unter Beachtung des Hygienekonzepts für Einrichtungen und Angebote der Kinder- und Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit sowie der Kulturpädagogik, das auf der Internetseite der Landesregierung (www.corona.rlp.de ) veröffentlicht ist, zulässig. Es gilt im Innenbereich grundsätzlich die Maskenpflicht nach § 1 Abs. 3 Satz 4 mit der Maßgabe, dass eine medizinische Gesichtsmaske (OP-Maske) oder eine Maske der Standards KN95/N95 oder FFP2 oder eines vergleichbaren Standards zu tragen ist, sowie die Pflicht zur Kontakterfassung nach § 1 Abs. 8 Satz 1. Für mehrtägige Angebote mit Übernachtung gilt die Testpflicht nach Maßgabe des in Satz 1 genannten Hygienekonzepts. Im Übrigen gilt § 8 Abs. 2 Nr. 2 und 4 entsprechend.

Gottesdienste

Gottesdienste sind möglich. Voraussetzung ist die Beachtung der Schutzmaßnahmen, insbesondere des Abstandsgebots von 1,5 Metern, mit Ausnahme von Personen, die in einem Haushalt leben. Das Abstandsgebot kann durch einen freien Sitzplatz zwischen jedem belegten Platz innerhalb einer Reihe sowie vor und hinter jeden belegten Sitzplatz gewahrt werden. Die Pflicht zum Tragen von medizinischen Mund-Nasen-Masken (OP-Masken, Masken nach den Standards KN95/N95 oder FFP2-Masken) im Gottesdienst sowie auch in der Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden oder bei vergleichbaren Anlässen entfällt, sobald die Person unter Wahrung des Abstandsgebots einen festen Platz eingenommen hat. Zudem muss bei Freiluftgottesdiensten keine Maske getragen werden.

In Rheinland-Pfalz dürfen sich jetzt Gruppen von bis zu 25 Personen ohne Mindestabstand im öffentlichen Raum treffen. Auch in Gottesdiensten können sich dementsprechend solche Gruppen ohne Mindestabstand zusammensetzen. Die Gemeinden entscheiden in eigener Verantwortung, inwieweit sie von dem gegebenen Spielraum Gebrauch machen.

Gemeindegesang ist mit Inkrafttreten der 24. Corona-Verordnung am 2. Juli 2021 wieder erlaubt, verbunden mit der Bitte der Landesregierung, den Gesang auf ein Minimum zu reduzieren. Ebenso gibt es keine Obergrenze was die Mitgliederzahl von Ensembles betrifft. Die Grenze wird durch die Größe des Raums und des Abstandsgebots bestimmt. Für Instrumental- und Vokalmusik gilt das Hygienekonzept Musik .

Die Gemeinden müssen sicherstellen, dass Infektionsketten für die Dauer eines Monats rasch und vollständig nachvollzogen werden können. Die Gemeinden sind zur Zusammenarbeit mit dem zuständigen Gesundheitsamt hinsichtlich der Kontaktnachverfolgung im Falle von Infektionen verpflichtet. Es ist auch eine elektronische Datenerfassung für die Kontaktnachverfolgung unter Beachtung der Vorgaben des Datenschutzes zulässig. Die Anzeigepflicht der Gottesdienste ist gestrichen.

Bei Taufgottesdiensten und bei Trauungen ist beim eigentlichen liturgischen Akt der Taufe bzw. der Trauung ein Mundschutz zu tragen. Auch die Taufeltern und Patinnen sowie Paten bzw. das Brautpaar sollten in diesem Moment einen Mundschutz tragen.

Kirchenmusik

Der Probenbetrieb der Breiten- und Laienkultur ist Innen wie im Freien in Gruppen von bis zu 50 teilnehmenden Personen zulässig, wenn der Probenbetrieb von mindestens einer verantwortlichen Person angeleitet wird. Geimpfte Personen und genesene Personen werden bei der Personenzahl nicht berücksichtigt. Es gelten das Abstandsgebot, im Innenbereich die Maskenpflicht, die Pflicht zur Kontakterfassung und im Innenbereich die Testpflicht. Die Maskenpflicht entfällt, wenn Personen unter Einhaltung des Abstandsgebots einen festen Platz einnehmen. Es gilt, das Hygienekonzept Musik zu beachten.

Auftritte der Breiten- und Laienkultur sind mit Inkrafttreten der 24. Corona-Verordnung wieder erlaubt. Welche Regeln es dabei einzuhalten gilt, lesen Sie auf den Seiten 13 und 14  der Rechtsgrundlagen zum Musizieren .

Übersicht über die Rechtsgrundlagen zum Musizieren

Konfirmandenarbeit

In der 24. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz heißt es zu Konfirmandenarbeit:

„Veranstaltungen und Unterricht zur Vorbereitung auf Kommunion, Konfirmation, Firmung oder vergleichbare Anlässe sind in Präsenzform zulässig. Es gelten das Abstandsgebot nach § 1 Abs. 2 Satz 1, im Innenbereich die Maskenpflicht nach § 1 Abs. 3 Satz 4 mit der Maßgabe, dass eine medizinische Gesichtsmaske (OP-Maske) oder eine Maske der Standards KN95/N95 oder FFP2 oder eines vergleichbaren Standards zu tragen ist, und die Pflicht zur Kontakterfassung nach § 1 Abs. 8 Satz 1. Die Maskenpflicht entfällt, wenn Personen unter Wahrung des Abstandsgebotes einen festen Platz einnehmen. Gemeinsames Singen soll möglichst im Freien stattfinden.“

Angebote der Kinder- und Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit sowie der Kulturpädagogik sind unter Beachtung des Hygienekonzepts für Einrichtungen und Angebote der Kinder- und Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit sowie der Kulturpädagogik, das auf der Internetseite der Landesregierung (www.corona.rlp.de) veröffentlicht ist, grundsätzlich zulässig. Es gilt im Innenbereich grundsätzlich die Maskenpflicht nach § 1 Abs. 3 Satz 4 mit der Maßgabe, dass eine medizinische Gesichtsmaske (OP-Maske) oder eine Maske der Standards KN95/N95 oder FFP2 oder eines vergleichbaren Standards zu tragen ist. In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz an drei aufeinander folgenden Tagen den Schwellenwert von 165 übersteigt, sind ab dem übernächsten Tag Angebote der Kinder- und Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit nur als Einzelangebote zulässig.

Schulen

Für den Bereich Schulen beachten Sie bitte folgende Hinweise:

Schulbetrieb

Hygiene

24. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz

Saarland

Im Saarland gilt seit dem 9. Juli 2021 eine angepasste Corona-Verordnung , die auf der Corona-Sonderseite der Landesregierung veröffentlicht ist. Demnach sind private Treffen Innen wie Außen mit bis zu zehn Personen erlaubt. Kinder bis 14 Jahre werden nicht mitgezählt, ebenso wie Personen, die eine Immunisierung durch Impfung (mindestens zwei Wochen und ein Tag nach der vollständigen Impfung) oder Genesung nachweisen können. Darüber hinaus gilt nach wie vor das Saarland-Modell , solange die 7-Tage-Inzidenz stabil bei unter 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern liegt.

Bestattungen

Für Bestattungen gelten die gleichen Grundsätze wie bei den allgemeinen Kontaktbeschränkungen für Veranstaltungen im Saarland: Öffentliche sowie private Veranstaltungen sind unter freiem Himmel mit bis zu 500 Besucherinnen und Besuchern sowie in geschlossenen Räumen mit bis zu 250 Besucherinnen und Besuchern gestattet. Geben es die Räumlichkeiten her, ist darüber hinaus eine Auslastung von 50 Prozent der für die Veranstaltungsstätte ordnungsrechtlich geltenden Personenhöchstzahl zulässig. Besucherinnen und Besucher müssen zudem einen negativen Schnelltest oder einen Nachweis über vollständige Impfung bzw. Genesung vorlegen. Geimpfte und Genesene werden nicht mitgezählt. Veranstaltungen mit mehr als 20 anwesenden Personen sind unter Angabe des Veranstalters der Ortspolizeibehörde anzuzeigen. Im Bedarfsfall sollte dazu mit der örtlichen Verwaltung Kontakt aufgenommen werden. Immer aber gilt: Unter den an einer Bestattung teilnehmenden Personen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten, eine Kontaktnachverfolgung muss gewährleistet werden. Für Trauerfeiern gelten dieselben Regeln wie für Gottesdienste.

Freizeiten

(Jugendfreizeiten):

Die Durchführung von Maßnahmen (eintägig oder mehrtägig) ist in festen Gruppen mit bis zu 100 Personen zuzüglich des Betreuungspersonals erlaubt. Dabei müssen die Hygienemaßnahmen nach den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts sowie die Bestimmungen in der jeweils gültigen Verordnung zu Hygienerahmenkonzepten eingehalten werden. Im Übrigen gelten die Regelungen für Beherbergungsbetriebe entsprechend. Die Teilnehmenden müssen bei Anreise den Nachweis eines negativen SARS-CoV-2-Tests führen. Wochenveranstaltungen, die als Tagesveranstaltung in im Wesentlichen festen Gruppen durchgeführt werden, sind zulässig; hierbei muss zweimal in der Woche der Nachweis über das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus geführt werden. Bei mehrtägigen Aufenthalten ist der Testnachweis zu Beginn und Ende der Maßnahme zu führen.

Gruppen und Kreise

Im Saarland sind Ansammlungen von mehr als zehn Personen verboten. Aber Veranstaltungen, zu denen nicht mehr als zehn Personen zu erwarten sind, können stattfinden. Gruppen und Kreise, zu denen nicht mehr als zehn Personen zu erwarten sind, dürfen also unter Einhaltung des Mindestabstands stattfinden.

Jugendarbeit

Der Betrieb von Einrichtungen der Sozial- und Jugendhilfe sowie vergleichbarer Einrichtungen und Angebote ist gestattet (§ 8a). § 8 Satz 1 bis 4 gilt entsprechend den spezifischen Anforderungen der Sozial- und Jugendhilfe.  Jugendarbeit ist demnach unter bestimmten Voraussetzungen (Infektionsschutz- und Hygienekonzept, Abstandsregeln, Kontaktnachverfolgbarkeit, Arbeitsschutz usw.) möglich. Weitere Informationen zur Jugendarbeit in Zeiten von Corona gibt es auf der Seite der Evangelischen Jugend im Rheinland

Gottesdienste

Gottesdienste und gemeinsame Gebete sind unter freiem Himmel und in Kirchen sowie in sonstigen Räumlichkeiten zulässig, wenn die aus Infektionsschutzgründen gebotene Begrenzung der Teilnehmerzahl, die Abstandsregeln sowie die besonderen Hygiene- und Schutzmaßnahmen gewährleistet sind. Dazu zählt vor allem die Einhaltung des Abstandsgebots von 1,5 Metern. Die Besucherinnen und Besucher dürfen ihre Masken (OP-Masken, Masken nach den Standards KN95/N95 oder FFP2-Masken) ab dem 25. Juni absetzen, sobald sie einen festen Platz eingenommen haben. Die Betretungsbeschränkungen gelten für Gottesdienste nicht.

Seit dem 24. Mai müssen Gottesdienste und Gebete mit mehr als zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmern nicht mehr bei der Ortspolizeibehörde angemeldet werden. Weiterhin gilt, dass die Teilnehmerzahl nach Maßgabe des Mindestabstands gewährleistet sowie besondere Schutz- und Hygienemaßnahmen getroffen werden müssen.

Die Gewährleistung einer Kontaktnachverfolgung ist bei Gottesdiensten – anders als bei Bestattungen – nicht notwendig. Das hat die Landesregierung durch eine Änderung des „Gesetzes zur Kontaktnachverfolgung im Rahmen der Corona-Pandemie“ am 11. November 2020 beschlossen und diese neue Regelung auch in die aktuell geltende Verordnung aufgenommen.

Das Auftreten kleiner Musikensembles ist unter Beachtung der Hygieneregelungen in Gottesdiensten möglich. Gemeindegesang ist unter Einhaltung der Abstandsregeln erlaubt. Dabei darf auch die Maske ausgezogen werden. Dennoch wird aus Infektionsschutzgründen empfohlen, dabei die Masken zu tragen.

Weitere Details bietet die Übersicht über die Rechtsgrundlagen zum Musizieren.

Kirchenmusik

Kirchenkonzerte sind als Veranstaltungen wieder in einem gewissen Rahmen möglich, denn Veranstaltungen, zu denen unter freiem Himmel nicht mehr als 500 Besucherinnen und Besucher gleichzeitig und in geschlossenen Räumen nicht mehr als 250 Besucherinnen und Besucher gleichzeitig zu erwarten sind, können unter der Bedingung der Vorlage eines negativen SARS-CoV-2-Tests oder dem Nachweis einer vollständigen Impfung bzw. Genesung der Besucherinnen und Besucher stattfinden. Dabei müssen Veranstaltungen ab 20 anwesenden Personen unter Angabe des Veranstalters der Ortspolizeibehörde gemeldet werden. Der Veranstalter muss Maßnahmen zur Nachverfolgbarkeit treffen und den Infektionsschutz beachten. Der Mindestabstand  ist bei allen Veranstaltungen und Zusammenkünften wo immer möglich einzuhalten.

Veranstaltungen und Zusammenkünfte mit einer höheren Personenzahl sind nur dann zulässig, wenn für deren Durchführung ein dringendes und unabweisbares rechtliches oder tatsächliches Bedürfnis besteht. Darüber hinaus kann die zuständige Ortspolizeibehörde in besonders begründeten Fällen auf Antrag eine höhere Personenzahl zulassen.

Zudem sind geeignete, kontaktfreie Angebote zur kulturellen Betätigung in Gruppen im Innen- und Außenbereich durch darauf ausgerichtete Einrichtungen zulässig. Das heißt: Kirchenchöre dürfen proben. Hierbei sind die Vorgaben des entsprechenden Hygienerahmenkonzepts  zu beachten. Bei Angeboten im Innenbereich müssen die Teilnehmenden zudem einen negativen Corona-Schnelltest vorlegen. Weitere Details bietet die Übersicht über die Rechtsgrundlagen zum Musizieren.

Übersicht über die Rechtsgrundlagen zum Musizieren

Konfirmandenarbeit

Die Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden ist eine Form der freien Religionsausübung. Den Gemeinden wird empfohlen, vor Ort mit allen Beteiligten (Konfirmandinnen und Konfirmanden, Eltern/Sorgeberechtigte der Konfirmandinnen und Konfirmanden, Gruppenleitungen in der Konfirmandinnen- und Konfirmandenarbeit, Presbyterium) abzustimmen, in welcher Form es wieder präsente Formate der Konfirmandinnen- und Konfirmandenarbeit geben kann. Letztlich entscheidet das Presbyterium. Die Regelungen für die Kinder- und Jugendarbeit können dabei eine Orientierung geben, welche Formen der Zusammenkunft angeboten werden können.

Sofern präsente Formate geplant werden, muss dazu ein Hygienekonzept entwickelt werden, welches sich an den Bestimmungen im jeweiligen Bundesland zu orientieren hat. Diese sind z. Z. wie folgt:

Der Betrieb von Einrichtungen der Sozial- und Jugendhilfe sowie vergleichbarer Einrichtungen und Angebote ist gestattet (§ 8b). § 8 Satz 1 bis 4 gilt entsprechend den spezifischen Anforderungen der Sozial- und Jugendhilfe.  Jugendarbeit ist demnach unter bestimmten Voraussetzungen (Infektionsschutz- und Hygienekonzept, Abstandsregeln, Kontaktnachverfolgbarkeit, Arbeitsschutz usw.) möglich.

Gremien

Das Selbstbestimmungsrecht von Körperschaften des öffentlichen Rechts bleibt unberührt. Deshalb können sich verfassungsgemäße Gremien wie Presbyterien, Kreissynodalvorstände und Synoden auch mit mehr als zehn Personen treffen. Es muss aber der Mindestabstand eingehalten werden und es ist die Nachverfolgbarkeit zu gewährleisten. Außerdem sind weitere veranstaltungsspezifische Hygienemaßnahmen umzusetzen.

Schulen

Für den Bereich Schulen beachten Sie bitte folgende Hinweise:

Schulbetrieb

Hygiene

Corona-Schutzverordnung Saarland

Hessen

Mit der ab 25. Juni geltenden neuen Coronavirus-Schutzverordnung treten weitgehende Lockerungen in Kraft. Bei privaten Treffen gibt es dann keine Einschränkungen mehr. Die Einhaltung der Abstands- und Hygienemaßnahmen und gegebenenfalls auch Tests werden aber empfohlen. Ab 25 Personen gelten die Veranstaltungsregelungen. Veranstaltungen in geschlossenen Räumen sind wieder mit bis zu 750 Personen möglich (mit Abstands- und Hygienekonzept, Testpflicht und Kontaktdatenerfassung). Bei mehr als 100 Teilnehmenden dürfen nur Personen mit Negativnachweis eingelassen werden.
Auch die vollständige Impfung und die Genesung gelten als Negativnachweis.

Im Freien sind Zusammenkünfte, Veranstaltungen sowie Kulturangebote zulässig, wenn Schutzauflagen erfüllt werden und insbesondere eine Beschränkung der Zahl der Teilnehmenden auf maximal 1500 erfolgt. Vollständig Geimpfte und Genesene werden auch hier nicht mitgerechnet. Der Mindestabstand von 1,5 Metern muss eingehalten werden. Im Freien gilt keine Maskenpflicht mehr; Masken werden nur noch empfohlen, wenn Abstände nicht eingehalten werden können. Die Kontaktdaten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind möglichst elektronisch zu erfassen und für einen Monat aufzubewahren, danach zu vernichten. Die zuständige Behörde kann ausnahmsweise eine höhere Teilnehmerzahl gestatten. Es besteht kein Rechtsanspruch auf Gestattung.

Sollten die Inzidenzen in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt sieben Tage in Folge über die 50-Marke steigen, kommt es vor Ort zu kreisgenauen Verschärfungen. Sollte das Infektionsgeschehen klar eingrenzbar sein, werden gezielte Hotspot-Maßnahmen ergriffen. Ab einer Inzidenz höher 100 greifen weitergehende Maßnahmen entsprechend des Eskalationskonzepts. Dazu zählen zum Beispiel verschärfte Kontaktregeln und eine erneute Ausweitung der Maskenpflicht.

Bestattungen

Trauergottesdienste sind wie alle übrigen Gottesdienste unter den Bedingungen des EKD-Eckpunktepapiers möglich. Verpflichtend sind die Kontaktnachverfolgung und die Vorhaltung und Umsetzung eines Abstands- und Hygienekonzepts. Die Daten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen (möglichst elektronisch) erfasst werden, um die Nachverfolgung von Infektionen zu ermöglichen. Am Grab gelten die örtlichen Bestimmungen der Kommunen.

In geschlossenen Räumen muss eine medizinische Maske ab 25. Juni nur noch bis zum Einnehmen des Sitzplatzes getragen werden. Gemeindesgesang und musikalische Beiträge sind wieder möglich. Entscheidend ist, dass alle Personen sich pandemiegerecht verhalten und keine Infektionsgefahren von ihnen ausgehen. Im Freien entfällt die Maskenpflicht; das Tragen wird aber empfohlen, wenn Abstände nicht eingehalten werden können.

Freizeiten

Übernachtungsangebote sind zulässig, wenn in Betrieben mit Gemeinschaftseinrichtungen (wie Hotels, Pensionen, Jugendherbergen und Campingplätze) die Übernachtungskapazitäten nur zu 60 Prozent ausgelastet werden. Die Begrenzung der Kapazitäten dient in einem ersten Öffnungsschritt der verstärkten Sicherstellung der dauerhaften Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln.

Gruppen und Kreise

Grundsätzlich ist in der neuen Coronavirus-Schutzverordnung geregelt, dass ab einer Personenzahl von mehr als 25 Personen Beschränkungen und Auflagen gelten, unterhalb dieser Schwelle nicht. Veranstaltungen in Räumen sind bis 750 Personen möglich; im Freien bis zu 1500. Geimpfte und Genesene zählen dabei nicht mit. Für Zusammenkünfte in Räumen gilt eine Negativnachweispflicht, drinnen wie draußen die Kontaktnachverfolgung und die Umsetzung eines Abstands- und Hygienekonzepts.

 

Jugendarbeit (Auslegungshinweise)

1.

  • Angebote in Innenräume oder im Freien, einschließlich offener Betrieb von Jugendhäusern und Ferienbetreuungsangebote (§ 16, § 2):
  • Bis zu 50 Personen (ohne Geimpfte/Genesene)
  • Kontaktdatenerfassung
  • Abstands- und Hygienekonzept
  • Medizinische Maskenpflicht in geschlossenen Räumen bis zur Einnahme eines Sitzplatzes

2.

  • Gruppenübernachtungen (s. § 16, § 23, § 2):
  • Zur Organisation der Angebote siehe 1)
  • Regelungen für den Übernachtungsbetrieb:
    • Inzidenz unter 35: Negativnachweis bei Anreise (sofern Gemeinschaftseinrichtungen vorhanden sind)
    • Inzidenz über 35: Negativnachweis bei Anreise und – bei Aufenthalten von mehr als 7 Tagen – einmal wöchentlich (sofern Gemeinschaftseinrichtungen vorhanden sind)
    • Hygienekonzept und Kontaktdatenerfassung
    • medizinische Maskenpflicht in innenliegenden Publikumsbereichen bis zum Einnehmen eines Sitzplatzes

3.

  • Sportangebote im Rahmen der Jugendarbeit à sportartspezifisches Hygienekonzept (§ 20)

4.

  • Veranstaltungen mit Dritten (z. B. Eltern) (s. § 16, § 2)
  • Inzidenz unter 35: bis 1.500 Personen im Freien / bis 750 Personen im Innenraum (ohne Geimpfte und Genesene)
  • Inzidenz über 35: bis 500 Personen im Freien / bis 250 Personen im Innenraum (ohne Geimpfte und Genesene)
  • Inzidenz unter 35: Im Innenraum Negativnachweis bei mehr als 100 Personen erforderlich
  • Inzidenz über 35: Im Innenraum Teilnahme nur mit Ne-gativnachweis
  • Kontaktdatenerfassung
  • Abstands- und Hygienekonzept
  • medizinische Maskenpflicht in geschlossenen Räumen bis zur Einnahme eines Sitzplatzes

5.

  • Bildungsangebote (s. § 15, § 2)
  • Empfehlungen des RKI zur Hygiene sind zu beachten.
  • medizinische Maskenpflicht in geschlossenen Räumen bis zur Einnahme eines Sitzplatzes

 

Weitere Informationen und Hinweise finden Sie auf der Website vom Hessischen Jugendring:

https://www.hessischer-jugendring.de/corona/allgemeine-hinweise-fuer-die-jugendarbeit-in-hessen

 

Gottesdienste

Präsenzgottesdienste aus allen Anlässen sind wie alle Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften, Bestattungen und Trauerfeierlichkeiten ab 25. Juni zulässig, wenn von Besucherinnen und Besuchern bis zur Einnahme des Sitzplatzes medizinische Masken (OP-Masken oder virenfilternde Masken der Standards FFP2, KN95 oder N95)  getragen werden  und wenn

  1. der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen verschiedener Hausstände eingehalten werden kann, sofern keine geeigneten Trennvorrichtungen vorhanden sind,
  2. keine Gegenstände zwischen Personen, die nicht einem gemeinsamen Hausstand angehören, entgegengenommen und anschließend weitergereicht werden,
  3. Name, Anschrift und Telefonnummer der Teilnehmenden zur möglichen Nachverfolgung von Infektionen von der Veranstalterin oder dem Veranstalter (möglichst elektronisch) erfasst werden; diese müssen die Daten für die Dauer eines Monats ab Beginn der Zusammenkunft, Trauerfeierlichkeit oder Bestattung geschützt vor Dritten für die Behörden aufbewahren und ihnen bei bestätigter Infektion mindestens einer Teilnehmerin oder eines Teilnehmers zur Verfügung stellen sowie unverzüglich nach Ablauf der Frist löschen oder vernichten,
  4. geeignete Abstands- und Hygienekonzepte entsprechend den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts vorliegen und umgesetzt werden. Sie müssen Maßnahmen zur Steuerung des Zutritts und der Vermeidung von Warteschlangen, Maßnahmen zur Ermöglichung der Einhaltung der Mindestabstände oder andere geeignete Schutzmaßnahmen sowie Regelungen für gut sichtbare Aushänge zu den geltenden Abstands- und Hygienemaßnahmen enthalten.

Grundsätzlich gilt in Innenräumen eine Personenbeschränkung auf 750 Teilnehmende. Gemeindegesang und die musikalische Gestaltung durch Chöre und Instrumentalisten sind wieder erlaubt. Freiluft-Gottesdienste sind mit bis zu 1500 Teilnehmenden zulässig. Geimpfte und Genesene zählen bei den Teilnehmendenzahlen nicht mit.

Kirchenmusik

Das Verbot von Gemeindegesang ist ab dem 25. Juni landesseitig aufgehoben. Der Auftritt von Chören oder Kantorengruppen ist landesseitig nicht mehr geregelt und wird wie der Gemeindegesang in vollem Umfang in die kirchliche Verantwortung gestellt. Chorproben (Amateur-Chöre) können daher mit bis zu 25 Personen ohne Auflagen erfolgen. Bei mehr als 25 Personen unterliegen die Proben, wie andere Zusammenkünfte mit mehr als 25 Personen auch, bestimmten Auflagen. Sie können unter den genannten Voraussetzungen (Kontaktdaten, Negativtest, Abstands- und Hygienekonzept) auch in geschlossenen Räumen stattfinden. Chorsingen im Freien bleibt aber die bevorzugte Variante. Orientierungslinie der gesamten Verordnung soll die Vorgabe sein, dass alle Personen sich pandemiegerecht verhalten und keine Infektionsgefahren von ihnen ausgehen.

Übersicht über die Rechtsgrundlagen zum Musizieren

Konfirmandenarbeit

 Die Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden ist eine Form der freien Religionsausübung. Den Gemeinden wird empfohlen, vor Ort mit allen Beteiligten (Konfirmandinnen und Konfirmanden, Eltern/Sorgeberechtigte der Konfirmandinnen und Konfirmanden, Gruppenleitungen in der Konfirmandinnen- und Konfirmandenarbeit, Presbyterium) abzustimmen, in welcher Form es wieder präsente Formate der Konfirmandinnen- und Konfirmandenarbeit geben kann. Letztlich entscheidet das Presbyterium. Die Regelungen für die Kinder- und Jugendarbeit können dabei eine Orientierung geben, welche Formen der Zusammenkunft angeboten werden können.

Sofern präsente Formate geplant werden, muss dazu ein Hygienekonzept entwickelt werden, welches sich an den Bestimmungen im jeweiligen Bundesland zu orientieren hat. Diese sind z. Z. wie folgt:

Für die Kinder- und Jugendarbeit in Hessen gilt ab dem 29. Mai 2021 ein differenzierter Stufenplan.  Bei einer Inzidenz unter 100 treten Regelungen in zwei Stufen in Kraft.

Ab der Stufe 1 (Inzidenz 5 Werktage unter 100) sind wieder Angebote mit Übernachtungen und Veranstaltungen möglich.

In Stufe 2 (Inzidenz weitere 14 Tage unter 100) folgen weitere Lockerungen.

Informationen dazu erhalten Sie auf der Homepage des Hessischen Jugendrings https://www.hessischer-jugendring.de/corona/allgemeine-hinweise-fuer-die-jugendarbeit-in-hessen

Bei außerschulischen Bildungsangeboten nach § 5 müssen die Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Hygiene wo immer möglich beachtet werden.

Gremien

Zusammenkünfte von Personen, die aus  dienstlichen Gründen unmittelbar zusammenarbeiten müssen, sowie Sitzungen körperschaftlicher Kollegialorgane sind von den Beschränkungen nicht betroffen. Dienstbesprechungen und Presbyteriumssitzungen können also grundsätzlich ohne Negativnachweis, Kontaktnachverfolgung und Abstands- und Hygienekonzept erfolgen.

Für den Bereich Schulen beachten Sie bitte folgende Hinweise:

Schulbetrieb

Hygiene

Corona-Schutzverordnung Hessen