Regelungen in vier Bundesländern

Stand: 1. Oktober 2022, 9.00 Uhr

Auf der Grundlage des Bundesinfektionsschutzgesetzes (gültig bis 7. April 2023) sind sogenannte Basisschutzmaßnahmen in Kraft. Dazu zählt u. a. die Maskenpflicht in medizinischen Einrichtungen bzw. im Gesundheitswesen, in Alten- und Pflegeheimen sowie im öffentlichen Nahverkehr. Auch die Testpflicht ist auf wenige Bereiche beschränkt. Verpflichtungen zur Isolation und Quarantäne im Falle einer Infektion gelten fort. Darüber hinaus können die Länder – abgestuft nach Infektionslage – auf das Pandemiegeschehen reagieren.

Es gibt nun in der Regel staatlicherseits keine Vorgaben mehr für Gottesdienste sowie für andere kirchliche Veranstaltungen und Angebote. Damit obliegt es derzeit einzig den Presbyterien, über mögliche eigene Schutzmaßnahmen zu entscheiden. Da die Leitungsgremien das Hausrecht haben, können diese entsprechende Vorgaben zum Coronaschutz machen. So können sie z. B. die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske oder die Anwendung der 3G-Regel in ihren Gebäuden beschließen.

Diese Möglichkeiten sorgsam zu prüfen, legen wir allen vor allem mit Blick auf vulnerable Gruppen sehr ans Herz. Das Tragen von FFP2-Masken insbesondere in Innenräumen oder beim gemeinsamen Gesang ist und bleibt ein sehr wirksamer Schutz vor einer Infektion. Wo wir in unseren Angeboten trotz der nach wie vor hohen Infektionsraten keinen expliziten Wert mehr auf diese Maßnahme legen, schließen wir implizit besonders gefährdete Menschen aus. Das sollten wir bedenken.

Alle Informationen und gesetzlichen Regelungen der Bundesländer, auf deren Gebiet sich die Evangelische Kirche im Rheinland befindet, sowie das Bundesinfektionsschutzgesetz finden Sie hier: