Regelungen in vier Bundesländern

Eine Landeskirche, vier Bundesländer: Wo staatlicher und landeskirchlicher Föderalismus aufeinandertreffen, wird es mitunter etwas unübersichtlich. Die Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen und im Saarland passieren nicht im Gleichklang.

Eine Landeskirche, vier Bundesländer: Wo staatlicher und landeskirchlicher Föderalismus aufeinandertreffen, wird es mitunter etwas unübersichtlich. Die Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen und im Saarland passieren nicht im Gleichklang. Für die großen Bereiche unserer Arbeit sortieren wir nachfolgend nach Bundesländern, was je aktuell wo gilt – und wir aktualisieren so zügig wie möglich. Jenseits dessen, was jetzt regional wieder erlaubt ist, gilt nach wie vor unsere Prämisse: Nicht alles, was erlaubt ist, muss auch gemacht werden. So ist beispielsweise der solidarische Schutz von Risikogruppen ein gewichtiger Punkt bei den Entscheidungen der jeweils zuständigen Gremien auf allen Ebenen der Evangelischen Kirche im Rheinland.

Für Nordrhein-Westfalen, wo seitens der Landesregierung inzwischen weitgehendste Lockerungsregelungen beschlossen wurden, haben wir uns mit der Evangelischen Kirche von Westfalen und der Lippischen Landeskirche auf eine Novellierung der Empfehlungen für ein Schutzkonzept für die Gestaltung von Gottesdiensten und Trauerfeiern der drei Landeskirchen in NRW auf der Grundlage des EKD-Eckpunktepapiers zur Corona-Schutzverordnung verständigt. Sie finden die entsprechenden Punkte, die ab sofort gelten, unter „Bestattungen“ und „Gottesdienste“.

 

Nordrhein-Westfalen

Bestattungen

Bei Beerdigungen sind geeignete Vorkehrungen zur Hygiene zu treffen. Außerdem muss der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen, die nicht in gerader Linie miteinander verwandt sind oder zu maximal zwei Haushalten gehören, eingehalten werden. Eine zahlenmäßige Beschränkung gibt es nicht. Bei mehr als 100 Personen wird aber ein besonderes Hygiene-und Infektionsschutzkonzept vorausgesetzt, das vorab dem Gesundheitsamt vorzulegen ist.

Es darf nicht wie bei anderen Veranstaltungen oder Feiern vom Mindestabstand abgesehen werden, wenn es feste Sitzplätze gibt. Außerdem ist in geschlossenen Räumen ist für die Rückverfolgbarkeit der Teilnehmenden zu sorgen.

Zusammenkünfte im Anschluss an die Beerdigung können mit bis zu 50 Anwesenden ohne Abstandsgebot und ohne Mund-Nasen-Bedeckung stattfinden, wenn für die Hygiene und die Rückverfolgbarkeit gesorgt ist.

Bei mehr als 50 Teilnehmenden gelten auch hier das Abstandsgebot zwischen Personen, die nicht in gerader Linie miteinander verwandt sind oder maximal zwei Haushalten angehören, und die Verpflichtung zur Vorkehrung zur Hygiene und zur Rückverfolgbarkeit.

Bei mehr als 100 Personen ist ein besonderes Hygiene- und Infektionsschutzkonzept gefordert.

Freizeiten

Tagesausflüge, Stadtranderholungen und Ferienfreizeiten für Kinder und Jugendliche sind erlaubt. Voraussetzung ist, dass die Erziehungsberechtigten (Personensorgeberechtigten) sich vorab mit den Corona-Schutzregelungen einverstanden haben. Erziehungsberechtigte und Kinder und Jugendliche sind vor der Maßnahme umfassend über die zu beachtenden Infektionsschutzvorgaben zu informieren. Kinder und Jugendliche sowie Betreuerinnen und Betreuer, die Symptome einer Atemwegserkrankung haben, sind von der Maßnahme auszuschließen. Aktivitäten, auch sportliche, mit direktem Körperkontakt sollen auf ein Minimum beschränkt werden. Die Rückverfolgbarkeit der Teilnehmenden ist zu gewährleisten. Zusätzlich zu den Kontaktdaten sind Teilnahmezeiten und die Zugehörigkeit zu einer bestimmten festen Bezugsgruppe zu erfassen.

Bei größeren Gruppen als mit mehr als 15 Teilnehmenden sind feste Bezugsgruppen zu bilden (Richtwert: nicht mehr als 10 Personen). Innerhalb dieser Gruppen muss der Mindestabstand nicht eingehalten werden. Programm und Abläufe sind so zu gestalten, dass der Mindestabstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Teilnehmende, die nicht zu einer Bezugsgruppe gehören, eingehalten werden kann. So sind Essens- und An- und Abreisezeiten zu entzerren. Gemeinsame Programmpunkte sind so zu gestalten, dass zwischen den einzelnen Bezugsgruppen der Mindestabstand eingehalten werden kann. Das gilt auch für alle Verkehrsflächen und Gemeinschaftsräume.

Soweit die Einhaltung des Mindestabstands zwischen den Bezugsgruppen nicht eingehalten werden kann, sind die von den Teilnehmenden mitzubringenden Mund-Nasen-Masken zu tragen. Dabei muss der Veranstalter die Teilnehmenden unterstützen, indem er auch ausreichenden Ersatz an Mund-Nasen-Bedeckungen vorhält. Während der Veranstaltung und am Aufenthaltsort ist für ausreichende Möglichkeit der Handhygiene zu sorgen. Alle Räume sind ständig ausreichend zu belüften. Die Belegung von Zimmern/Zelten darf höchstens mit der halben maximalen Kapazität unter Einhaltung des Mindestabstands zwischen Betten/Isomatten erfolgen. Ausnahmen können nur unter Familienangehörigen oder Angehörigen eines Hausstandes gemacht werden. Die gleichzeitige Nutzung von Sanitärräumen ist nur für Kinder und Jugendliche aus einem Zimmer/Zelt zulässig. Zwischen der Nutzung der Gruppen muss ausreichend gelüftet werden. Der Veranstalter muss dafür sorgen, dass sämtliche gemeinsam genutzte Gegenstände und Räumlichkeiten regelmäßig gereinigt werden.

Bei der An- und Abreise in Bussen müssen sich außerdem alle Fahrgäste vor Betreten des Busses die Hände waschen und desinfizieren. Während der Beförderung ist grundsätzlich der Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Jeder Fahrgast darf nur auf dem ihm zugewiesenen Platz sitzen. Ein Besetzungsplan ist im Bus mitzuführen. Kann der Mindestabstand dabei nicht eingehalten werden, sind während der ganzen Fahrt Mund-Nasen-Masken zu tragen. Die Mund-Nasen-Bedeckung ist außerdem beim Zustieg in das Fahrzeug und beim verlasen zu tragen. Bordtoiletten bleiben außer Betrieb. Im Bus dürfen nur verpackte Speisen ausgegeben werden. Auch dabei und beim Verteilen von Getränken ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Alle Personen, die sich an diese Regeln nicht halten, sind von der weiteren Beförderung auszuschließen.

Gruppen und Kreise

Veranstaltungen und Versammlungen mit bis zu 100 Personen sind grundsätzlich erlaubt. Deshalb können jetzt auch alle kirchlichen Gruppen bis zu dieser Personenzahl wieder arbeiten.

Dabei sind geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von mindestens 1,5 Metern (auch in Warteschlangen) zwischen Personen zu treffen, wenn sie nicht einer Familie (Geschwister, Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner) oder maximal zwei Haushalten angehören.

Außer im Freien muss rückverfolgbar sein, welche Personen teilgenommen haben. Dazu muss außer Name, Adresse und Telefonnummer bei wechselnder Teilnahme auch der Zeitraum des Aufenthalts erfasst werden. Wenn die Daten der Teilnehmenden bereits bekannt sind, müssen Adresse und Telefonnummer nicht festgehalten werden.

Wenn die Teilnehmenden während der Versammlung oder Veranstaltung auf festen Plätzen sitzen, kann das Erfordernis des Mindestabstands zwischen den Personen entfallen, wenn zusätzlich zu den Daten für die Rückverfolgbarkeit ein Sitzplan erstellt und für vier Wochen aufbewahrt wird. Aus dem Plan muss ersichtlich sein, welche Person wo gesessen hat.

In geschlossenen Räumen muss außerhalb des Sitzplatzes eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.

Bei mehr als 100 Teilnehmenden ist ein besonderes Hygiene- und Infektionsschutzkonzept gefordert, das vorab dem Gesundheitsamt vorzulegen ist.

Diese Regelungen gelten nicht für Hochzeits- und Tauffeiern oder andere Feste, die nach den entsprechenden Gottesdiensten möglicherweise in kirchlichen Räumen stattfinden. Diese gelten als Veranstaltungen mit vornehmlich geselligem Charakter und sind mit höchstens 50 Teilnehmenden zulässig. (Dabei gelten dann das Abstandsgebot und die Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes nicht, sofern die Hygiene und die Rückverfolgbarkeit gewährleistet sind).

Gottesdienste

„Der Schutz des Nächsten ist eine dem Glauben an den dreieinigen Gott innewohnende Forderung; insofern werden im Folgenden Selbstverpflichtungen der evangelischen Kirchen formuliert, die nicht allein den virologischen Einsichten Folge leisten, sondern auch den eigenen ethischen Einsichten zum Schutz der Nächsten (EKD-Eckpunktepapier vom 24.4.2020).“ Ziel aller im Folgenden beschriebenen Schutzmaßnahmen ist es, Infektionsrisiken zu minimieren, damit Gottesdienste nicht zu Infektionsherden werden.

  1. Es gelten die jeweiligen Bestimmungen der aktuellen Corona-Schutz-Verordnung NRW. Die Selbstverpflichtungen der Kirchengemeinden/Kirchenkreise im Blick auf eventuell weitere Lockerungen und/oder Verschärfungen werden weiterhin regelmäßig überprüft und entsprechend angepasst.
  2. Es wird dringend empfohlen, die in §3 CoronaSchVO in Verbindung mit §2a (Rückverfolgbarkeit) mögliche Vollauslastung von Kirche nicht auszuschöpfen, sondern die Teilnehmerzahl auf maximal 75 Prozent der möglichen Besucherzahl zu beschränken.
  3. Rückverfolgbarkeit: Es wird dringend empfohlen, gemäß § 2a alle Sitzplätze in der Kirche zu nummerieren (Reihen- und Platznummern). In einem Raumplan sollten die Positionen der Plätze festgehalten werden. Am Eingang erhalten alle Teilnehmenden eine Karteikarte, in die sie am Platz die notwendigen persönlichen Informationen sowie ihre Platznummer notieren. Diese Platzkarten werden am Ausgang gesammelt und gebündelt mit den Angaben zu Datum, Uhrzeit und Predigtstätte archiviert. Aus ihnen lässt sich bei Bedarf schnell die Sitzordnung des Gottesdienstes bzw. der Veranstaltung rekonstruieren. Die Platzkarten werden nach 4 Wochen datenschutzkonform vernichtet.
  4. Es wird dringend empfohlen, den Gemeindegesang unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln auf Gottesdienste im Freien zu beschränken oder die Teilnehmerzahl bei Gottesdiensten in Kirchen entsprechend deutlich herabzusetzen (Abstand drei Meter zur Seite, vier Meter nach vorne).
  5. Es wird dringend empfohlen, den Mund-Nasenschutz bei Ein- und Ausgang zu tragen, auf den Plätzen ist das Anlegen des Mund-Nasenschutzes fakultativ.
  6. Kirchenmusikalische Beiträge sind grundsätzlich bei Einhalten der Abstands- und Hygienemaßgaben möglich.
  7. Taufen: Die Unterschreitung des Mindestabstandes und die Taufhandlung durch die Pfarrerin/den Pfarrer ist nach vorheriger Absprache mit der Tauffamilie möglich.
  8. Es wird dringend empfohlen, das Abendmahl nur unter Einhaltung der Abstands- und Hygienemaßgaben in Form der Wandelkommunion unter Verzicht auf den Kelch oder im Kreis mit Einzelkelchen zu feiern. Ein weiterhin vorübergehender Verzicht auf Abendmahlsfeiern ist derzeit theologisch nach wie vor voll zu rechtfertigen.
  9. Bestattungen: Die in §13 (6) genannten Maßgaben in Verbindung mit §2a ermöglichen Trauergottesdienste in Trauerhallen und Kirchen. Wir empfehlen, im Vorfeld der Bestattung/Trauerfeier auf die mögliche Begrenzung der Teilnehmerzahl bei Trauergottesdiensten hinzuweisen.

Wir empfehlen, die novellierten Schutzkonzepte für Gottesdienste den Gesundheitsämtern/Ordnungsämtern zur Information zuzuleiten. Wir bitten, bei allen gottesdienstlichen Handlungen das Wohl und den Gesundheitsschutz aller Beteiligten als maßgebend zu betrachten.

Da Besuche in stationären Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen unter Hygiene- und Infektionsschutzvorkehrungen wieder möglich sind, ist dort auch seelsorgliche Begleitung wieder möglich.

Kirchenmusik

Bei Konzerten in Räumlichkeiten und im Freien darf höchstens ein Viertel der regulären Zuschauerkapazität des betreffenden Veranstaltungsbereiches, höchstens dürfen aber 100 Personen, anwesend sein. Es ist für geeignete Hygienemaßnahmen, Steuerung des Zutritts und die Gewährleistung des Mindestabstands von 1,5 Metern (auch in Warteschlangen und mit den bereits beschriebenen Ausnahmen) zu sorgen. In Räumlichkeiten ist für eine dauerhafte gute Durchlüftung zu sorgen.

Die Rückverfolgbarkeit ist wie oben schon beschrieben zu gewährleisten und gegebenenfalls ist eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auszusprechen. Bei Konzerten mit Blasinstrumenten und/oder Gesang ist ein Mindestabstand zwischen Personen von zwei Metern einzuhalten. Zwischen Bühne und Publikum müssen mindestens drei Meter Abstand liegen.

Bei der Nutzung und Reinigung der Blasinstrumente ist besonders auf die Hygiene zu achten. Die Weitergabe oder gemeinsame Benutzung von Instrumenten sollte möglichst vermieden werden. Das Kondenswasser bei Blasinstrumenten muss mit Einweghandtüchern aufgefangen werden. Zur Vermeidung der Verbreitung von Aerosolen ist ein Schutz vor den Schalltrichtern vorgeschrieben.

Auch bei Proben sind geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur ständigen Durchlüftung von Innenräumen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von zwei Metern sicherzustellen. Die Raumgröße von mindestens zehn Quadratmetern pro Person ist zu gewährleisten und Zuschauern ist der Zutritt zu Proberäumen nicht gestattet. Auch hier soll die Weitergabe oder gemeinsame Benutzung von Instrumenten möglichst vermieden werden. Das Kondenswasser bei Blasinstrumenten muss mit Einweghandtüchern aufgefangen werden. Zur Vermeidung der Verbreitung von Aerosolen ist ein Schutz vor den Schalltrichtern vorgeschrieben. Beim Singen ist ein Abstand von drei Metern zwischen Personen und vier Metern in Ausstoßrichtung gefordert.

Übersicht über die Rechtsgrundlagen zum Musizieren

Konfirmandenarbeit

Konfirmandenarbeit kann stattfinden, sofern geeignete Vorkehrungen zur Hygiene getroffen werden und der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Personen (mit den schon genannten Ausnahmen) eingehalten wird. In Räumen darf maximal eine Person pro fünf Quadratmetern Raumfläche anwesend sein, sofern nicht durch einen Raumplan die Einhaltung der Mindestabstände auch bei Nutzung von mehr Personen dargestellt werden kann.

Bei Veranstaltungen mit festen Sitzplätzen kann bei Erstellung von Sitzplänen und Sicherstellung der Rückverfolgung der Teilnehmer die Abstandsregelung von 1,5 Meter entfallen. Das gilt auch für außerschulische Bildungsangebote oder kulturelle Veranstaltungen, wenn feste Sitzplätze gegeben sind. Die Vorgaben zur Rückverfolgbarkeit sehen die Erfassung der Daten der Teilnehmenden sowie die Erstellung eines Sitzplans vor, der erfasst, wo welche anwesende Person gegessen hat.

Gremien

Die Regelungen zu „Gruppen und Kreise“ gelten analog.

Schulen

Für den Bereich Schulen beachten Sie bitte folgende Hinweise:
Schulbetrieb
Hygiene

Corona-Schutzverordnung Nordrhein-Westfalen und entsprechende Anlagen

 

Rheinland-Pfalz

Bestattungen

Eine konkrete Vorgabe mit Blick auf die Personenzahl gibt es nicht. Trauergottesdienste in Kirchen sind erlaubt, müssen aber nach den Richtlinien für Gottesdienste (EKD-Eckpunktepapier) vorbereitet und durchgeführt werden. Nach der zehnten rheinland-pfälzischen Corona-Verordnung gilt: An Trauerfeiern in geschlossen Räumen dürfen teilnehmen: die Ehegattin oder der Ehegatte, die Lebenspartnerin oder der Lebenspartner sowie die oder der Verlobte der Verstorbenen oder des Verstorbenen. Außerdem Personen, die mit dem oder der Toten im ersten oder zweiten Grad verwandt sind sowie deren Ehegattinnen oder Ehegatten oder Lebenspartnerinnen oder Lebenspartner sowie Personen eines weiteren Hausstandes. Wenn die Personenbegrenzung von einer Person pro zehn Quadratmeter nicht überschritten wird, dürfen auch weitere Personen an der Trauerfeier teilnehmen.

Freizeiten

Mit der neunten Corona-Verordnung hat das Land Rheinland-Pfalz ein Hygienekonzept für Jugendfreizeiten veröffentlicht, die ab dem 24. Juni wieder möglich sein sollen. Demnach sind zusammengefasst folgende Hygienemaßnahmen zu beachten: Der Abstand von mindestens 1,5 Metern. Dieses Gebot entfällt bei Zusammenkünften von bis zu zehn Personen in öffentlichen Räumen. Bei intensiver sportlicher Betätigung muss der Abstand auf drei Meter verdoppelt werden. Die Organisatoren müssen die Kontaktdaten aller Personen erfassen und für einen Monat ab dem Ende der Maßnahme aufbewahren. Alle Personen werden über die Schutz- und Hygienebestimmungen informiert, zudem geben die Erziehungsberechtigten der Teilnehmden eine Erklärung ab, dass diese gesund sind und sich an die Vorgaben halten werden. Die Jugendfreizeiten sollen, soweit möglich, in fest betreute Kleingruppen aufgeteilt werden. Eine Durchmischung mit Kindern und Jugendlichen anderer Kleingruppen im Beherbergungsbetrieb ist zu vermeiden. Sammeleinrichtungen, insbesondere Duschen und Umkleidekabinen, sind ausschließlich zur Nutzung alleine oder mit Familienmitgliedern eines Hausstandes freigegeben. Eine Bewirtung darf unter den Vorgaben für die Gastronomie stattfinden. Bei Jugendfreizeiten mit Übernachtung sind zusätzlich die Vorgaben für Beherbergungsbetriebe zu beachten. Alle Personen tragen eine Mund-Nasen-Bedeckung, soweit die aktuell geltende Corona-Verordnung dies anordnet. Für Gruppenangebote im Innenbereich gilt das Hygienekonzept für Veranstaltungen im Innenbereich.

Empfehlungen für die Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit in Rheinland-Pfalz im Umgang mit SARS-CoV-2 (Corona-Virus)

Hygienekonzept Jugendfreizeiten RLP

Gruppen und Kreise

Laut der zehnten Corona-Verordnung des Landes Rheinland-Pfalz sind ab dem 24. Juni Versammlungen und Veranstaltungen mit bis zu 150 Personen im Innenbereich erlaubt. Dabei gilt es aber insbesondere das Abstandsgebot, die Maskenpflicht (bis zum Erreichen des zugewiesenen Platzes) und die Pflicht zur Kontakterfassung einzuhalten. Sofern die Teilnehmenden keinen zugewiesenen Platz haben, gilt eine Personenbegrenzung von einer Person pro 10 Quadratmeter. Im Freien sind Zusammenkünfte von bis zu 350 Personen unter Beachtung der Hygiene- und Schutzvorschriften möglich.

Gottesdienste

Gottesdienste sind möglich. Voraussetzung ist die Beachtung der Schutzmaßnahmen, insbesondere des Abstandsgebots von 1,5 Metern, mit Ausnahme von Personen, die in einem Haushalt leben. Die Teilnehmenden müssen – außer bei Freiluftgottesdiensten – einen Mund-Nasen-Schutz tragen, bis sie auf ihrem Platz sind. Ausgenommen sind dabei Geistliche sowie Lektorinnen und Lektoren, Vorbeterinnen und Vorbeter, Kantorinnen und Kantoren, Vorsängerinnen und Vorsänger unter Einhaltung weiterer Sicherheitsmaßnahmen, beispielsweise Wahrung eines größeren Abstands zwischen den Personen, Einhausungen oder durchsichtige Abtrennungen. Gemeindegesang ist ab dem 24. Juni ohne Mund-Nasen-Schutz möglich, wenn ein Mindestabstand zwischen den Personen von drei Metern eingehalten wird. Der Einsatz eines Chores oder von Blasmusik sollte in Innenräumen vermieden werden. Erlaubt sind aber Ensembles bis zu maximal acht Musizierenden. Für Gottesdienste im Freien besteht keine Maskenpflicht, jedoch ist bei Einsatz eines Chores bzw. beim Gemeindegesang dann das Hygienekonzept für Chorproben und bei Einsatz einer Bläsergruppe das Hygienekonzept für Blasorchester zu beachten. Eine feste Obergrenze für Personen bei Freiluftgottesdienste gibt es nicht; die Höchstzahl ergibt sich vielmehr daraus, wie viele Personen unter Berücksichtigung des Mindestabstands (bei Gesang mindestens drei Meter) auf der Freifläche untergebracht werden können. Immer aber müssen Gemeinden sicherstellen, dass Infektionsketten für die Dauer eines Monats nachvollzogen werden können. Dazu müssen Teilnehmerlisten digital oder auf Papier geführt werden, die einen Monat aufbewahrt werden müssen. Bei der Nachverfolgung von möglichen Infektionsketten besteht eine Pflicht zur Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt.

Kirchenmusik

Proben und Unterricht dürfen unter Einhaltung der Hygiene-Vorschriften wieder stattfinden. Dabei gilt es insbesondere, das Abstandsgebot einzuhalten. Ist wegen der Art der Betätigung mit einem verstärkten Aerosolausstoß zu rechnen, sollten die Proben nach Möglichkeit im Freien stattfinden und der Mindestabstand auf drei Meter verdoppelt werden. Das gilt beispielsweise für Chorproben oder Blasmusik. Die Schutz- und Hygienemaßnahmen, die für die Musikschulen gelten, sind auch im Bereich der Kirchenmusik umzusetzen. Dabei gilt es insbesondere, die Vorgaben des „Hygieneplan-Corona für die Schulen in Rheinland-Pfalz“ zu berücksichtigen. Nach dem Vier-Stufenplan der Landesregierung „Zukunftsperspektive Rheinland-Pfalz“ vom 13. Mai 2020 sind Konzertveranstaltungen in Räumen bis zu einer Personenzahl von 150 Personen ab dem 24. Juni 2020 wieder erlaubt. Für den Außenbereich gilt: bis zu 350 Personen ab dem 24. Juni 2020. Für die Zahl der Personen zählen alle während der Veranstaltung Anwesenden, also sowohl Konzertbesucherinnen und -besucher als auch alle Mitwirkenden. Tätigkeiten, die zu einem erhöhten Aerosolausstoß führen (beispielsweise Blasmusik) sind nur im Freien erlaubt. Für alle Konzertveranstaltungen gelten die allgemeinen Schutz- und Hygieneauflagen, allen voran das Abstandsgebot, Mund-Nasen-Schutz-Pflicht und die Pflicht zur Kontakterfassung.

Übersicht über die Rechtsgrundlagen zum Musizieren

Konfirmandenarbeit

Der Unterricht für Konfirmanden und Konfirmandinnen kann ab dem 8. Juni 2020 in Analogie zum dann erlaubten Präsenzunterricht in den Schulen für die Klassenstufen 7 und 8 wieder stattfinden. Die Anforderungen des „Hygieneplan-Corona für die Schulen in Rheinland-Pfalz“ sind einzuhalten. Zur Mitwirkung im Konfirmandenunterricht kann niemand verpflichtet werden, insbesondere, wenn man zu einer der Risikogruppen gehört.

Gremien

Versammlungen, die für die Selbstorganisation oder Rechtssetzung erforderlich sind, sind unter Beachtung von Schutzmaßnahmen, insbesondere des Abstandsgebots nach § 1 Abs. 2 der zehnten Corona-Verordnung, erlaubt.

Schulen

Für den Bereich Schulen beachten Sie bitte folgende Hinweise:
Schulbetrieb
Hygiene

Zehnte Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz

 

Saarland

Bestattungen

Für Bestattungen gelten die gleichen Grundsätze wie bei den allgemeinen Kontaktbeschränkungen im Saarland: Bis zu zehn Personen sind erlaubt. Es sei denn, der Personenkreis setzt sich so zusammen, dass er, ausgehend von einer Bezugsperson, nur den familiären Bezugskreis umfasst sowie Angehörige eines weiteren Haushalts. Darüber hinaus können Ausnahmegenehmigungen von der Ortspolizeibehörde erteilet werden, soweit dies im Einzelfall aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist. Im Bedarfsfall sollte dazu mit der örtlichen Verwaltung Kontakt aufgenommen werden. Seit dem 29. Juni sind schließlich unter freiem Himmel Veranstaltungen mit bis zu 350 Personen und in geschlossenen Räumen mit bis zu 150 Personen erlaubt. Ab dem 13. Juli steigt die Zahl im Freien auf 500, ab dem 27. Juli auf 700, ab dem 10. August auf 900 und ab dem 24. August auf 1000. In Innenräumen liegt die Grenze bei jeweils der Hälfte der im Freien erlaubten Personen. Veranstaltungen mit mehr als 20 Personen sind der Ortspolizeibehörde zu melden. Dann gilt auch die Pflicht zur Kontakterfassung. Immer aber gilt: Unter den an einer Bestattung teilnehmenden Personen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten und die Personenanzahl ist auf eine Person pro fünf Quadratmeter zu beschränken. Für Trauerfeiern gelten dieselben Regeln wie für Gottesdienste.

Freizeiten

Freizeit- und Ferienmaßnahmen dürfen im Saarland unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsvorgaben wieder stattfinden. Dabei sind auch Übernachtungen möglich, wenn die Vorgaben des Hygieneplans der Landesregierung für Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe eingehalten werden. Generell gilt es, den Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten und eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Wichtige Maßnahmen sind demnach unter anderem auch, auf Berührungen, Umarmungen und Händeschütteln zu verzichten. Es wird außerdem empfohlen, ein mit den örtlichen Gesundheitsämtern abgestimmtes Hygiene-Konzept zu erarbeiten. Freizeit- und Ferienangebote, die mit einer Busreise verbunden sind, dürfen nur unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen nach dem Robert-Koch-Institut stattfinden. Es wird zudem empfohlen, eine Teilnehmerliste zu führen, sofern dies nicht ohnehin durch die Art der Maßnahme vorgegeben ist. Genauso wird empfohlen, vorab die Ortspolizeibehörde zu informieren.

Weitere Hinweise des saarländischen Sozialministeriums zur Jugendarbeit

Gruppen und Kreise

Im Saarland dürfen wieder bis zu zehn Personen aus mehr als zwei Haushalten zusammenkommen. Seit dem 29. Juni sind schließlich unter freiem Himmel Veranstaltungen mit bis zu 350 Personen und in geschlossenen Räumen mit bis zu 150 Personen erlaubt. Ab dem 13. Juli steigt die Zahl im Freien auf 500, ab dem 27. Juli auf 700, ab dem 10. August auf 900 und ab dem 24. August auf 1000. In Innenräumen liegt die Grenze bei jeweils der Hälfte der im Freien erlaubten Personen. Das gilt somit auch für Gruppen und Kreise in den Kirchengemeinden. Veranstaltungen mit mehr als 20 Personen müssen allerdings vorab bei der Ortspolizeibehörde gemeldet werden. Zudem gilt es, die Hygieneschutzregeln einzuhalten. Dazu zählt vor allem ein Mindestabstand von eineinhalb Metern und die Gewährleistung der vollständigen Kontaktnachverfolgung.

Gottesdienste

Gottesdienste sind unter freiem Himmel und in Kirchen erlaubt. Voraussetzung ist die Beachtung der Hygiene- und Schutzmaßnahmen (EKD-Eckpunktepapier). Dazu zählen vor allem die Einhaltung des Abstandsgebots von 1,5 Metern und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sowie die Begrenzung von einer Person pro fünf Quadratmetern. Zudem muss eine Kontaktnachverfolgung gewährleistet werden. Gemeindegesang ist bei Freiluftgottesdiensten möglich, sofern ein Mindestabstand in alle Richtungen von drei Metern gewährleistet ist. Bläserensembles und Chöre können am Gottesdienst beteiligt werden, wenn zwischen den Beteiligten mindestens drei Meter Abstand eingehalten werden und die Zahl der Beteiligten möglichst klein gehalten wird.

Kirchenmusik

Die für die Musikschulen geltenden Regelungen sind ebenfalls für den Bereich der Kirchenmusik anwendbar. Die Hygiene- und Schutzmaßnahmen müssen denen für die allgemeinbildenden und beruflichen Schulen entwickelten landesweiten Vorgaben entsprechen. Seit dem 15. Juni 2020 dürfen Chöre und Gesangsensembles mit bis zu zehn Personen wieder in Innenräumen gemeinsam Proben, wenn Hygiene- und Infektionsschutzregeln befolgt werden. Beim gemeinsamen Singen soll ein Mindestabstand von drei Metern eingehalten werden und für eine gute Durchlüftung des Raumes gesorgt werden. Um eventuelle Infektionsketten nachverfolgen zu können, sind die Kontaktdaten der Teilnehmenden zu erfassen. Entsprechende Hygienekonzepte müssen von den Chören und Gesangsensembles vorgehalten werden. Analog dazu dürfen Bläsergruppen und Posaunenchöre mit bis zu zehn Personen wieder in Innenräumen proben, wenn Hygiene- und Abstandsregeln (mindestens drei Meter, Spuckschutz, Handdesinfektion, eventuell Trichter vor Tuch binden, gute Durchlüftung etc.) eingehalten werden. Im Einzelfall sollte dies aber mit dem lokalen Ordnungsamt abgestimmt werden. Gemeindegesang und Singchorproben sind weiter nicht gestattet. Konzerte sind seit dem 15. Juni wieder erlaubt. Voraussetzung ist ein Hygienekonzept, die vollständige Kontaktnachverfolgung und die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern. Für die Besucherzahlen gilt: Seit dem 29. Juni sind schließlich unter freiem Himmel Veranstaltungen mit bis zu 350 Personen und in geschlossenen Räumen mit bis zu 150 Personen erlaubt. Ab dem 13. Juli steigt die Zahl im Freien auf 500, ab dem 27. Juli auf 700, ab dem 10. August auf 900 und ab dem 24. August auf 1000. In Innenräumen liegt die Grenze bei jeweils der Hälfte der im Freien erlaubten Personen. Veranstaltungen mit mehr als 20 Personen sind der Ortspolizeibehörde zu melden. Dann gilt auch die Pflicht zur Kontakterfassung.

Übersicht über die Rechtsgrundlagen zum Musizieren

Konfirmandenarbeit

Für den Unterricht für Konfirmanden und Konfirmandinnen gibt es im Saarland derzeit noch keine klaren Regelungen.

Gremien

Als Leitungsorgan der Kirchengemeinde ist das Presbyterium mit einem Gemeinderat einer Gebietskörperschaft vergleichbar. Das heißt: Die Sitzungen des Presbyteriums waren bereits von dem allgemeinen Ansammlungsverbot ausgenommen und konnten in Präsenz grundsätzlich stattfinden. Dies gilt auch für die Kreissynoden. Für weitere Gremien gilt zudem: Seit dem 29. Juni sind in geschlossenen Räumen mit bis zu 150 Personen erlaubt. Ab dem 13. Juli steigt die Zahl auf 250, ab dem 27. Juli auf 350, ab dem 10. August auf 450 und ab dem 24. August auf 500. Dabei sind die Abstandsregeln einzuhalten. Veranstaltungen mit mehr als 20 Personen sind aber der Ortspolizeibehörde zu melden. Dann gilt auch die Pflicht zur Kontakterfassung.

Schulen

Für den Bereich Schulen beachten Sie bitte folgende Hinweise:
Schulbetrieb
Hygiene

Corona-Schutzverordnung Saarland

 

Hessen

Bestattungen

Trauergottesdienste sind wie alle übrigen Gottesdienste unter den Bedingungen des EKD-Eckpunktepapiers wieder möglich. Während des Gottesdienstes muss für Belüftung gesorgt werden, ebenfalls nach dem Gottesdienst (mindestens 30 Minuten). Ab 11. Juni müssen die Daten der Teilnehmenden erfasst werden, um die Nachverfolgung von Infektionen zu ermöglichen. Am Grab gelten die örtlichen Bestimmungen der Kommunen. Wenn sich eine Gruppe von bis zu zehn Personen meldet, kann sie in eine Kirchenbank nebeneinander gesetzt werden. Wenn dort schon einige andere Personen sitzen, kann die Bank allerdings nicht bis zu zehn Personen aufgefüllt werden. Denn es muss sich um eine Gruppe handeln, die vorher signalisiert hat, zusammenzugehören oder zusammen sitzen zu wollen.

Freizeiten

Seniorenfreizeiten sind wegen der betroffenen Risikogruppe nicht möglich, Konfirmandentage, -wochenenden und -freizeiten bis zu einer Gruppengröße von 15 Personen schon. Ab 22. Juni müssen Veranstaltungen mit bis zu 250 Teilnehmern nicht mehr extra genehmigt und überwacht werden, Voraussetzung bleibt aber ein Hygienekonzept. Bislang galt dafür eine Obergrenze von 100 Teilnehmern.

Gruppen und Kreise.

Gruppen und Kreise sind wieder zulässig, wenn ein Schutzkonzept vorliegt. Es gilt ein Mindestabstand von 1,5 Metern und pro Person müssen, wenn Sitze eingenommen werden, 5 qm Grundfläche zur Verfügung stehen. Die Gruppengröße sollte 15 Personen nicht überschreiten. Im öffentlichen Raum dürfen sich ab 11. Juni Gruppen von maximal zehn Personen im treffen – unerheblich, aus wie vielen verschiedenen Haushalten sie stammen, oder wie bisher die Angehörigen zweier Haushalte.

Gottesdienste

Präsenzgottesdienste sind auf der Basis des EKD-Eckpunktepapiers wieder zulässig. Der Mindestabstand muss 1,5, besser zwei Meter betragen. Singen und die Mitwirkung von Chören oder größeren Musikensembles ist nicht möglich. Sologesang und kleinere Ensembles bis fünf Personen sind unter bestimmten Sicherheitsvorschriften erlaubt. Während des Gottesdienstes muss für Belüftung gesorgt werden, ebenfalls nach dem Gottesdienst (mindestens 30 Minuten). Ab 11. Juni müssen auch die Daten der Teilnehmenden erfasst werden, um die Nachverfolgung von Infektionen zu ermöglichen. Da sich im öffentlichen Raum wieder bis zu zehn Personen ohne Mindestabstand treffen können, gilt das auch für den Kirchenraum, einen öffentlichen Raum im Sinne der Verordnung. Wenn sich also eine Gruppe von zehn Personen meldet, kann sie in eine Kirchenbank nebeneinander gesetzt werden. Wenn dort schon einige andere Personen sitzen, kann die Bank allerdings nicht bis zu zehn Personen aufgefüllt werden. Denn es muss sich um eine Gruppe handeln, die vorher signalisiert hat, zusammenzugehören oder zusammen sitzen zu wollen. Diese Regelung gilt entsprechend auch bei Taufen, Hochzeiten, Trauerfeiern oder verschobenen Konfirmationen.

Kirchenmusik

Sologesang und kleinere Ensembles bis fünf Personen sind im Gottesdienst wieder erlaubt. Musikunterricht mit bis zu 15 Teilnehmenden ist ebenfalls wieder möglich. In der Landesverordnung finden Chöre und Musikgruppen keine ausdrückliche Erwähnung.

Übersicht über die Rechtsgrundlagen zum Musizieren

Konfirmandenarbeit

Der Unterricht ist bei vorliegendem Schutzkonzept und der Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern wieder möglich. Die Gruppengröße sollte in der Regel 15 Personen nicht überschreiten.

Gremien

Wenn ein Schutzkonzept vorliegt, können wieder Gremiensitzungen vor Ort stattfinden.

Schulen

Für den Bereich Schulen beachten Sie bitte folgende Hinweise:
Schulbetrieb
Hygiene

Corona-Schutzverordnung Hessen

 

Stand: 23. Juni 2020, 13.30 Uhr