Regelungen in vier Bundesländern

Eine Landeskirche, vier Bundesländer: Wo staatlicher und landeskirchlicher Föderalismus aufeinandertreffen, wird es mitunter etwas unübersichtlich. Die Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen und im Saarland passieren nicht im Gleichklang.

Für die großen Bereiche unserer Arbeit sortieren wir nachfolgend nach Bundesländern, was je aktuell wo gilt – und wir aktualisieren so zügig wie möglich. Jenseits dessen, was jetzt regional wieder erlaubt ist, gilt nach wie vor unsere Prämisse: Nicht alles, was erlaubt ist, muss auch gemacht werden. So ist beispielsweise der solidarische Schutz von Risikogruppen ein gewichtiger Punkt bei den Entscheidungen der jeweils zuständigen Gremien auf allen Ebenen der Evangelischen Kirche im Rheinland.

Für Nordrhein-Westfalen, wo seitens der Landesregierung inzwischen weitgehendste Lockerungsregelungen beschlossen wurden, haben wir uns mit der Evangelischen Kirche von Westfalen und der Lippischen Landeskirche auf eine Novellierung der Empfehlungen für ein Schutzkonzept für die Gestaltung von Gottesdiensten und Trauerfeiern der drei Landeskirchen in NRW auf der Grundlage des EKD-Eckpunktepapiers zur Corona-Schutzverordnung verständigt. Sie finden die entsprechenden Punkte, die ab sofort gelten, unter „Bestattungen“ und „Gottesdienste“.

 

Nordrhein-Westfalen

Bestattungen

Bei Beerdigungen mit bis zu 150 Teilnehmenden gelten das Abstandsgebot und eine Verpflichtung zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen nicht, wenn geeignete Vorkehrungen zur Hygiene und in geschlossenen Räumen (Trauerhalle) die Rückverfolgbarkeit der Teilnehmenden gewährleistet sind.
Das gilt auch für Zusammenkünfte im Anschluss an Beerdigungen.
Bei mehr als 150 Teilnehmenden gelten  das Abstandsgebot zwischen Personen, die nicht in gerader Linie miteinander verwandt sind oder maximal zwei Haushalten angehören, und die Verpflichtung zur Vorlage eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes.

 

Freizeiten

Tagesausflüge, Stadtranderholungen und Ferienfreizeiten für Kinder und Jugendliche sind erlaubt. Voraussetzung ist, dass die Erziehungsberechtigten (Personensorgeberechtigten) sich vorab mit den Corona-Schutzregelungen als einverstanden erklärt haben. Erziehungsberechtigte und Kinder und Jugendliche sind vor der Maßnahme umfassend über die zu beachtenden Infektionsschutzvorgaben zu informieren. Kinder und Jugendliche sowie Betreuerinnen und Betreuer, die Symptome einer Atemwegserkrankung haben, sind von der Maßnahme auszuschließen. Aktivitäten, auch sportliche, mit direktem Körperkontakt sollen auf ein Minimum beschränkt werden. Die Rückverfolgbarkeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist zu gewährleisten. Zusätzlich zu den Kontaktdaten sind Teilnahmezeiten und die Zugehörigkeit zu einer bestimmten festen Bezugsgruppe zu erfassen.

Bei größeren Gruppen mit mehr als 20 Teilnehmenden sind feste Bezugsgruppen zu bilden (Richtwert: nicht mehr als 20 Personen). Innerhalb dieser Gruppen muss der Mindestabstand nicht eingehalten werden. Programm und Abläufe sind so zu gestalten, dass der Mindestabstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Teilnehmende, die nicht zu einer Bezugsgruppe gehören, eingehalten werden kann. So sind Essens- und An- und Abreisezeiten zu entzerren. Gemeinsame Programmpunkte sind so zu gestalten, dass zwischen den einzelnen Bezugsgruppen der Mindestabstand eingehalten werden kann. Das gilt auch für alle Verkehrsflächen und Gemeinschaftsräume.

Soweit die Einhaltung des Mindestabstands zwischen den Bezugsgruppen nicht eingehalten werden kann, sind die von den Teilnehmenden mitzubringenden Mund-Nasen-Masken zu tragen. Dabei muss der Veranstalter oder die Veranstalterin die Teilnehmenden unterstützen, indem er oder sie auch ausreichenden Ersatz an Mund-Nasen-Bedeckungen vorhält. Während der Veranstaltung und am Aufenthaltsort ist für ausreichende Möglichkeit der Handhygiene zu sorgen. Alle Räume sind ständig ausreichend zu belüften. Die Belegung von Zimmern/Zelten darf höchstens mit der halben maximalen Kapazität unter Einhaltung des Mindestabstands zwischen Betten/Isomatten erfolgen. Ausnahmen können nur unter Familienangehörigen oder Angehörigen eines Hausstandes gemacht werden. Die gleichzeitige Nutzung von Sanitärräumen ist nur für Kinder und Jugendliche aus einem Zimmer/Zelt zulässig. Zwischen der Nutzung der Gruppen muss ausreichend gelüftet werden. Der Veranstalter oder die Versnastsalterin muss dafür sorgen, dass sämtliche gemeinsam genutzte Gegenstände und Räumlichkeiten regelmäßig gereinigt werden.

Bei der An- und Abreise in Bussen müssen sich außerdem alle Fahrgäste vor Betreten des Busses die Hände waschen und desinfizieren. Während der Beförderung ist grundsätzlich der Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Jeder Fahrgast darf nur auf dem ihm zugewiesenen Platz sitzen. Ein Besetzungsplan ist im Bus mitzuführen. Kann der Mindestabstand dabei nicht eingehalten werden, sind während der ganzen Fahrt Mund-Nasen-Masken zu tragen. Die Mund-Nasen-Bedeckung ist außerdem beim Zustieg in das Fahrzeug und beim verlasen zu tragen. Bordtoiletten bleiben außer Betrieb. Im Bus dürfen nur verpackte Speisen ausgegeben werden. Auch dabei und beim Verteilen von Getränken ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Alle Personen, die sich an diese Regeln nicht halten, sind von der weiteren Beförderung auszuschließen.

Gruppen und Kreise

Grundsätzlich dürfen sich Gruppen von bis zu zehn Personen ohne Mund-Nasen-Bedeckung und ohne Mindestabstand treffen. Das gilt auch für alle kirchlichen Gruppen und Kreise. Wichtig ist dabei, dass die Zahl einschließlich Leiterinnen und Leitern und Referentinnen und Referenten zehn nicht übersteigt und dass die Gruppen für die Dauer der jeweiligen Veranstaltung (des Treffens) fest sind, also weder Teilnehmende noch die genannten Begleitpersonen die Gruppe wechseln dürfen!
Darüber hinaus gilt:
Veranstaltungen und Versammlungen, also auch Versammlungen zur Religionsausübung, mit bis zu 300 Personen sind grundsätzlich erlaubt. Deshalb können jetzt auch alle kirchlichen Gruppen bis zu dieser Personenzahl wieder arbeiten.

Dabei sind geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von mindestens 1,5 Metern (auch in Warteschlangen) zwischen Personen zu treffen, wenn sie nicht einer Familie (Geschwister, Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner),  maximal zwei Haushalten angehören oder wenn mehr als zehn Personen teilnehmen (s.o.).

Außer im Freien muss rückverfolgbar sein, welche Personen teilgenommen haben. Dazu muss außer Name, Adresse und Telefonnummer bei wechselnder Teilnahme auch der Zeitraum des Aufenthalts erfasst werden. Wenn die Daten der Teilnehmenden bereits bekannt sind, müssen Adresse und Telefonnummer nicht festgehalten werden.

Wenn die Teilnehmenden während der Versammlung oder Veranstaltung auf festen Plätzen sitzen, kann das Erfordernis des Mindestabstands zwischen den Personen entfallen, wenn zusätzlich zu den Daten für die Rückverfolgbarkeit ein Sitzplan erstellt und für vier Wochen aufbewahrt wird. Aus dem Plan muss ersichtlich sein, welche Person wo gesessen hat.

In geschlossenen Räumen muss außerhalb des Sitzplatzes eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.

Bei mehr als 300 Teilnehmenden ist ein besonderes Hygiene- und Infektionsschutzkonzept gefordert, das vorab dem Gesundheitsamt vorzulegen ist.

Diese Regelungen gelten nicht für Hochzeits- und Tauffeiern oder andere Feste, die nach den entsprechenden Gottesdiensten möglicherweise in kirchlichen Räumen stattfinden. Diese gelten als Veranstaltungen mit vornehmlich geselligem Charakter und sind mit höchstens 150 Teilnehmenden zulässig. (Dabei gelten dann das Abstandsgebot und die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht, sofern die Hygiene und die Rückverfolgbarkeit gewährleistet sind).

Gottesdienste

„Der Schutz des Nächsten ist eine dem Glauben an den dreieinigen Gott innewohnende Forderung; insofern werden im Folgenden Selbstverpflichtungen der evangelischen Kirchen formuliert, die nicht allein den virologischen Einsichten Folge leisten, sondern auch den eigenen ethischen Einsichten zum Schutz der Nächsten (EKD-Eckpunktepapier vom 24.4.2020).“ Ziel aller im Folgenden beschriebenen Schutzmaßnahmen ist es, Infektionsrisiken zu minimieren, damit Gottesdienste nicht zu Infektionsherden werden.

  1. Es gelten die jeweiligen Bestimmungen der aktuellen Corona-Schutz-Verordnung NRW. Danach muss eine Mund-Nasen-Bedeckung an den Sitzplätzen nicht getragen werden.
  2. Die Selbstverpflichtungen der Kirchengemeinden/Kirchenkreise im Blick auf eventuell weitere Lockerungen und/oder Verschärfungen werden weiterhin regelmäßig überprüft und entsprechend angepasst.
  3. Es wird dringend empfohlen, die in §3 CoronaSchVO in Verbindung mit §2a (Rückverfolgbarkeit) mögliche Vollauslastung von Kirche nicht auszuschöpfen, sondern die Teilnehmerzahl auf maximal 75 Prozent der möglichen Besucherzahl zu beschränken.
  4. Rückverfolgbarkeit: Es wird dringend empfohlen, gemäß § 2a alle Sitzplätze in der Kirche zu nummerieren (Reihen- und Platznummern). In einem Raumplan sollten die Positionen der Plätze festgehalten werden. Am Eingang erhalten alle Teilnehmenden eine Karteikarte, in die sie am Platz die notwendigen persönlichen Informationen sowie ihre Platznummer notieren. Diese Platzkarten werden am Ausgang gesammelt und gebündelt mit den Angaben zu Datum, Uhrzeit und Predigtstätte archiviert. Aus ihnen lässt sich bei Bedarf schnell die Sitzordnung des Gottesdienstes bzw. der Veranstaltung rekonstruieren. Die Platzkarten werden nach 4 Wochen datenschutzkonform vernichtet.
  5. Es wird dringend empfohlen, den Gemeindegesang unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln auf Gottesdienste im Freien zu beschränken oder die Teilnehmerzahl bei Gottesdiensten in Kirchen entsprechend deutlich herabzusetzen (Abstand zwei Meter zur Seite, vier Meter nach vorne).
  6. Es wird dringend empfohlen, den Mund-Nasenschutz bei Ein- und Ausgang zu tragen, auf den Plätzen ist das Anlegen des Mund-Nasenschutzes fakultativ.
  7. Kirchenmusikalische Beiträge sind grundsätzlich bei Einhalten der Abstands- und Hygienemaßgaben möglich. Für Sänger und Musiker ist eine versetzte Sitzordnung zu empfehlen.
  8. Taufen: Die Unterschreitung des Mindestabstandes und die Taufhandlung durch die Pfarrerin/den Pfarrer ist nach vorheriger Absprache mit der Tauffamilie möglich.
  9. Es wird dringend empfohlen, das Abendmahl nur unter Einhaltung der Abstands- und Hygienemaßgaben in Form der Wandelkommunion unter Verzicht auf den Kelch oder im Kreis mit Einzelkelchen zu feiern. Ein weiterhin vorübergehender Verzicht auf Abendmahlsfeiern ist derzeit theologisch nach wie vor voll zu rechtfertigen.
  10. Bestattungen: Die in §13 (6) genannten Maßgaben in Verbindung mit §2a ermöglichen Trauergottesdienste in Trauerhallen und Kirchen. Wir empfehlen, im Vorfeld der Bestattung/Trauerfeier auf die mögliche Begrenzung der Teilnehmerzahl bei Trauergottesdiensten hinzuweisen.

Wir empfehlen, die novellierten Schutzkonzepte für Gottesdienste den Gesundheitsämtern/Ordnungsämtern zur Information zuzuleiten. Wir bitten, bei allen gottesdienstlichen Handlungen das Wohl und den Gesundheitsschutz aller Beteiligten als maßgebend zu betrachten.

Da Besuche in stationären Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen unter Hygiene- und Infektionsschutzvorkehrungen wieder möglich sind, ist dort auch seelsorgliche Begleitung wieder möglich.

Gottesdienste im Freien sind grundsätzlich wie andere Versammlungen und Veranstaltungen bis zu einer Personenzahl von 300 ohne besonderes Hygiene- und Infektionsschutzkonzept erlaubt. Wenn die Abstandsregelung von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, ist dabei das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung zu empfehlen. Wenn die Teilnehmenden auf festen Plätzen sitzen, kann auf den Abstand von 1,5 Metern zwischen den Sitzplätzen und das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung verzichtet werden, wenn die besondere Rückverfolgbarkeit durch einen Sitzplan, der darstellt, wer wo gesessen hat, gewährleistet ist.

Kirchenmusik

Bei Konzerten in Räumlichkeiten und im Freien dürfen ohne besonderes Hygiene- und Infektionsschutzkonzept höchstens 300 Personen anwesend sein. Es ist für geeignete Hygienemaßnahmen, Steuerung des Zutritts und die Gewährleistung des Mindestabstands von 1,5 Metern (auch in Warteschlangen und mit den bereits beschriebenen Ausnahmen) zu sorgen. In Räumlichkeiten ist für eine dauerhafte gute Durchlüftung, insbesondere im Bühnenbereich, zu sorgen.
Die einfache Rückverfolgbarkeit (Name, Adresse und Telefonnummer) ist sicherzustellen und außer am Sitzplatz ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Konzerte mit mehr als 300 Zuschauerinnen und Zuschauern sind auf der Grundlage eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes, das dem örtlichen Gesundheitsamt vorzulegen ist, zulässig.
Bei Konzerten mit Blasinstrumenten und/oder Gesang ist beim Singen und beim Musizieren mit Blasinstrumenten ein Abstand von zwei Metern einzuhalten. Zwischen Bühne und Publikum müssen mindestens vier Meter Abstand liegen.
Bei der Nutzung und Reinigung der Blasinstrumente ist besonders auf die Hygiene zu achten. Die Weitergabe oder gemeinsame Benutzung von Instrumenten sollte möglichst vermieden werden. Das Kondenswasser bei Blasinstrumenten muss mit Einweghandtüchern aufgefangen werden. Zur Vermeidung der Verbreitung von Aerosolen ist ein Schutz vor den Schalltrichtern vorgeschrieben.

Auch bei Proben sind geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur ständigen Durchlüftung von Innenräumen und bei Blasinstrumenten und beim Singen zur Gewährleistung eines Mindestabstands von zwei Metern sicherzustellen. Die Raumgröße von mindestens sieben Quadratmetern pro Person ist zu gewährleisten und Zuschauerinnen und Zuschauern ist der Zutritt zu Proberäumen nicht gestattet. Auch hier soll die Weitergabe oder gemeinsame Benutzung von Instrumenten möglichst vermieden werden. Das Kondenswasser bei Blasinstrumenten muss mit Einweghandtüchern aufgefangen werden. Zur Vermeidung der Verbreitung von Aerosolen ist ein Schutz vor den Schalltrichtern vorgeschrieben.

Übersicht über die Rechtsgrundlagen zum Musizieren

Konfirmandenarbeit

Die Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden kann stattfinden, sofern geeignete Vorkehrungen zur Hygiene getroffen werden und der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Personen (mit den schon genannten Ausnahmen) eingehalten wird. Ausnahmen des Mindestabstands bestehen auch beim Betreten und Verlassen des Unterrichtsraums und bei kurzzeitigen Bewegungen zwischen den Sitzreihen. Dann ist aber verpflichtend eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Wenn die Teilnehmenden auf festen Plätzen sitzen, kann an den Sitzplätzen auf die Mund-Nasen-Bedeckung verzichtet werden und auch auf den Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Sitzplätzen, wenn die besondere Rückverfolgbarkeit sichergestellt ist. Die Vorgaben dazu sehen die Erfassung der Daten der Teilnehmenden sowie die Erstellung eines Sitzplans vor, der erfasst, wo welche anwesende Person gegessen hat.
Wenn die Konfirmandengruppen oder auch Gruppen der Jugendarbeit mehr als zehn Personen umfassen (dabei zählen Leiterinnen und Leiter, Referentinnen und Referenten mit!) können auch kleinere Gruppen mit nicht mehr als zehn Personen gebildet werden. Diese erfüllen dann die Voraussetzung von § 1, Abs. 2, Ziffer 5 CoronaSchVO NRW, wonach sich Gruppen von bis zu zehn Personen auch ohne Mund-Nasen-Bedeckung und ohne Mindestabstand treffen dürfen.
Allerdings müssen die Gruppen für die Dauer des Treffens fest sein; das heißt, weder Teilnehmende noch die oben genannten Begleitpersonen dürfen zwischen den Gruppen wechseln!

Gremien

Die Regelungen zu „Gruppen und Kreise“ gelten analog.

Schulen

Für den Bereich Schulen beachten Sie bitte folgende Hinweise:

Schulbetrieb

Hygiene

Corona-Schutzverordnung Nordrhein-Westfalen und entsprechende Anlagen

 

Rheinland-Pfalz

Bestattungen

Eine konkrete Vorgabe mit Blick auf die Personenzahl gibt es nicht. Trauergottesdienste in Kirchen sind erlaubt, müssen aber nach den Richtlinien für Gottesdienste (EKD-Eckpunktepapier) vorbereitet und durchgeführt werden. Nach der elften rheinland-pfälzischen Corona-Verordnung dürfen an Trauerfeiern teilnehmen: die Ehegattin oder der Ehegatte, die Lebenspartnerin oder der Lebenspartner, die Verlobte oder der Verlobte der Verstorbenen oder des Verstorbenen, dazu Personen, die mit der Verstorbenen oder dem Verstorbenen im ersten oder zweiten Grad verwandt sind, sowie deren Ehegattinnen oder Ehegatten oder Lebenspartnerinnen oder Lebenspartner, außerdem  Personen eines weiteren Hausstands. Es dürfen auch weitere Personen teilnehmen, wenn sichergestellt ist, dass die Platzmindestanforderung von fünf Quadratmetern pro Person eingehalten wird.

Freizeiten

Ferienbetreuungsmaßnahmen und Jugendfreizeiten dürfen laut der elften Corona-Verordnung des Landes Rheinland-Pfalz wieder stattfinden, wenn das Hygienekonzept für Jugendfreizeiten eingehalten wird. Zu den grundlegenden Vorschriften zählt dabei das Abstandsgebot von 1,5 Metern. Bei Gruppen von bis zu 25 Personen inklusive des Betreuungspersonals kann bei Beachtung weiterer Hygiene- und Schutzmaßnahmen vom Abstandsgebot abgesehen werden.

Empfehlungen für die Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit in Rheinland-Pfalz im Umgang mit SARS-CoV-2 (Corona-Virus)

Hygienekonzept Jugendfreizeiten RLP

FAQ zu Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit in RLP

Gruppen und Kreise

Laut der elften Corona-Verordnung des Landes Rheinland-Pfalz sind Versammlungen und Veranstaltungen Veranstaltungen bis zu 250 Menschen erlaubt, im Freien mit bis zu 500 Menschen. Dabei gelten weiterhin die Hygiene- und Abstandsregeln. Findet eine Veranstaltung mit einer festen Bestuhlung oder einem festen Sitzplan statt, reicht es für den Abstand, wenn jeweils ein Platz frei bleibt. Bei größeren Veranstaltungen mit festen Platz-, Tribünen- oder Saalkapazitäten können bei Vorlage eines gesonderten Hygienekonzepts Ausnahmen bis zu einer Regelgrenze von zehn Prozent der Platzkapazitäten gemacht werden.

Gottesdienste

Gottesdienste sind möglich. Voraussetzung ist die Beachtung der Schutzmaßnahmen, insbesondere des Abstandsgebots von 1,5 Metern, mit Ausnahme von Personen, die in einem Haushalt leben. Optional zu diesen bisherigen Mindestabstandsregelungen gilt § 1 Abs. 2 Satz 4 der 11. CoBeLVO auch für die Religionsausübung, wonach in Einrichtungen mit einer festen Bestuhlung oder einem festen Sitzplan der Mindestabstand zwischen Personen durch einen freien Sitzplatz zwischen jedem Sitzplatz innerhalb einer Reihe sowie vor und hinter jedem Sitzplatz gewahrt werden kann, wenn die Sitzplätze personalisiert vergeben und dies dokumentiert wird.

Die Teilnehmenden müssen – außer bei Freiluftgottesdiensten – einen Mund-Nasen-Schutz tragen, bis sie auf ihrem Platz sind. Ausgenommen sind dabei Geistliche sowie Lektorinnen und Lektoren, Vorbeterinnen und Vorbeter, Kantorinnen und Kantoren, Vorsängerinnen und Vorsänger unter Einhaltung weiterer Sicherheitsmaßnahmen, beispielsweise Wahrung eines größeren Abstands zwischen den Personen, Einhausungen oder durchsichtige Abtrennungen.

Während in Innenräumen bis zu 250 Personen teilnehmen dürfen, sind im Freien Veranstaltungen mit bis zu 500 Personen erlaubt. Immer aber müssen Gemeinden sicherstellen, dass Infektionsketten für die Dauer eines Monats nachvollzogen werden können. Dazu müssen Teilnehmerlisten digital oder auf Papier geführt werden, die einen Monat aufbewahrt werden müssen. Bei der Nachverfolgung von möglichen Infektionsketten besteht eine Pflicht zur Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt.

Betätigungen wie etwa Gemeindegesang, Chorgesang und Blasmusik sollen nach Möglichkeit im Freien erfolgen. Dabei gilt es das Hygienkonzept für den Bereich Musik zu beachten.

Die Ausgabe von Gesangbüchern ist auf Grundlage der Empfehlungen für die Wiedereröffnung von Bibliotheken (Stand: 23.04.2020) des dbv möglich. Zwischen der Rücknahme und der Wiederherausgabe von Medien müssen 72 Stunden liegen.

Bei Taufgottesdiensten und bei Trauungen ist beim eigentlichen liturgischen Akt der Taufe bzw. der Trauung ein Mundschutz zu tragen. Auch die Taufeltern und Patinnen sowie Paten bzw. das Brautpaar sollten in diesem Moment einen Mundschutz tragen.

Darüber hinaus ist § 2 Abs. 7 der Corona-Verordnung für Gottesdienste anwendbar, wenn es sich um einen separaten Gottesdienst mit dem gleichen Personenkreis wie z.B. auf einer späteren Feier handelt. Dieser Absatz besagt, dass Veranstaltungen mit zuvor eindeutig festgelegtem Teilnehmerkreis mit bis zu 75 Personen zulässig sind. Damit der Gottesdienst wie ein Teil der privaten Feier behandelt werden kann, ist sicherzustellen, dass der Teilnehmerkreis identisch ist sowie nur nachverfolgbar eingeladene Gäste teilnehmen. Gottesdienst und Feier müssen zudem in engem zeitlichen und räumlichen Zusammenhang stehen. Die Religions- und Glaubensgemeinschaften müssen sicherstellen, dass die Einladenden ihnen vorab eine vollständige Liste der teilnehmenden Personen mit Kontaktdaten (Name, Vorname, Anschrift, Telefonnummer) zur Verfügung stellen. Nicht angemeldete Personen dürfen an dem Gottesdienst nicht teilnehmen. Zu den Geistlichen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Ehrenamtlichen der Religions- und Glaubensgemeinschaften sind die in § 3 CoBeLVO geltenden Abstände einzuhalten. Die Regelung zum Gesang in Gottesdiensten gilt auch bei Gottesdiensten in Zusammenhang mit privaten Feiern. Die Religions- und Glaubensgemeinschaften haben darauf zu achten, dass die Zahl der teilnehmenden Personen in einem angemessenen Verhältnis zur Fläche der Räumlichkeiten steht.

Kirchenmusik

Proben und Unterricht dürfen unter Einhaltung der Hygiene-Vorschriften wieder stattfinden. Dabei gilt es insbesondere, das Abstandsgebot einzuhalten. Ist wegen der Art der Betätigung mit einem verstärkten Aerosolausstoß zu rechnen, sollten die Proben nach Möglichkeit im Freien stattfinden. In diesem Zusammenhang ist bei Blasmusik im Freien ein Mindestabstand von 1,5 Metern und in Innenräumen von zwei Metern einzuhalten. Bei Chorproben hingegen ist im Freien ein Abstand zwischen den Singenden von 1,5 Metern seitlich und zwei Metern in Singrichtung einzuhalten. In Innenräumen ist bei Chorproben weiterhin ein Abstand von drei Metern vorgeschrieben. Die Schutz- und Hygienemaßnahmen sind im Hygienekonzept für den Bereich Musik dokumentiert.  Konzertveranstaltungen sind in Räumen bis zu einer Personenzahl von 250 Personen erlaubt. Für den Außenbereich gilt: bis zu 500 Personen. Für die Zahl der Personen zählen alle während der Veranstaltung Anwesenden, also sowohl Konzertbesucherinnen und -besucher als auch alle Mitwirkenden. Für alle Konzertveranstaltungen gelten die allgemeinen Schutz- und Hygieneauflagen, allen voran das Abstandsgebot, Mund-Nasen-Schutz-Pflicht und die Pflicht zur Kontakterfassung.

Übersicht über die Rechtsgrundlagen zum Musizieren

Hygienekonzept für die professionelle Musik, die Amateurmusik und den außerschulischen Musikunterricht in Rheinland-Pfalz

Konfirmandenarbeit

Die Arbeit mit  Konfirmanden und Konfirmandinnen kann in Analogie zum dann erlaubten Präsenzunterricht in den Schulen für die Klassenstufen 7 und 8 wieder stattfinden. Die Anforderungen des „Hygieneplan-Corona für die Schulen in Rheinland-Pfalz“ sind einzuhalten. Zur Mitwirkung in der Konfirmandenarbeit kann niemand verpflichtet werden, insbesondere, wenn man zu einer der Risikogruppen gehört.

Gremien

Die Regelungen für Gruppen und Kreise gelten analog.

Schulen

Für den Bereich Schulen beachten Sie bitte folgende Hinweise:

Schulbetrieb

Hygiene

Elfte Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz

Hygienekonzept für Einrichtungen und Angebote der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit

 

Saarland

Bestattungen

Für Bestattungen gelten die gleichen Grundsätze wie bei den allgemeinen Kontaktbeschränkungen im Saarland: Bis zu zehn Personen sind erlaubt. Es sei denn, der Personenkreis setzt sich so zusammen, dass er, ausgehend von einer Bezugsperson, nur den familiären Bezugskreis umfasst sowie Angehörige eines weiteren Haushalts. Darüber hinaus können Ausnahmegenehmigungen von der Ortspolizeibehörde erteilet werden, soweit dies im Einzelfall aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist. Im Bedarfsfall sollte dazu mit der örtlichen Verwaltung Kontakt aufgenommen werden. Unter freiem Himmel sind Veranstaltungen mit bis zu 900 Personen erlaubt. In Innenräumen liegt die Grenze bei 450 Personen. Veranstaltungen mit mehr als 20 Personen sind der Ortspolizeibehörde zu melden. Dann gilt auch die Pflicht zur Kontakterfassung. Immer aber gilt: Unter den an einer Bestattung teilnehmenden Personen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten und die Personenanzahl ist auf eine Person pro fünf Quadratmeter zu beschränken. Für Trauerfeiern gelten dieselben Regeln wie für Gottesdienste.

Freizeiten

Freizeit- und Ferienmaßnahmen dürfen im Saarland unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsvorgaben wieder stattfinden. Dabei sind auch Übernachtungen möglich. Generell gilt es, den Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten und eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Das saarländische Sozialministerium hat die Tipps zur Durchführung von Ferienfreizeiten im Saarland zusammengefasst. Weitere, mit dem Landesjugendamt abgestimmte Hinweise etwa zu derzeit möglichen Treffs wie Gruppenstunden gibt es auf dem Jugendserver-saar.

Gruppen und Kreise

Im Saarland dürfen wieder bis zu zehn Personen aus mehr als zwei Haushalten zusammenkommen. Unter freiem Himmel sind Veranstaltungen mit bis zu 900 Personen erlaubt. In Innenräumen liegt die Grenze bei 450 Personen. Das gilt somit auch für Gruppen und Kreise in den Kirchengemeinden. Veranstaltungen mit mehr als 20 Personen müssen allerdings vorab bei der Ortspolizeibehörde gemeldet werden. Zudem gilt es, die Hygieneschutzregeln einzuhalten. Dazu zählt vor allem ein Mindestabstand von eineinhalb Metern und die Gewährleistung der vollständigen Kontaktnachverfolgung.

Gottesdienste

Gottesdienste sind unter freiem Himmel und in Kirchen erlaubt. Voraussetzung ist die Beachtung der Hygiene- und Schutzmaßnahmen (EKD-Eckpunktepapier). Dazu zählen vor allem die Einhaltung des Abstandsgebots von 1,5 Metern und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes bis zum Sitzplatz sowie die Begrenzung von einer Person pro fünf Quadratmetern. Zudem muss eine Kontaktnachverfolgung gewährleistet werden. Gemeindegesang ist sowohl Innen als auch im Freien möglich. Nach dem Hygienrahmenkonzept des saarländischen Ministeriums für Bildung und Kultur sind beim Singen innerhalb geschlossener Räume drei Meter und außerhalb geschlossener Räume zwei Meter Abstand einzuhalten. Blechbläser müssen sowohl im Freien als auch in geschlossenen Räumen einen Stuhlabstand von zwei Metern einhalten.

Kirchenmusik

Chöre und Gesangsensembles dürfen in Innenräumen sowie im Freien gemeinsam Proben, wenn Hygiene- und Infektionsschutzregeln befolgt werden. Wichtig: Es ist ein Hygienekonzept zu erstellen. Einen Leitfaden für Proben sowie Auftritte stellt das saarländische Bildungsministerium online bereit. Für die Besucherzahlen bei Konzerten gilt: Unter freiem Himmel sind Veranstaltungen mit bis zu 900 Personen erlaubt. In Innenräumen liegt die Grenze bei 450 Personen. Veranstaltungen mit mehr als 20 Personen sind der Ortspolizeibehörde zu melden. Dann gilt auch die Pflicht zur Kontakterfassung.

Hygienerahmenkonzept für Proben und Veranstaltungen

Übersicht über die Rechtsgrundlagen zum Musizieren

Konfirmandenarbeit

Die Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden kann als außerschulische Bildungsveranstaltung wieder stattfinden. Für den Unterricht gelten dabei die Regeln des Schulunterrichts im Saarland. Heißt: die Hygienemaßnahmen nach den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts sowie in Anlehnung an den Musterhygieneplan Saarland zum Infektionsschutz in Schulen müssen eingehalten werden.

Gremien

Als Leitungsorgan der Kirchengemeinde ist das Presbyterium mit einem Gemeinderat einer Gebietskörperschaft vergleichbar. Das heißt: Die Sitzungen des Presbyteriums waren bereits von dem allgemeinen Ansammlungsverbot ausgenommen und konnten in Präsenz grundsätzlich stattfinden. Dies gilt auch für die Kreissynoden. Für weitere Gremien gilt zudem: In geschlossenen Räumen sind Veranstaltungen mit bis zu 450 Personen erlaubt. Dabei sind die Abstandsregeln einzuhalten. Veranstaltungen mit mehr als 20 Personen sind aber der Ortspolizeibehörde zu melden. Dann gilt auch die Pflicht zur Kontakterfassung.

Schulen

Für den Bereich Schulen beachten Sie bitte folgende Hinweise:

Schulbetrieb

Hygiene

Corona-Schutzverordnung Saarland

Hessen

Bestattungen

Trauergottesdienste sind wie alle übrigen Gottesdienste unter den Bedingungen des EKD-Eckpunktepapiers wieder möglich. Während des Gottesdienstes muss für Belüftung gesorgt werden, ebenfalls nach dem Gottesdienst (mindestens 30 Minuten). Es müssen die Daten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfasst werden, um die Nachverfolgung von Infektionen zu ermöglichen. Am Grab gelten die örtlichen Bestimmungen der Kommunen. Wenn sich eine Gruppe von bis zu zehn Personen meldet, kann sie in eine Kirchenbank nebeneinander gesetzt werden. Wenn dort schon einige andere Personen sitzen, kann die Bank allerdings nicht bis zu zehn Personen aufgefüllt werden. Denn es muss sich um eine Gruppe handeln, die vorher signalisiert hat, zusammenzugehören oder zusammen sitzen zu wollen.

Freizeiten

Freizeiten für Seniorinnen und Senioren sind wegen der betroffenen Risikogruppe nicht möglich. Ferienmaßnahmen für Jugendliche (Ferienspiele, Kinder- und Jugendfreizeiten, Stadtranderholungen, Ausflüge, Zeltlager) sind gestattet, auch mit Übernachtung.

Gruppen und Kreise

Gruppen und Kreise sind wieder zulässig. Bis zu einer Gruppe von zehn Personen sind weder eine Mund-Nasen-Bedeckung noch Mindestabstände erforderlich. Bei Gruppen von zehn bis 250 Personen gilt der Mindestabstand von 1,5 Metern, es müssen Hygienemaßnahmen nach den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts umgesetzt werden. Name, Anschrift und Telefonnummer der Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen erfasst werden. Es wird dringend empfohlen, auf Chorgesang und anderes gemeinsames Singen zu verzichten und eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. In der Regel sollten jeder Person drei Quadratmeter der begehbaren Fläche zur Verfügung stehen.

Bei Personen, die älter als 65 Jahre sind, liegt die Teilnehmergrenze bei 100. Gemeinsamer Gesang ist hier verboten und Gegenstände zur gemeinsamen Nutzung von mehr als zehn Personen dürfen nicht bereitgestellt werden.

In der Kinder- und Jugendarbeit im öffentlichen Raum gilt der Mindestabstand innerhalb der Gruppe nicht, auch wenn es sich um mehr als zehn Personen handelt. Trotzdem ist eine Verhaltensweise zu empfehlen, die sich an den allgemein gültigen Abstands- und Hygieneanforderungen orientiert. Zudem muss die Gruppe bei Begegnungen mit anderen Personen den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten. In Situationen, in denen der Abstand nur schwer eingehalten werden kann, wird das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung dringend empfohlen.

In der Kinder- und Jugendarbeit in Einrichtungen gilt bei Gruppen, die größer als zehn Personen sind: Mindestabstand von 1,5 Metern, drei Quadratmeter pro Person, geeignete Hygienekonzepte.

Gottesdienste

Präsenzgottesdienste sind auf der Basis des EKD-Eckpunktepapiers wieder zulässig. Der Mindestabstand muss 1,5, besser zwei Meter betragen. Singen und die Mitwirkung von Chören oder größeren Musikensembles ist nicht möglich. Sologesang und kleinere Ensembles bis fünf Personen sind unter bestimmten Sicherheitsvorschriften erlaubt. Während des Gottesdienstes muss für Belüftung gesorgt werden, ebenfalls nach dem Gottesdienst (mindestens 30 Minuten). Ab 11. Juni müssen auch die Daten der Teilnehmenden erfasst werden, um die Nachverfolgung von Infektionen zu ermöglichen. Da sich im öffentlichen Raum wieder bis zu zehn Personen ohne Mindestabstand treffen können, gilt das auch für den Kirchenraum, einen öffentlichen Raum im Sinne der Verordnung. Wenn sich also eine Gruppe von zehn Personen meldet, kann sie in eine Kirchenbank nebeneinander gesetzt werden. Wenn dort schon einige andere Personen sitzen, kann die Bank allerdings nicht bis zu zehn Personen aufgefüllt werden. Denn es muss sich um eine Gruppe handeln, die vorher signalisiert hat, zusammenzugehören oder zusammen sitzen zu wollen. Diese Regelung gilt entsprechend auch bei Taufen, Hochzeiten, Trauerfeiern oder verschobenen Konfirmationen.

Kirchenmusik

Sologesang und kleinere Ensembles bis fünf Personen sind im Gottesdienst wieder erlaubt. Musikunterricht mit bis zu 15 Teilnehmenden ist ebenfalls wieder möglich. In der Landesverordnung finden Chöre und Musikgruppen keine ausdrückliche Erwähnung.

Übersicht über die Rechtsgrundlagen zum Musizieren

Konfirmandenarbeit

Die Konfirmandenarbeit ist bei vorliegendem Schutzkonzept möglich. Die Beschränkung
auf eine maximale Personenzahl von 15 Personen ist aufgehoben. Zudem muss der
Unterricht nicht so erfolgen, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen
Personen sichergestellt werden kann. Eine Auslegung der Corona-Schutzverordnung für die Kinder- und Jugendarbeit (gültig ab 1. August) findet sich hier:

Auslegung des hessischen Sozialministeriums

Gremien

Wenn ein Schutzkonzept vorliegt, können wieder Gremiensitzungen vor Ort stattfinden.

Schulen

Für den Bereich Schulen beachten Sie bitte folgende Hinweise:

Schulbetrieb

Hygiene

Corona-Schutzverordnung Hessen

 

Stand: 21. September 2020, 14:22 Uhr