Ideenbörse Advent & Weihnachten

 

Natürlich werden wir Advent und Weihnachten feiern – auch in diesem Jahr! Rappelvolle Kirchen an Heiligabend und zugleich größtmöglicher Schutz vor Corona-Infektionen, das ist herausfordernd. Diese Ideenbörse lädt zum Austausch ein, wie Advent und Weihnachten unter den Anforderungen der Pandemie einladend für die Menschen gestaltet werden kann. Tragen Sie über die Kommentarfunktion Ihre Ideen zu Advent und Weihnachten ein.

Beiträge zu “Ideenbörse Advent & Weihnachten

  1. Wir denken in unserer Gemeinde über „Trecker-Gottesdienste“ nach: Ein Anhänger wird zu einer kleinen Bühne ausgebaut und dann gibt es in verschiedenen Plätzen und Ortschaften der Gemeinde einen Kurzgottesdienst (20 Minuten?) mit ganz kleinem Krippenspiel. Anschließend fährt der Trecker nebst Begleitfahrzeug weiter zum nächsten Ort. Um möglichst viele erreichen zu können, wollen wir zwei oder drei Trecker parallel einsetzen. Wenn die Menschen nicht zur Kirche kommen können, dann kommt die Kirche zu den Menschen.
    Die Logistik scheint uns kein allzu großes Problem zu sein und die Ehrenamtlichen sind begeistert. Nun überlegen wir nur, wie es denn mit den Hygieneauflagen aussieht. Gibt es schon eine landeskirchliche oder EKD-weite Richtlinie zu Openair-Gottesdiensten zu Weihnachten, die wir dem Ordnungsamt präsentieren können?

  2. Hallihalo und herzlich in die Runde! Meine Idee fürs Krippenspiel, die Heiligabend ggf ja nicht in der Kirche statt finden kann ist folgende: Die Story von Bethlehelm wird vorher mit Kids auf einem Bauernhof mit Tieren und allem pipapo d.h. Engeln, Hirten, ect. gedreht bzw als Fotostory dokumentiert. Ich hab das schon mal erlebt. Das war ein megastarkes Ereignis. Anschließend kann diese tolle Erinnerung für alle, falls Heiligabend kein Krippenspiel live stattfinden kann, in ein extra-Gemeinde-Weihnachtsgruss-Heft, in die Haushalte gebracht werden.

    Natürlich kein Vergleich zu live. Aber eben sehr nett so eine lebendige Fotostory an so einem stillen Heiligen Abend. Die Kinder und alle Angehörigen und Freunde werden erstaunt sein über die tollen Bilder, stolz sein und sich freuen. Und wenn Heiligabend es doch funktioniert in der Kirche werden diese Bilder eben untermalt mit einer Multimediashow gezeigt. In der Kirche oder vielleicht sogar draussen als „Autokino“ auf einem grossen Platz. Auf einer Leinwand. Beamer ect… im Auto ist es gewiss nicht kälter als in der Kirche. 🙂 LG Claudia

  3. Je nach Corona-Lage könnte man die Gläubigen auch aufrufen, eine Kerze im Glas vor die Kirche zu bringen – entzerrt über Nachmittag/Abend. Dort gibt es besinnliche Texte/Gebete auf Plakaten. Vielleicht können auch Gläubige ihre Wünsche, Sorgen und Grüße dort lassen. Auf jeden Fall sollte es nicht nur einen Online Gottesdienst geben.

  4. Ich wohne auf Schloß Burg in Solingen. Hier bieten die Örtlichkeiten viele Plätze um z.B. unter Zelten einen Weihnachtsgottesdienst zu feiern. Ansonsten könnten die Flächen rund um die Kirchen genutzt werden, damit die Orgelmusik zu hören ist (offene Türen)

  5. Elke Voigt

    Ich würde einfach gern draussen einen Gottesdienst „auf dem Feld“ machen (Walsum-Vierlinden?).
    Das habe ich in Moers ohne Corona einige Male auf dem Schulhof im Bezirk gemacht mit Feuerkörben, Kerzen und Posaune .
    Dieses Jahr: „Wie die Hirten auf dem Felde“ – (so verloren fühlen sich vllt. manche dieses Jahr.)
    Erforderlich: Musik.. Kerzen werden verteilt. Eine gute Lautsprecheranlage muß da sein.
    Meine Erfahrung: Auch was für Nicht-Kirchgänger!

  6. unsere Idee für Weihnachten 2020
    verschiedene Drive – in – Gottesdienste am örtlichen Gymnasium.
    Der dortige Parkplatz bietet platz für ca 170 Autos. Rechnet man durchschnittlich 3 Personen je Auto können in drei unterschiedlichen Gottesdienstformaten mit Leichtigkeit die 700 Besucher der verschiedenen Weihnachtsgottesdienste zu den gewohnten Zeiten bedient werden. Über eine gemeinsame Frequenz wird der GD übertragen, es kann im Auto gesungen werden, alle Besucher werden gebeten die Autos mit Batteriebetriebenen Lichterketten zu schmücken.
    Meines Erachtens ist das eine Chance ein Stück der üblichen Weihnachtsstimmung und vertrauten Gewohnheiten zu retten und aus der Krise heraus Neues zu wagen

      1. verschiedene Dienstleister übernehmen die Installation des Senders und die Anmeldung bei der Netzagentur. Nicht ganz billig…aber es rechnet sich bestimmt!

  7. Es ist gut, dass Sie Gedanken austauschen. Allerdings ist in unserer Gemeinde das Timing etwas drängender. Anfang September ist Redaktionsschluss für den Gemeindebrief Oktober/November. Da muss das Verfahren drin stehen, damit es so ziemlich alle Gemeindemitglieder erreicht.
    Wir werden – das Presbyterium muss es noch beraten – höchstwahrscheinlich ein normales Anmeldeverfahren. An drei Terminen kann man Platzkarten zu den einzelnen Gottesdiensten erhalten: 5 am Heilig Abend (wie sonst), 1 am 1. W., 2 am 2. W. Deutlich: Die sonst üblichen Besucherzahlen sind nicht zu stemmen.
    Bleiben Sie geduldig!

  8. Da der beste Platz für eine Veranstaltung zur Zeit immer noch open air ist, möchte ich meinen Vorschlag mit Ihnen teilen. Vor einigen Jahren knüpfte ich Kontakte zu einer Eissporthalle. Das dort abgehobelte Eis schmolz unbeachtet auf einem Betriebshof, bevor es seinen Weg als Wasser in die Kanalisation nahm. Die Bitte dieses Eis auf einen Teil des Parkplatzes vor meiner damaligen Firma zu schütten fand offene Ohren und bei den Kindern einen großen Zuspruch.
    Wenn nun diese Idee als open air Weihnachtsgottesdienst umgesetzt wird, mit Schnee unter den Füßen und Kerzen in der Hand? Also ich wäre gerne dabei!

  9. Guten Tag,
    Ich überlege Heiligabend an Adventskalenderformate angelehnt – die fanden auch immer draußen statt.
    Heiligabend 24.11. Staffeln mit je vier Modulen

    I Empfang draussen II Krippe mit Lk 2 und Musik Orgel III Wiese ein Krippenspiel im Zelt bzw Chor bzw Liedersingen IV Predigt mit Segen am Ausgang

    Die Module dauern je 10 Minuten oder etwas weniger
    Zeitvorschläge:

    ab 11h jede Viertelstunde bis 13 Uhr (12h30 letzter Einlass)

    Ab 14h jede Viertelstunde bis 18h (17h30 letzter Einlass)

    Ab 22h jede Viertelstunde bis Mitternacht 23h30 letzter Einlass

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