Pressemitteilung

„Das Engagement und die Begeisterung sind mitreißend“

  • 05.05.2026
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DREI FRAGEN AN … Brigitte Rauscher, Landeskirchenmusikdirektorin der Evangelischen Kirche im Rheinland, zum Chormusical „Judith und das Wunder der Schöpfung“, bei dem lokale und regionale Chöre sowie einzelne Sängerinnen und Sänger mitwirken können. 

Brigitte Rauscher ist Landeskirchenmusikdirektorin der rheinischen Kirche

Ende Februar feierte das Chormusical „Judith und das Wunder der Schöpfung“ in der Dortmunder Westfalenhalle Premiere. Im Mittelpunkt der Inszenierung steht ein großer Chor aus etwa 3000 Sängerinnen und Sängern, die gemeinsam mit professionellen Musicaldarstellerinnen und -darstellern die Geschichte von Judith begleiten. Frau Rauscher, Sie haben sich die Premiere angesehen, was waren Ihre musikalischen Highlights?
Brigitte Rauscher: Als „Chorfrau“ liegt mir der vielfältige Einsatz des Chores sehr am Herzen. Das Engagement und die Begeisterung der Chorsänger*innen sind mitreißend. Die Geschichte wird gut erzählt und die Rollen der Solisten waren klar konturiert. Ich war begeistert, dass der Chor nicht in einer Nummernrevue eingesetzt wurde, sondern durchgehend die Geschichte miterzählte und ihr Kraft verlieh.

Für die Aufführung am 27. Februar 2027 in Bonn werden wieder regionale und lokale Chöre sowie einzelne Sängerinnen und Sänger gesucht. Warum lohnt es sich, bei dem Musical mitzumachen?
Rauscher: Es gibt viele wichtige Aspekte. Sowohl kleinere als auch größere Chöre können sich beteiligen und Teil von etwas Großem werden. Auch einzelne Personen können sich anmelden. Die Erfahrung zeigt, dass sich die vielen Menschen auf der Bühne früher oder später zu einer Gemeinschaft zusammenfinden und als solche auftreten. Diese Projekte ermöglichen Erfahrungen, die im Kontext einer Gemeinde oder eines Kirchenkreises allein nicht umzusetzen sind. Aus kirchlicher Sicht ist zudem die Professionalität im Bereich des Musicals nur in einem großen Kooperationsprojekt erreichbar.

Neben den zentralen Proben mit allen Teilnehmenden vertiefen die Chöre das Werk in eigener Probenarbeit. Welche Tipps haben Sie für eine gute Vorbereitung?
Rauscher: Für das Selbststudium sind Übe-Apps sehr hilfreich. Für Einzelteilnehmende und sehr kleine Chöre sind kleine Arbeitsgruppen empfehlenswert. Auch Gastfreundschaft wäre eine Anregung. Teilnehmende größerer Chöre könnten ihre Proben als Projekt Einzelsänger*innen oder kleineren Chören anbieten. So fällt das Lernen leichter, es bilden sich neue Gemeinschaften und es findet zusätzlicher Austausch statt. Vielleicht ist das auch der Anfang einer neuen Chormitgliedschaft oder eines neuen Kooperationsprojektes.

 

Chormusical „Judith und das Wunder der Schöpfung“

Chöre und Einzelpersonen, die bei der Aufführung im Telekom Dome in Bonn am 27. Februar 2027 mitwirken möchten, können sich über die Internetseite der Stiftung Creative Kirche anmelden: https://www.chormusicals.de/bonn . Dort finden sich alle Informationen und Materialien zur Teilnahme.

Tickets für Zuschauer können ebenfalls über die Internetseite der Stiftung Creative Kirche bestellt werden: https://www.chormusicals.de/tickets

Die Evangelische Kirche im Rheinland ist einer von mehreren Projektpartnern des Chormusicals.

 

  • Simone Becker
  • Stiftung Creative Kirche