Orgel des Monats: Zwölf Schätze aus der rheinischen Kirche

  • 28.5.2021

Die Orgel ist das Instrument des Jahres 2021. In der Serie „Orgel des Monats“ stellt ekir.de im Laufe des Jahres anhand von zwölf Instrumenten den Schatz rheinischer Kirchengemeinden vor.  Die „Orgel des Monats Mai“ steht in Bonn.

>> Zum Interview mit Landeskirchenmusikdirektor Ulrich Cyganek über die Königin der Instrumente, rheinische Orgelbautradition und die Nachwuchsförderung am Spieltisch.

Orgel des Monats Mai: die Krypta-Orgel in Bonn

„Man kann dem Wind beim Spielen zusehen“, sagt Organist Stefan Horz über die Orgel in der Krypta der Bonner Kreuzkirche . Ihre Besonderheit ist nämlich, dass sie kein Gehäuse hat und komplett transparent ist. Somit bietet sie einen Einblick in das Instrument beim Spielen. Die Krypta-Orgel wurde von der Orgelbau-Werkstatt Klais entwickelt und im Jahr 2016 fertiggestellt. Sie verfügt über 350 Pfeifen und sechs Register. Im Video präseniert Stefan Horz die Klangvielfalt in verschiedenen musikalischen Beispielen. Für den Dreh waren acht Kameras im Einsatz – fünf davon wurden in der Orgel platziert und bieten so ungewohnte Einblicke in die komplexe, handgearbeitete Technik.

Orgel des Monats Mai: die Krypta-Orgel in der Bonner Kreuzeskirche

Orgel des Monats April: die Rieger-Orgel in Krefeld

Die Rieger-Orgel in der Krefelder Friedenskirche wurde 1960 erbaut. Mit 66 Registern ist sie die zweitgrößte Orgel am Niederrhein. Klaus-Peter Pfeifer, Kreiskantor des Kirchenkreises Krefeld-Viersen, und Kirchenmusiker Munsang Hwang präsentieren im Video das einzigartige Instrument.  Besonders an dieser Orgel ist die außergewöhnlich vielfältige Klangwelt der Obertöne – sie macht 30 Prozent der Register aus. Optisch auffällig ist das spanische Bombardwerk mit in den Raum ragenden Pfeifen.

Orgel des Monats April: die Rieger-Orgel in der Krefelder Friedenskirche

 

Orgel des Monats März: die Wilhelm-Sauer-Orgel in Wuppertal

Die Wilhelm-Sauer-Orgel in der Friedhofskirche in Wuppertal wurde 1898 erbaut. Das Besondere an ihr: Sie ist technisch wie klanglich im Originalzustand zu erleben, sagt Kantor Thomas A. Pech. „Der originale Pfeifenbestand der Orgel liegt bei fast 90 Prozent. Lediglich 4 von 30 Registern wurden nach dem 2. Weltkrieg verändert, konnten jedoch anhand historischer Vorbilder wieder rekonstruiert werden.“ Im Video erläutert Pech, was eine deutsch-romantische Orgel ausmacht und gibt Beispiele der Klangfarben.

Die Orgel des Monats März: die Sauerorgel in Wuppertal

 

Orgel des Monats Februar: die Barockorgel in Eckenhagen

„Diese Orgel ist mit ihrem Piano-Forte-Register weltweit absolut einzigartig“, erklärt Professor Johannes Geffert. Der Kirchenmusikdirektor im Ruhestand präsentiert in unserem Video die Klangvielfalt der historischen Orgel in der evangelischen Barockkirche Eckenhagen. Erschaffen wurde das Instrument gegen Ende des 18. Jahrhunderts von dem in der Kirchengemeinde ansässigen oberbergischen Orgelbauer Johann Christian Kleine. Durch die Geschichte des Instruments wie auch die Umbauten durch die Jahrhunderte und schließlich die Restaurierung in ihren annähernd ursprünglichen Zustand führt Kantor Hans-Peter Fischer. Er ist künstlerischer Leiter der Konzerte an den Barockorgel.

Die Orgel des Monats Februar: die Barockorgel in Eckenhagen,

 

Orgel des Monats Januar: die Eule-Orgel in der Trierer Konstantinbasilika

Kirchenmusikdirektor Martin Bambauer stellt in einem Video die Hauptorgel in der Konstantinbasilika in Trier vor – und lässt sie erklingen. Das imposante Instrument aus dem Jahr 2014 wiegt rund 50 Tonnen, ist zehn Meter hoch und hat 6006 Pfeifen.

Die Orgel des Monats Januar: die Eule-Orgel in der Trierer Konstantinbasilika,

 

  • Red.
  • Marcel Kuß
  • Marcel Kuß