Bestattungen und Trauerfeiern nur noch unter freiem Himmel

Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus empfiehlt die Evangelische Kirche im Rheinland, Bestattungen nur noch im allerengsten Familienkreis stattfinden zu lassen. Trauerfeiern sollten dabei auch nicht mehr in Friedhofskapellen und Trauerhallen abgehalten werden. Weil Kirchen geschlossen sind, können auch dort keine Trauerfeiern stattfinden. Stattdessen soll es ohne einen vorherigen Trauerzug am offenen Grab Ansprache und Aussegnung geben, an der maximal zehn Personen teilnehmen dürfen.

Auf jeden Fall müssen die behördlichen Vorgaben der jeweiligen Kommunen und Kreise beachtet werden. Diese können im Einzelfall bedeuten, dass nur eine sehr geringe Anzahl an Personen zu einer Trauerfeier zugelassen sind.

Auch wenn vielen der Gedanke gerade in Zeiten der Trauer noch nicht vertraut ist: Es ist eine Überlegung wert, ob es praktikabel ist, digitale Wege zu nutzen, um anderen Menschen eine Teilhabe an der Trauerfeier zu ermöglich – auch wenn sie nicht persönlich vor Ort sind. Entsprechende Möglichkeiten zeigt trauernetz.de auf.

Es ist zudem eine gute Idee, mit allen, die aktuell nicht an Bestattungen teilnehmen können, später im Jahr noch einmal einen Gottesdienst zu feiern – etwa so, wie wir am Ewigkeitssonntag an Verstorbene erinnern.

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