Gottesdienste werden jetzt digital gefeiert

Gottesdienst ist der Dienst Gottes an den Menschen. Hier kommt Gott mit den Menschen ins Gespräch – und der Mensch mit Gott sowie untereinander. Hier hören sie Gottes Wort, finden Trost und Gemeinschaft, loben Gott und stärken sich für die anstehende Woche. Dass die Menschen sich infolge der staatlichen Vorgaben zur Eindämmung des Coronavirus derzeit allerdings nicht mehr in den Kirchen und anderen öffentlich zugänglichen Orten zu Gottesdiensten versammeln dürfen, trifft mitten ins protestantische Herz. Es ist eine extreme Ausnahmesituation, die auch die Trauungen und Taufen betrifft. Sie müssen verschoben werden.

Die gute Nachricht ist: Gottesdienste sind nicht an Kirchengebäude gebunden. So feiern Kirchengemeinden kurzerhand in anderer Form – ob analog mit Liturgiezetteln und Kerzen als Hausgottesdienst oder virtuell dank Livestream auf Youtube oder Facebook. Ein besonderes Angebot gibt es mit Ostern@Home, einer Zeitungsbeilage zum Download. Damit können Sie zu Hause Gottesdienst feiern. Geistliche Impulse gibt es zudem vielerorts dank Andachtsvideos jederzeit online auf Abruf. „Wir haben und wir finden Formen der Gemeinschaft. Wir sind und bleiben Gemeinde“, sagt Dr. Johann Weusmann, Vizepräsident der Evangelischen Kirche im Rheinland. Trotz aller Restriktionen „tragen wir also die gute Botschaft in die Welt, dass Gott, der Vater Jesu Christi, uns Menschen liebt und alle Tage bei uns ist“.

Auch wenn Gottesdienste nun digital gefeiert werden, muss nicht auf Kollekten verzichtet werden. Hier beschreiben wir, wie digitale Kollekten nach einem Gottesdienst-Stream funktionieren.

Die aktualisierten Empfehlungen zum Coronavirus finden Sie hier.

Drei Stillleben - Ein virtueller Besuch in drei Museen

Di, 26.5.2020 19:30 Uhr
Ort
Gemeindehaus Göttschied
Blumenstraße 24
55743 Idar-Oberstein
Art der Veranstaltung
Fortbildungen / Seminare / Vorträge; Sonstiges
Ansprechpartner
Pfarrer Wolfgang Steuckart goettschied@ekir.de
06781-5083480
Weitere Informationen
Seit jeher sind Blumen und Früchte gemalt worden. Zunächst wohl zur Freude der Betrachter, später auch zur Meditation des Lebens. So zum Beispiel in der Zeit des Barocks. Nachdem im Zuge der Reformation die Heiligenbilder aus den Kirchen verschwunden waren, tauchten in den Häusern der wohlhabenden Bürger Stillleben auf. Viele der damals gemalten Bilder hatten eine religiöse Botschaft. Sie führten den Menschen die Vergänglichkeit allen Lebens vor Augen und erinnerten sie zugleich an die christliche Auferstehungshoffnung. Im Lauf der Zeit trat das Motiv zwar zurück, doch ist oft zu beobachten, dass Maler in Krisenzeiten mit Hilfe eines Stilllebens versucht haben, ihre Situation künstlerisch zu reflektieren.
Ich lade Sie deshalb herzlich ein zu einer Bildbetrachtung. Beginnend mit einem Gemälde aus der Barockzeit möchte ich mit Ihnen bei einem virtuellen Besuch in drei Museen drei Stillleben anschauen. Zur Teilnahme benötigen Sie ein Laptop, Tablet, Smartphone oder einen PC (mit Kamera und Mikrofon, damit Sie auch am Gespräch über die Bilder teilnehmen können). Zur Anmeldung schicken Sie bitte eine Mail an goettschied@ekir.de mit Ihrer E-Mail-Adresse als Absender. Ich schicke Ihnen dann eine Einladung zu der Videokonferenz. Am Dienstag, 26. Mai, können Sie sich ab 19.00 Uhr einwählen, um 19.30 Uhr beginnt dann unser virtueller Museumsbesuch.