Gottesdienste werden jetzt digital gefeiert

Gottesdienst ist der Dienst Gottes an den Menschen. Hier kommt Gott mit den Menschen ins Gespräch – und der Mensch mit Gott sowie untereinander. Hier hören sie Gottes Wort, finden Trost und Gemeinschaft, loben Gott und stärken sich für die anstehende Woche. Dass die Menschen sich infolge der staatlichen Vorgaben zur Eindämmung des Coronavirus derzeit allerdings nicht mehr in den Kirchen und anderen öffentlich zugänglichen Orten zu Gottesdiensten versammeln dürfen, trifft mitten ins protestantische Herz. Es ist eine extreme Ausnahmesituation, die auch die Trauungen und Taufen betrifft. Sie müssen verschoben werden.

Die gute Nachricht ist: Gottesdienste sind nicht an Kirchengebäude gebunden. So feiern Kirchengemeinden kurzerhand in anderer Form – ob analog mit Liturgiezetteln und Kerzen als Hausgottesdienst oder virtuell dank Livestream auf Youtube oder Facebook. Ein besonderes Angebot gibt es mit Ostern@Home, einer Zeitungsbeilage zum Download. Damit können Sie zu Hause Gottesdienst feiern. Geistliche Impulse gibt es zudem vielerorts dank Andachtsvideos jederzeit online auf Abruf. „Wir haben und wir finden Formen der Gemeinschaft. Wir sind und bleiben Gemeinde“, sagt Dr. Johann Weusmann, Vizepräsident der Evangelischen Kirche im Rheinland. Trotz aller Restriktionen „tragen wir also die gute Botschaft in die Welt, dass Gott, der Vater Jesu Christi, uns Menschen liebt und alle Tage bei uns ist“.

Auch wenn Gottesdienste nun digital gefeiert werden, muss nicht auf Kollekten verzichtet werden. Hier beschreiben wir, wie digitale Kollekten nach einem Gottesdienst-Stream funktionieren.

Die aktualisierten Empfehlungen zum Coronavirus finden Sie hier.

Gottesdienst (Pfarrer Ploch & Kantorin Dünne)

So, 31.5.2020 10:30 Uhr
Ort
Christuskirche
Wurzerstr. 31
53175 Bonn
GOTTESDIENSTE
Die liturgisch liebevoll gestalteten Sonntagsgottesdienste der Christuskirche sind in der Regel außerordentlich gut besucht. Die Predigten können über einen Podcast unter http://thomas-kirchengemeinde.de/Podcaster/ abgerufen werden.

GEBÄUDE
Die Christuskirche wurde 1953 nach Entwürfen des bedeutenden Architekten Otto Bartning erbaut. Der Bau ist als „Flügelkirche“ so gestaltet, dass vier anliegende Gemeinderäume bei Bedarf zur Erweiterung der Kirche genutzt werden können. Sie ist somit gleichermaßen als "Feier- und Werktagskirche" geeignet. Entsprechend bietet die Kirche für normale Sonntagsgottesdienste etwa 360 Besuchern Platz und kann an Feiertagen durch Öffnung der beweglichen Holzfaltwände auf über 700 Sitzplätze erweitert werden.
Der offen und licht gestaltete Altarraum wird dominiert von einem stimmungsvollen, elf Meter hohen Bruchstein-Mosaik des Malers und Bildhauers Willi Sohl, das die „Verklärung Christi“ darstellt. Die Mitte des Altarraumes bildet ein acht Meter hohes Kupferkreuz. Die Kanzel ist ein Werk des Kölner Bildhauers Jochem Pechau. Über dem fünfeckigen Sockel erheben sich vier Bronzegusstafeln mit den Symbolen der vier Evangelisten, darüber die Inschrift: „Wachet und betet“. Ein 2011 vom Godesberger Künstler Eberhard Koch geschaffener Leuchter stellt in kubischer Form eine Weltkugel dar, dessen Mitte Christus als Licht der Welt ist. Die vier Hauptmeridiane und Breitenkreise bilden in allen Berührungspunkten ein Kreuz. An den schlichten Holzseitenwänden der Kirche sind seit 2010 zwei moderne Engelfiguren aus Holz angebracht.
Bild des Veranstaltungsortes
Beschreibung
Die Online-Gottesdienste werden vorab aufgezeichnet und können jeweils ab Samstagabend 18 Uhr abgerufen werden unter: http://www.thomas-kirchengemeinde.de/christus-tv
Art der Veranstaltung
Gottesdienste
Internetadresse (eigene Infos im Internet)
Ansprechpartner
Pfarrer Oliver Ploch, Bezirk 2 (Christuskirche & Thomaskapelle) oliver.ploch@ekir.de
Weitere Informationen
GOTTESDIENSTE
Die Sonntagsgottesdienste der Christuskirche sind liturgisch liebevoll gestaltetet und in der Regel sehr gut besucht. Einen Mitschnitt der Gottesdienste kann man seit März 2020 über http://thomas-kirchengemeinde.de/christus-tv/ abrufen. Auch zurückliegende Predigten sind über einen Podcast unter http://thomas-kirchengemeinde.de/Podcaster/ erreichbar.

GEBÄUDE
Die Christuskirche wurde 1953 nach Entwürfen des bedeutenden Architekten Otto Bartning erbaut. Der Bau ist als „Flügelkirche“ so gestaltet, dass vier anliegende Gemeinderäume bei Bedarf zur Erweiterung der Kirche genutzt werden können. Sie ist somit gleichermaßen als "Feier- und Werktagskirche" geeignet. Entsprechend bietet die Kirche für normale Sonntagsgottesdienste etwa 360 Besuchern Platz und kann an Feiertagen durch Öffnung der beweglichen Holzfaltwände auf über 700 Sitzplätze erweitert werden.
Der helle Altarraum wird dominiert von einem stimmungsvollen, elf Meter hohen Bruchstein-Mosaik des Malers und Bildhauers Willi Sohl, das die „Verklärung Christi“ darstellt. Die Mitte des Altarraumes bildet ein acht Meter hohes Kupferkreuz. Die Kanzel ist ein Werk des Kölner Bildhauers Jochem Pechau. Über dem fünfeckigen Sockel erheben sich vier Bronzegusstafeln mit den Symbolen der vier Evangelisten, darüber die Inschrift: „Wachet und betet“. Ein 2011 vom Godesberger Künstler Eberhard Koch geschaffener Leuchter stellt in kubischer Form eine Weltkugel dar, dessen Mitte Christus als Licht der Welt ist.