Gottesdienste: digital und auch wieder analog

Wochenlang konnten Gottesdienste aufgrund der staatlichen Vorgaben zur Eindämmung des Coronavirus nicht in den Kirchen mit dort anwesender Gemeinde gefeiert werden. Aufgrund der Lockerungen geht das nun wieder – unter klaren Ab stands- und Hygieneregeln, die im EKD-Eckpunktepapier und den ergänzenden Hinweisen für die Evangelische Kirche im Rheinland vereinbart sind. Durch die notwendigen Schutzmaßnahmen kann aber längst nicht in jeder Kirche wieder Gottesdienst gefeiert werden, und auch die Zahl der Teilnehmenden ist massiv eingeschränkt. Das ist die weniger gute Nachricht.

Die gute Nachricht ist: Gottesdienste sind nicht an Kirchengebäude gebunden. Einige Beispiele, die an den vergangenen Sonn- und Feiertagen auf ekir.de zu sehen waren, finden Sie hier. So haben Kirchengemeinden bisher in anderer Form gefeiert– ob analog mit Liturgiezetteln und Kerzen als Hausgottesdienst oder digital dank Livestream auf Youtube oder Facebook. Und das tun sie nach wie vor, um möglichst viele Menschen mit unseren Gottesdiensten zu erreichen. Denn: Gottesdienst ist der Dienst Gottes an den Menschen. Hier kommt Gott mit den Menschen ins Gespräch – und der Mensch mit Gott sowie untereinander. Hier hören sie Gottes Wort, finden Trost und Gemeinschaft, loben Gott und stärken sich für die anstehende Woche. Genau das geht eben nicht nur analog, sondern das geht auch digital.

Auch wenn Gottesdienste digital gefeiert werden, muss dabei nicht auf Kollekten verzichtet werden. Hier beschreiben wir, wie digitale Kollekten nach einem Gottesdienst-Stream funktionieren.

Die aktualisierten Empfehlungen zum Coronavirus finden Sie hier.

Seife, Sauberkeit, Basisarbeit – Wie Gesundheitsversorgung in ressourcearmen Gegenden unserer Welt gelingen kann

Mi, 25.11.2020 19-21 Uhr
Ort
Haus der Evangelischen Kirche
Frère-Roger-Straße 8-10
52062 Aachen
Beschreibung

Art der Veranstaltung
Gottesdienste
Weitere Informationen


In Kooperation mit dem Universitätsklinikum Aachen, dem Luisenhospital in Aachen, der VHS Aachen, dem Eine Welt Forum Aachen, MEZIS (Mein Essen zahl ich selbst - Initiative unbestechlicher Ärzte) und Peoples Health Movement Deutschland Noch immer steht die Gesundheitsversorgung in vielen ärmeren und aufstrebenden Ländern unserer Welt vor großen Problemen, weil die dafür nötige Infrastruktur, die organisatorischen Voraussetzungen und der bezahlbare Zugang zu den medizinischen Leistungen erst geschaffen oder noch deutlich ausgebaut werden müssen. In diesem Vortrag wird einer der gangbaren Wege dorthin gezeigt: anhand der Arbeit der aus Deutschland stammenden Medizinerin Dr. Dr. med. Associate Professor Claudia Hanson. Sie ist tätig am Karolinska-Institut (Königliche Medizinische Universität) in Stockholm, ihre Projekte führen sie aber seit Jahren in viele Regionen der Welt, insbesondere nach Afrika und Indien. Ihr Einsatz gilt hauptsächlich der Verbesserung der Gesundheitsversorgung von Müttern und Neugeborenen im Kampf gegen Mütter- und Kindersterblichkeit in ressourcearmen Gegenden. Dabei arbeitet sie von der jeweiligen lokalen Basis aus, d. h. mit den mentalen, bildungsmäßigen und materiellen Voraussetzungen, die sie vor Ort vorfindet, vermittelt grundlegendes Know-How wie „Seife und Sauberkeit“, sorgt für geregelten Zugang zu Medikamenten, die Erreichbarkeitvon Patienten auch in abgelegenen Gebieten, und achtet auf die Wertschätzung der lokalen Mitarbeiter im Gesundheitswesen, damit diese dauerhaft ermutigt sind für ihre Arbeit. Es ist ein Ansatz, mit dem die Menschen in ihren Problemen wie in ihren Potenzialen vorurteilsfrei und fördernd wahrgenommen und in lokal praktikable Lösungen eingebunden werden. Ein wichtiges Anliegen ist Claudia Hanson auch, weibliche Gesundheitsmitarbeiter dabei zu unterstützen, sich für höhere Aufgaben zu qualifizieren – im Kleinen, z.B. für Leitungsfunktionen in einer Gesundheitseinrichtung, im Großen für Professuren an einer Universität. 2019 hat Claudia Hanson als bisher bedeutendste Anerkennung ihres Engagements den SIGHT Award erhalten. Er wurde durch das schwedische Institut für globale Gesundheitstransformation unter der Schirmherrschaft der Königlichen Schwedischen Akademie der Wissenschaften verliehen. Der Zugangs-Link für diese Veranstaltung lautet: Zoom-Meeting beitreten https://zoom.us/j/95183015914?pwd=OUtCOVhqWDlHZHJsNy95TnpvWEhvZz09 Meeting-ID: 951 8301 5914 Kenncode: 920135 Schnelleinwahl mobil +496971049922,,95183015914# Deutschland +493056795800,,95183015914# Deutschland Einwahl nach aktuellem Standort         +49 69 7104 9922 Deutschland         +49 30 5679 5800 Deutschland         +49 695 050 2596 Deutschland Meeting-ID: 951 8301 5914 Ortseinwahl suchen: https://zoom.us/u/acEju6AAUt