Gottesdienste: digital und auch wieder analog

Wochenlang konnten Gottesdienste aufgrund der staatlichen Vorgaben zur Eindämmung des Coronavirus nicht in den Kirchen mit dort anwesender Gemeinde gefeiert werden. Aufgrund der Lockerungen geht das nun wieder – unter klaren Ab stands- und Hygieneregeln, die im EKD-Eckpunktepapier und den ergänzenden Hinweisen für die Evangelische Kirche im Rheinland vereinbart sind. Durch die notwendigen Schutzmaßnahmen kann aber längst nicht in jeder Kirche wieder Gottesdienst gefeiert werden, und auch die Zahl der Teilnehmenden ist massiv eingeschränkt. Das ist die weniger gute Nachricht.

Die gute Nachricht ist: Gottesdienste sind nicht an Kirchengebäude gebunden. Einige Beispiele, die an den vergangenen Sonn- und Feiertagen auf ekir.de zu sehen waren, finden Sie hier. So haben Kirchengemeinden bisher in anderer Form gefeiert– ob analog mit Liturgiezetteln und Kerzen als Hausgottesdienst oder digital dank Livestream auf Youtube oder Facebook. Und das tun sie nach wie vor, um möglichst viele Menschen mit unseren Gottesdiensten zu erreichen. Denn: Gottesdienst ist der Dienst Gottes an den Menschen. Hier kommt Gott mit den Menschen ins Gespräch – und der Mensch mit Gott sowie untereinander. Hier hören sie Gottes Wort, finden Trost und Gemeinschaft, loben Gott und stärken sich für die anstehende Woche. Genau das geht eben nicht nur analog, sondern das geht auch digital.

Auch wenn Gottesdienste digital gefeiert werden, muss dabei nicht auf Kollekten verzichtet werden. Hier beschreiben wir, wie digitale Kollekten nach einem Gottesdienst-Stream funktionieren.

Die aktualisierten Empfehlungen zum Coronavirus finden Sie hier.

Klima, [Corona]-Crash und Cash – Kann das Klima mit der Europäischen Zentralbank gerettet werden?

Mi, 30.9.2020 18 Uhr
Ort
Online via Zoom
52062 Aachen
Details zu Registrierung und Log-in siehe Terminbeschreibung
Beschreibung

Art der Veranstaltung
Gottesdienste
Weitere Informationen


COVID-19: Hinweis Mittwochs-Werkstatt | Reihe „Einwände!“ Förderprogramme oder Fehlanreize? Ist die Europäische Zentralbank (Mit-)Verursacher der Klimakrise? Mindestens 63 Prozent der etwa 200 Mrd. Euro flossen in besonders CO2-intensive Sektoren. Im Zuge ihres bisherigen Programms zum Kauf von Unternehmensanleihen ist die EZB vor allem in klimakritischen Bereichen (Erdöl, Gas, Autos, Zement) tätig. Seit März 2020 hat die EZB 750 Mrd. Euro in die Märkte fließen lassen, um die ökonomische Krise abzufedern. Spätestens seit der Finanz- und Eurozonenkrise ab 2008/2010 ist deutlich geworden, dass die EZB der wirtschaftspolitisch mächtigste staatliche Akteur in der EU ist. Geld ist genügend verfügbar. Aber wann und wann nicht, und für wen? Die sich zuspitzende Klimakrise ist für die EZB zumindest bisher keine Krise, die rasches Handeln erfordert. Welche Finanzpolitik und Wirtschaftsweise ist nötig, um die bevorstehenden Herausforderungen, auch der Auswirkungen der Coronakrise, zu lösen? Welche Möglichkeiten hätte die EZB mit ihrer (Geld-)Politik? Referent: Alexis J. Passadakis Politikwissenschaftler, aktiv bei Attac und Ende Gelände