Coronavirus: Aktualisierte Empfehlungen (22. Januar 2021)

Das Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche im Rheinland hat seine Handlungsempfehlungen angesichts der Ausbreitung des Coronavirus aktualisiert und ergänzt (Informationsstand: 22 Januar 2021, 13.30 Uhr). Vizepräsident Dr. Johann Weusmann hat u. a. alle Gemeinden informiert.

Corona-Information Nr. 84 vom 22. Januar 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Geschwister,

ab dem kommenden Montag, 25. Januar 2021, sind auch in Nordrhein-Westfalen bei Gottesdiensten medizinische Mund-Nasen-Bedeckungen (OP- oder FFP2-Masken) auch am Platz zu tragen. Das gilt auch für alle anderen Versammlungen zur Religionsausübung (zum Beispiel Trauerfeiern und Andachten). Die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske ist auch in die von den Kirchengemeinden der jeweils zuständigen Behörde einmalig vorzulegenden Schutzkonzepte mit aufzunehmen! Sofern ein Schutzkonzept schon vorgelegt wurde, ist ein entsprechender Passus zu ergänzen.

Regelungen in Rheinland-Pfalz

Auch in Rheinland-Pfalz tritt die neue Corona-Bekämpfungsverordnung am Montag in Kraft. Auch wenn diese erst heute Abend oder morgen früh veröffentlicht wird, ist schon jetzt klar, dass es zwei Änderungen zu den bisherigen Regelungen für Gottesdienste geben wird. Erstens: Es besteht nicht nur weiterhin die Maskenpflicht im Gottesdienst, es müssen medizinische Masken (s. o.) getragen werden. Und zweitens: Die Kirchengemeinden müssen einmalig ihren kommunalen Ordnungsämtern (Städte; kreisfreie Städte, Verbandsgemeinden) Gottesdienste anzeigen, zu denen mehr als zehn Personen erwartet werden. Wie das praktisch am besten abzuwickeln ist, dazu finden Sie in den fortlaufend aktualisierten „Regelungen in vier Bundesländern“ ein paar Hinweise.

FFP2-Masken über unser Einkaufsportal bestellen

Gerne wiederhole ich an dieser Stelle noch einmal meinen Hinweis von gestern: Ab sofort können registrierte Nutzerinnen und Nutzer in unserem Einkaufsportal wir-kaufen-anders.de FFP2-Masken für den kirchlichen Bedarf bestellen. Das Einkaufsportal erreichen Sie über unser EKiR-Portal. Geben Sie in der Produktsuche einfach die Artikelnummer N3199 oder das Stichwort „Mund- und Nasenmaske“ ein.

Die Corona-Pandemie mit ihren Folgen bedeutet für viele, viele Menschen eine lange Durststrecke. Um die Bewältigung dieser Durststrecke geht es am Sonntag in einem Video-Gottesdienst aus Düren. Dieser ist ab 8 Uhr auch auf www.ekir.de zu sehen. Im Mittelpunkt steht die Geschichte von einem Fest, das trotz aller Sorgen gelingt.

Ganz gleich, wo und wie Sie an diesem Wochenende Gottesdienst feiern: Ich wünsche Ihnen segensreiche Gottesbegegnungen!

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Dr. Johann Weusmann
Vizepräsident
Evangelische Kirche im Rheinland
Landeskirchenamt

www.ekir.de/klingelbeutel

Stand: 22. Januar 2021, 13.30 Uhr.

Hinweis: Diese E-Mail ist an alle ekir.de-Mailadressen verschickt worden.


Corona-Information Nr. 83 vom 21. Januar 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Geschwister,

Rom ist nicht an einem Tag erbaut worden. Ebenso wenig können die vier „rheinischen“ Bundesländer ad hoc ihre Überarbeitungen der Corona-Schutzverordnungen vorlegen. Aber für Hessen und das Saarland gibt es heute schon Klarheit, was die Anmeldepflicht von Gottesdiensten angeht:

Gottesdienste zwei Tage vorher anmelden

Im Saarland müssen demnach Zusammenkünfte mit mehr als zehn Teilnehmenden beim zuständigen Ordnungsamt spätestens zwei Werktage zuvor gemeldet werden. Das gilt auch für Gottesdienste. In Hessen wiederum gilt: Zur Ermöglichung von Kontrollen müssen grundsätzlich zwar größere Zusammenkünfte dem zuständigen Ordnungsamt angezeigt werden. Einer solchen Anzeige bedarf es aber nicht, wenn eine generelle Absprache mit den zuständigen Behörden bereits getroffen wurde, wie dies etwa bei den gut funktionierenden Absprachen und Selbstverpflichtungen der Religionsgemeinschaften der Fall ist. Es besteht dort für die Gottesdienste also keine Anzeigepflicht gegenüber den Ordnungsämtern. Sobald uns die anderen beiden Verordnungen vorliegen, werden die „Regelungen in vier Bundesländern“ auf den Corona-Informationsseiten der Landeskirche entsprechend überarbeitet.

FFP2-Masken über unser Einkaufsportal bestellen

Ab sofort können registrierte Nutzerinnen und Nutzer in unserem Einkaufsportal wir-kaufen-anders.de FFP2-Masken für den kirchlichen Bedarf bestellen. Das Einkaufsportal erreichen Sie über unser EKiR-Portal. Die im Einkaufsportal erhältliche Schutzmaske wird in Italien gefertigt und entspricht den vorgeschriebenen EU-Standards. Geben Sie in der Produktsuche einfach die Artikelnummer N3199 oder das Stichwort „Mund- und Nasenmaske“ ein.

Stichwort: Homeoffice

Die neuen Lockdown-Verabredungen zwischen Bund und Ländern beinhalten auch die Verpflichtung für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, das Arbeiten im Homeoffice zu ermöglichen. Diese Verpflichtung gilt auch für unsere Kirche auf allen Ebenen. Ausgenommen sind allein Tätigkeiten, die nur im präsenten Dienstbetrieb erledigt werden können.

Ich wünsche Ihnen in allem dienstlichen Planen und Tun gutes Gelingen. Vor allem aber wünsche ich Ihnen für die Herausforderungen, die diese Zeit Ihnen persönlich aufgibt, das stärkende und tröstende Geleit des lebendigen Gottes.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Dr. Johann Weusmann
Vizepräsident
Evangelische Kirche im Rheinland
Landeskirchenamt

www.ekir.de/klingelbeutel

Stand: 21. Januar 2021, 17 Uhr.

Hinweis: Diese E-Mail ist an alle ekir.de-Mailadressen verschickt worden.


Corona-Information Nr. 82 vom 20. Januar 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Geschwister,

die Verlängerung des Lockdowns, auf die sich die Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder gestern Abend geeinigt hat, kommt nicht überraschend. Dass das Tragen medizinischer Schutzmasken (z. B. FFP-2) in weiteren Lebensbereichen Pflicht wird, war auch zu erwarten. Diese Pflicht gilt künftig auch für die Teilnahme an Präsenzgottesdiensten.

Nun werden die Regierungen der Bundesländer die getroffenen Vereinbarungen in neue Corona-Schutzverordnungen gießen. Dass es dabei auch weiterhin regionale Unterschiede geben wird, entspricht der föderalen Diversität, die für uns als Evangelische Kirche im Rheinland auf dem Gebiet von vier Bundesländern reichlich Klärungs- und Abstimmungsbedarf mit sich bringt.

Fragen zum Gottesdienst sind noch zu klären

Eine Frage, die aktuell geklärt werden muss, betrifft den Gottesdienst. Die o. a. Vereinbarung sieht vor, dass Gottesdienste mit mehr als zehn Teilnehmenden zwei Tage vorher beim zuständigen Ordnungsamt angemeldet werden müssen, „sofern keine generellen Absprachen mit den entsprechenden Behörden getroffen wurden“. Ob diese Verpflichtung für uns gilt, obwohl wir schon lange bewährte und mit den Behörden abgestimmte eigene Regelungen haben, klären wir derzeit mit den vier Staatskanzleien. Sobald es zu diesem Punkt und den Corona-Schutzverordnungen Klarheit gibt, werden wir Sie informieren. Alle Punkte finden Sie dann aktualisiert hier.

Gottesdienste über Google etc. finden

In der jetzigen Situation ist es sicher klug und richtig, auf verschiedenen Kanälen über Ihre Gottesdienste zu informieren. Bitte tragen Sie deshalb Ihre aktuellen Gottesdienste (digital oder präsent) auch auf termine.ekir.de ein. Dort eingetragene Termine können von Suchdiensten ausgelesen und dann beispielsweise bei einer Google-Suche angezeigt werden. Natürlich werden Ihre Gottesdienste auch auf unserer Homepage www.ekir.de ausgegeben. Dieser landeskirchliche Veranstaltungskalender ist im Portal integriert und verfügt auch über ein Reservierungstool, so dass Sie online Anmeldelisten für Ihre Gottesdienste führen können. Selbstverständlich kann der Kalender auch in Ihre Gemeindehomepage eingebettet werden.

Lieder für die Seele

Was trägt und hilft in diesen Zeiten? Ein Beispiel liefert das Ehepaar Kieseier aus Troisdorf. Es folgt seit März mit der Nachbarschaft jeden Abend dem Aufruf zum „Balkonsingen“. Dass seine Initiative seit Beginn der Pandemie eine solche Entwicklung nimmt, hätte Heinz Kieseier, Pfarrer im Ruhestand, selbst nicht für möglich gehalten. Er achtet auf Abstand und ist mit dem Ordnungsamt im Kontakt. Eindrücke von der musikalischen Initiative gibt es hier.

Dass Gott selbst es ist, der uns trägt und der uns andere Menschen ebenso tragen lässt wie die aktuellen Herausforderungen, daran erinnert mich die heutige Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine aus dem 2. Samuel-Buch. Sie richtet meinen Blick und mein Herz aufs Wesentliche: „Du gibst meinen Schritten weiten Raum, und meine Knöchel wanken nicht.“

Damit grüße ich Sie herzlich

Ihr

Dr. Johann Weusmann
Vizepräsident
Evangelische Kirche im Rheinland
Landeskirchenamt

www.ekir.de/klingelbeutel

Stand: 20. Januar 2021, 15 Uhr.

Hinweis: Diese E-Mail ist an alle ekir.de-Mailadressen verschickt worden.


Corona-Information Nr. 81 vom 13. Januar 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Geschwister,

inzwischen liegen alle Corona-Schutzverordnungen der Länder unseres Kirchengebiets vor. Manche Punkte haben sich darin verändert. So ist zum Beispiel in allen Bundesländern bis auf Hessen die Jugendarbeit nur noch auf digitalem Weg möglich. In Hessen sind bestimmte präsente Angebote der Jugend- und Jugendsozialarbeit mit sehr begrenzter Personenzahl unter strengen Hygiene- und Abstandsregeln zulässig. Details finden Sie wie immer in den „Regelungen in vier Bundesländern“.

15-km-Regelung in allen vier Bundesländern

In allen vier Ländern gibt es für Regionen mit einer 7-Tages-Inzidenz von mehr als 200 die 15-km-Regelung: In NRW per Regionalverordnung, in Hessen per Eskalationskatalog und im Saarland und in Rheinland-Pfalz per Verordnung. In allen vier Bundesländern können zu den Treffen von Personen eines Hausstandes mit einer Person eines anderen Hausstandes etwaig zu betreuende Kinder und andere hilfsbedürftige Personen hinzukommen. In Rheinland-Pfalz zählen Kinder bis sechs Jahre bei dieser Regelung nicht mit.

Kurrendeblasen vor Altenheimen und Krankenhäuser

Offene Fragen gibt es nach wie vor bei den zusätzlichen Kinderkrankentagen, aber in Sachen Kirchenmusik gibt es eine Klärung in Nordrhein-Westfalen: Das Kurrendeblasen vor Altenheimen und Krankenhäusern von höchstens zehn Bläserinnen und Bläsern ist unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln zulässig, wenn dies aus seelsorglichen Gründen vom zuständigen Presbyterium für geboten und erforderlich gehalten wird. Weitere Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, finden Sie ebenfalls in dem oben verlinkten Text.

In dieser Woche treten die Corona-Fragen in unserer Kirche ein kleines Stück hinter die Tagung unseres obersten Leitungsgremiums zurück: Seit Montag tagt die Landessynode – erstmals als Videokonferenz. So miteinander zu arbeiten, ist ungewohnt, spannend und funktioniert überraschend flüssig. Nicht ganz so flüssig lief die Liveübertragung der 1. Plenarsitzung am Montag aufgrund von technischen Problemen. Die sollten behoben sein, so dass Sie ab morgen, 9 Uhr, die Synode auf www.ekir.de/landessynode gut verfolgen können sollten. Bitte begleiten Sie unsere Beratungen und die morgigen Wahlen in kirchenleitende Ämter mit Ihren Gedanken und Gebeten!

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Dr. Johann Weusmann
Vizepräsident
Evangelische Kirche im Rheinland
Landeskirchenamt

www.ekir.de/klingelbeutel

 

Stand: 13. Januar 2021, 19 Uhr.

Hinweis: Diese E-Mail ist an alle ekir.de-Mailadressen verschickt worden.


Corona-Information Nr. 80 vom 8. Januar 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Geschwister,

auch wenn das Jahr neu ist, sind die Herausforderungen, die die Corona-Pandemie an uns alle stellt, die alten. Gottvertrauen, verantwortungsvolles Tun und Lassen und Geduld bleiben gefragt. Jedenfalls wünsche ich Ihnen Gottes spürbares Geleit in allem, was 2021 so bringen mag.

Neue Corona-Schutzverordnungen

Zunächst einmal bringt das neue Jahr die Verlängerung des aktuellen Lockdowns – und damit auch neue Corona-Schutzverordnungen der Länder. Noch liegen uns nicht alle Verordnungen vor, und es sind auch noch Auslegungs- und Detailfragen zu klären. In gewohnter Weise überarbeiten wir Zug um Zug die „Regelungen in vier Bundesländern“. Erste Aktualisierungen sind bereits vorgenommen. In der Regel werden die Empfehlungen, die zunächst bis zum 10. Januar befristet waren, bis Ende des Monats aufrechterhalten, so z. B. die digitale Konfirmandenarbeit.

Fragen zu zusätzlichen Kinderkrankentagen

Weiterhin geschlossene oder nur eingeschränkt geöffnete Schulen und Kindertageseinrichtungen stellen viele Eltern vor riesige Probleme. Mit zusätzlichen Kinderkrankentagen soll ihnen geholfen werden, haben die politisch Verantwortlichen angekündigt. Bislang gibt es jedoch keine gesetzliche Regelung – dafür aber viele offene Fragen. Sobald sich der Nebel rund um dieses drängende Problem lichtet, werden wir darüber informieren.

Ungewisse Zeiten: Warum Experimente für Sicherheit sorgen

Die Zukunft ist ungewiss, die Welt wird komplexer, Ressourcen werden knapper, bewährte Planungen gehen immer seltener auf. Das haben wir durch die Corona-Pandemie in den letzten Monaten an vielen Stellen sehr deutlich erfahren. Wie wäre es, der unplanbaren Zukunft auf ganz neuen, alternativen Wegen zu begegnen? Experimente sind ein probates Mittel im Umgang mit dem Unplanbaren. Sie helfen, Potenziale und verborgene Energien zu mobilisieren. Sie decken limitierende (Denk-)Muster auf und geben neue Antworten. Mit diesem Thema beschäftigt sich das 3. Symposium Kirchenentwicklung am Samstag, 23. Januar 2021, zu dem das Zentrum Gemeinde und Kirchenentwicklung in virtuellem Format einlädt. Nähere Informationen und Anmeldung hier.

Nicht nur das Symposium findet digital statt, auch die 74. Tagung der Landessynode unserer Kirche wird ab kommendem Montag als Videokonferenz durchgeführt. Sie wird live im Internet übertragen. Bitte schließen Sie die Beratenden und die Beratungen in Ihre Fürbitte ein!

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Dr. Johann Weusmann
Vizepräsident
Evangelische Kirche im Rheinland
Landeskirchenamt

www.ekir.de/klingelbeutel

Stand: 8. Januar 2021, 15 Uhr.

Hinweis: Diese E-Mail ist an alle ekir.de-Mailadressen verschickt worden.


Corona-Information Nr. 79 vom 22. Dezember 2020

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Geschwister,

das Land Rheinland-Pfalz hat seine aktualisierte Corona-Schutzverordnung veröffentlicht. Darin ist die von uns bereits am Wochenende kommunizierte Höchstteilnehmendenzahl für Gottesdienste drinnen wie draußen enthalten. Darüber hinaus gibt es keine für uns relevanten Änderungen.

80 bis 90 Prozent (in einigen Regionen etwas weniger) der präsentisch geplanten Gottesdienste sind inzwischen in den Gemeinden der Evangelischen Kirche im Rheinland abgesagt und durch andere Formate ersetzt worden. Dass es dabei nicht nur viele digitale Alternativen gibt, sondern auch eine Menge Formen, in denen die Weihnachtsbotschaft analog zu den Menschen gebracht wird, freut mich sehr. Haben Sie vielen Dank für Ihre Flexibilität, Ihre Fantasie und Ihren großen Einsatz!

Im Zugehen auf das Christfest werden wir das Infektionsgeschehen und die politische Entwicklung weiterhin im Blick behalten und Sie nötigenfalls mit den Informationen versorgen, die Sie vor Ort brauchen. Wie sich die Corona-Situation bei uns entwickeln wird, vermag niemand wirklich abzusehen. In diese Ungewissheit hinein aber spricht die Botschaft des Weihnachtsengels. Das ist eine gute Perspektive!

An diese habe mich heute gerne durch unseren Beauftragten bei Landtag und Landesregierung in Rheinland-Pfalz erinnern lassen. Als Schlusssatz seiner E-Mail mit der neuen Corona-Schutzverordnung schreibt er: „Und vergessen Sie nach der Lektüre der Verordnungen bitte nicht die Lektüre Lk 2,1- 20, gültig über den 10. Januar 2021 hinaus.“

In diesem Sinne grüße ich Sie herzlich

Ihr

Dr. Johann Weusmann
Vizepräsident
Evangelische Kirche im Rheinland
Landeskirchenamt

www.ekir.de/klingelbeutel

P. S.: Und noch eine Perspektive hat mir der heutige Tag bei der Lektüre von www.ekir.de eröffnet: Australien hat lange Monate eines harten Lockdowns hinter sich, aber die deutsche Gemeinde in Melbourne feiert hoffnungsvoll Weihnachten – mit rheinischem Frohsinn.

Stand: 22. Dezember 2020, 11 Uhr.

Hinweis: Diese E-Mail ist an alle ekir.de-Mailadressen verschickt worden.


Corona-Information Nr. 78 vom 19. Dezember 2020

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Geschwister,

der Ministerrat hat gestern Abend die Regelungen für Gottesdienste verändert: Für die Gottesdienste (drinnen wie draußen) gilt in Rheinland-Pfalz ab Heiligabend eine Höchstgrenze von 100 Besucherinnen und Besuchern. Bitte beachten Sie dies bei Ihren Planungen!

Mit der Information an Sie hatten wir heute etwas zugewartet, weil nicht klar war, ob Personen unter 14 Jahre bei den 100 mitgerechnet werden müssen. Die Antwort auf unsere Frage an die Landesregierung kam vor ein paar Minuten: Kinder und Jugendliche unter 14 Jahre zählen nicht mit.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Johann Weusmann
Vizepräsident
Evangelische Kirche im Rheinland
Landeskirchenamt

www.ekir.de/klingelbeutel

Stand: 19. Dezember 2020, 15.15 Uhr.

Hinweis: Diese E-Mail ist an alle ekir.de-Mailadressen verschickt worden.


Corona-Information Nr. 77 vom 18. Dezember 2020

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Geschwister,

viele Menschen auch in unserer Kirche sind in diesen Tagen in Bewegung, um dem Weihnachtsfest trotz aller Änderungen, die die aktuelle Pandemie-Lage mit sich bringt, eine Gestalt zu geben, in der die Botschaft vom Stall in Bethlehem erlebbar wird: Gott ist Mensch geworden. Diese Welt ist trotz allem, was zum Fürchten ist, kein gottverlassener Ort.

BalkOn du fröhliche

Weihnachten findet statt! Auch wenn manches anders ist als gewohnt. Damit die weihnachtliche Freudenbotschaft auch hörbar in die Welt getragen wird, haben sich rheinische Kirchenmusikerinnen und -musiker eine besondere Aktion ausgedacht. Unter dem Motto „BalkOn du fröhliche“ laden sie ein, an Heiligabend und den beiden Weihnachtsfeiertagen um 19 Uhr von Balkon oder Terrasse, aus Fenster oder Garten zu singen oder zu spielen. Wie das geht, ist auf der dazugehörigen Internetseite des Zentrums Gemeinde und Kirchenentwicklung zu erfahren. Stimmen Sie gerne mit ein!

Datenbank termine.ekir.de aktualisieren

Gemeinden, die zur Ankündigung ihrer Gottesdienste die Datenbank termine.ekir.de nutzen, bitten wir herzlich um Aktualisierung: Wenn Sie jetzt Präsenzgottesdienste durch digitale oder andere Angebote ersetzen, löschen Sie bitte unbedingt die abgesagten Termine dort und tragen die Alternativangebote ein. Nur so finden Menschen, die Weihnachtsgottesdienste suchen, das, was Sie anbieten. Das ist umso wichtiger, als diese Datenbank auch in die bundesweite Datenbank der EKD einfließt.

Nützliches aus Schulreferaten

Auch Schulreferentinnen und -referenten haben Material zum Christfest zusammengestellt, das sich persönlich nutzen lässt und auch digitale Angebote von Gemeinden ergänzen und bereichern kann. Zwei Beispiele: Das eine ist eine Andacht zur Weihnachtsgeschichte für Kinder im Grundschulalter und für Kinder, die Förderschulen besuchen . Das andere ist ein Zusammenschnitt des Weihnachtsevangeliums in verschiedenen Sprachen .

Weihnachten@home ausdrucken und verteilen!

Mit Weihnachten@home stellen wir Ihnen eine Hausandacht zur Verfügung, die Sie bei sich ausdrucken und in die Briefkästen der Menschen in der Gemeinde verteilen können. Der Vierseiter lässt sich farbig oder nahezu ohne Qualitätsverlust auch schwarz-weiß ausdrucken. Absender dieses Gottesdienstes für daheim ist „Ihre Evangelische Kirchengemeinde“.

„Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch! Der Herr ist nahe!“ Mit dieser ermunternden Aufforderung aus dem Philipperbrief gehen wir in die vierte Adventswoche. Ich wünsche Ihnen die spürbare Nähe Gottes in diesen Tagen – stärkend, tröstend und belebend.

Einen gesegneten vierten Advent wünscht Ihnen
Ihr

Dr. Johann Weusmann
Vizepräsident
Evangelische Kirche im Rheinland
Landeskirchenamt

www.ekir.de/klingelbeutel

Stand: 18. Dezember 2020, 14 Uhr.

Hinweis: Diese E-Mail ist an alle ekir.de-Mailadressen verschickt worden.


Corona-Information Nr. 76 vom 17. Dezember 2020

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Geschwister,

in der vorangegangenen Corona-Information Nr. 75 hatte ich darauf verwiesen, dass es mit Blick auf Regionen, in denen der 7-Tage-Inzidenzwert größer als 200 ist, vor allem in NRW noch Abstimmungsbedarf gab. Jetzt gibt es entsprechende Ergebnisse:

Regionen mit einem 7-Tage-Inzidenzwert größer als 200

Dort, wo die 7-Tage-Inzidenz bei einem Wert von mehr als 200 liegt, greifen in NRW strengere Grenzen bei Teilnehmendenzahl und Dauer sowohl für Gottesdienste in Gebäuden wie auch unter freiem Himmel. Die Details können Sie den „Regelungen in vier Bundesländern“ auf unseren Corona-Seiten entnehmen. Dort finden Sie die Informationen für Nordrhein-Westfalen in der Rubrik „Gottesdienste“ als ergänzter Punkt 7 der Auflistung.

Hausandacht: Weihnachten@home

Gerne weise ich noch einmal darauf hin, dass wir Ihnen mit Weihnachten@home eine Hausandacht zur Verfügung stellen. Der Vierseiter lässt sich farbig oder nahezu ohne Qualitätsverlust auch schwarz-weiß ausdrucken und zu Menschen tragen, die auf den digitalen Wegen nicht zu erreichen sind – oder Sie nutzen diese Hausandacht auch selbst.

„Paule und das Krippenspiel“

Als Ausgleich für die vielerorts ausfallenden Krippenspiele haben die TV-Sender KiKA und MDR den Kurzfilm „Paule und das Krippenspiel“ produzieren lassen, der nun auch zur Einbettung in Gemeindewebsites zur Verfügung steht. Der 15-minütige Film basiert auf einer Geschichte des Buches „Paule ist ein Glücksgriff“ der renommierten Kinder- und Jugendbuchautorin Kirsten Boie. Detailinformationen dazu finden Sie hier im Intranet.

Anmeldemöglichkeiten schaffen

Die aktuellen Corona-Schutzregelungen sehen grundsätzlich bzw. gegebenenfalls ein Anmeldeerfordernis für Gottesdienste vor. Ein Tool für die Abwicklung von Anmeldungen steht in der Termindatenbank termine.ekir.de zur Verfügung. Hinweise zur Nutzung stehen ebenfalls im Intranet. Sie finden diese hier.

Diese Woche im Advent ist hektisch und von vielen Diskussionen, Klärungen und Entscheidungen geprägt. Es ist schon frustrierend, wenn vieles von dem, was mit großer Energie und viel Liebe vor Ort für den Heiligabend und die Weihnachtstage geplant wurde, so nicht mehr machbar ist. Umso mehr danke ich allen, die auch auf alternativen Wegen dafür sorgen, dass die gute Botschaft des Weihnachtsengels die Menschen erreicht!

In aller angespannten Betriebsamkeit bin ich auf ein Video aufmerksam gemacht worden, das ein charmanter Beitrag zum digitalen Weihnachtsfest ist: 20 Kinder aus dem Kindergottesdienst der Kirchengemeinde Elberfeld-Nord in Wuppertal haben für Weihnachten die Weihnachtsgeschichte vor der Kamera eingesprochen. So kann sich die Gemeinde per YouTube die Geschichte unter dem Tannenbaum oder anderswo zum Heiligen Abend vorlesen lassen. Schauen Sie doch auch einmal hinein – oder nutzen Sie das Stück für Ihre Angebote.

Den so wunderbar vorgetragenen Wünschen am Ende des Videos würde ich mich gerne heute schon anschließen, aber ich nehme stark an, dass es auch in der kommenden Woche noch einmal Corona-Informationen auf diesem Weg gibt.

Bis dahin!
Ihr

Dr. Johann Weusmann
Vizepräsident
Evangelische Kirche im Rheinland
Landeskirchenamt

www.ekir.de/klingelbeutel

Stand: 17. Dezember 2020, 15.15 Uhr.

Hinweis: Diese E-Mail ist an alle ekir.de-Mailadressen verschickt worden.

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