Ideenbörse Kirchenmusik

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Beiträge zu “Ideenbörse Kirchenmusik

  1. Liebe singende Gemeinschaft,
    Liebe Chorleiter*innen als Multiplikator*innen,

    die Bedeutung des gemeinsamen Singens und Musizierens gewinnt in den heutigen Tagen an Bedeutung.
    Der #Balkonsingen-Start der EKD war ein Geschenk. Denn:
    – es stiftet Gemeinschaft
    – es führt Menschen zusammen, auch von Balkon zu Garten und umgekehrt, die sonst keinen Kontakt pflegen
    – es tröstet
    – es bringt Menschen in Kontakt zu Liedern, die sie als nicht-kirchlich gebundene Menschen alleine nicht singen würden
    Deshalb: #Balkonsingen geht weiter und der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
    Es kann gesungen und musiziert werden.
    Das Repertoire kann erweitert werden.
    Wochenliedpläne können fortlaufend ergänzt werden.
    Ein Beispiel, mit Zettel-Infoaktion im Briefkasten der Nachbarschaft gestartet und täglich lebendiger, gibt es unter:
    https://evangelischtroisdorf.de/2020/03/19/balkonsingen/
    Wer der Familie, Freunden, Bekannten und einsamen Menschen ein Liedgruß schicken möchte, gerne mit diesem Link:
    https://www.youtube.com/watch?v=w9y0LQkfEG4

    Herzlich grüßt,
    Brigitte Rauscher
    Kantorin und Vorsitzende des Chorverbands in der EKiR

  2. #OSTERNVOMBALKON OSTERSONNTAG 10:15 UHR

    Christ ist erstanden – das darf man hören!

    Da Ostern dieses Jahr nicht in der Kirche und mit der Gemeinde vor Ort gefeiert werden kann, hier der Aufruf zum „Osterflashmob“:
    Jede*r der singt oder ein Instrument spielen kann, bringt am Ostersonntag um 10.15 Uhr aus dem Fenster, vom Balkon oder im Wald das Lied „Christ ist erstanden“ (EG Nr. 99) zum Klingen.
    Unmittelbar davor, ab 09.30 Uhr wird der ZDF-Fernsehgottesdienst ausgestrahlt, an dessen Ende dann das Signal zum Musizieren an allen Orten gegeben wird.

    Weitere Informationen, sowie u.a. die Möglichkeit sich das Lied anzuhören:
    https://www.michaeliskloster.de/aktuelles/2020/04-12-musik-flashmob-am-ostersonntag-

    Ich bin dabei und freue mich auf das Erklingen dieser starken Botschaft.

  3. Appell zum Schutz freiberuflicher Kirchenmusiker*innen

    Ohne freischaffende Musiker*innen würden viele kirchenmusikalische Highlights nicht stattfinden können. Was wäre eine Johannespassion ohne das dafür zusammenstellte Profi-Orchester? Was wäre der Auftritt des Gospelchors ohne eine versierte Band?
    Und genau jene Freischaffenden sind zur Zeit in einer sehr prekären Situation und auf Hilfe angewiesen.
    Daher hat der Deutsche Musikrat dazu aufgerufen, die (vor allem auch für die Karzeit und Ostern) bereits engagierten freischaffenden Musiker*innen zu bezahlen, auch wenn keine Veranstaltung stattfindet. Der Kulturbeauftragte der EKD, Johann Hinrich Claussen, reagierte auf diesen Appell mit einem Solidar-Aufruf an die Kirchengemeinden. Es sollen Kulanzlösungen gefunden werden.

    In wieweit sind Sonderregelungen und Ausfallhonorare auch in Ihrer Gemeinde möglich?

    Weiter Infos finden Sie unter: http://www.miz.org/news-freiberufliche-kirchenmusikerinnen-n18441

  4. Wir sind ein neugegründetes Vokalensemble namens Cantus Animae aus Köln. Bestehend aus größtenteils Kirchenmusikern und Sängern, hätten wir am Palmsonntag eigentlich unsere Antrittskonzerte gehabt. Aufgrund der aktuellen Situation sind auch wir Musiker gezwungen zu Hause zu bleiben, keine Chorproben, Arbeitsphasen, keine Konzerte. Aber was fängt man mit seiner freien Zeit als Musiker zu Hause an, wenn man eigentlich mit anderen zusammen Musik machen möchte? Da kam uns die Idee nach einer Homeoffice-Version von Max Regers ‚Nachtlied‘, wo wir den Text so passend zu unserer aktuellen Krisenzeit finden.

    Der Text ist:

    Die Nacht ist kommen,
    Drin wir ruhen sollen;
    Gott walt’s, zum Frommen
    Nach sein’m Wohlgefallen,
    Daß wir uns legen
    In sein’m G’leit und Segen,
    Der Ruh‘ zu pflegen.

    Treib, Herr, von uns fern
    Die unreinen Geister,
    Halt die Nachtwach‘ gern,
    Sei selbst unser Schutzherr,
    Schirm beid Leib und Seel‘
    Unter deine Flügel,
    Send‘ uns dein‘ Engel!

    Laß uns einschlafen
    Mit guten Gedanken,
    Fröhlich aufwachen
    Und von dir nicht wanken;
    Laß uns mit Züchten
    Unser Tun und Dichten
    Zu dein’m Preis richten!

    https://www.facebook.com/111542807126592/posts/122703222677217?sfns=mo

  5. Die Proben der Blue Mountain Singers, Gospelchor der ev. Kirchengemeinde Leverkusen-Schlebusch, müssen aktuell wie so vieles ausfallen. Gestern (23.03.2020) haben wir uns um 18.30 Uhr zur gewohnten Probenzeit mit insgesamt 14 Chormitgliedern zur ersten Online-Chorprobe in der Geschichte unseres Chores (wir werden im Sommer 25!!) getroffen. Über das Programm „Zoom“ war das für alle Beteiligten sehr einfach und vor allem (bis zu 40 Minuten) kostenlos. Wir haben uns gefreut, uns wiederzusehen, haben ein schönes „Warm up“ vor dem Computer durchgeführt und das Lied „Der Mond ist aufgegangen“ (alle Strophen!) gesungen.
    Insgesamt ein tolles Erlebnis.
    Nachahmenswert!! Und vor allem einfach, auch für Computer-Laien wie mich 🙂

  6. In Mülheim Ruhr läuten abends um 19:30 h die Kirchenglocken der katholischen und evangelischen Kirchen – alle Menschen können sich im gemeinsamen Gebet zu dieser Zeit verbunden fühlen.
    Ich habe gestern damit begonnen, auf der Webseite der Kirchenmusik Links der Ruhr kurze Videos zu veröffentlichen, die zu dieser Zeit (oder einer anderen Zeit) angesehen werden können – in den kommenden Tagen wird täglich ein neues Video hinzukommen.

  7. Im Bonn erklingt jeden Abend eine andere Orgel aus der Stadt. Die Organistinnen und Organisten spielen für jeden Tag ein Abendlied ein, das dann auf der Website des Kirchenkreises, Instagram und Facebook zu hören ist. Oft nur mit dem Handy aufgenommen, sitzen sie allein an ihrer Orgel und spielen spontan und aus der Situation heraus. Unter dem Motto „Deine Orgel für zu Hause“. Die Strophen gibt es zum Mitlesen – hier ist die Auswahl noch einmal entscheidend. Manch eine Entdeckung ist zu machen: „Wo bleibst du Trost der ganzen Welt?“ – aus Eg 7,4. Ungewöhnliches wechselt sich mit Bekanntem ab.
    Ab nächste Woche beteiligen sich auch die katholischen Kolleginnen und Kollegen und Gemeinden an der Aktion. Dazu wird es dann auch eine gemeinsame Website geben. Bisher kommt das Angebot super an!

  8. Es ist ganz einfach gewesen: Ich habe mit den Leiterinnen der beiden örtlichen Seniorenheime telefoniert und einen täglichen Termin für ein Fenster- und Balkonsingen morgens um 10:30 Uhr und 11 Uhr vereinbart.

    Seit Dienstag läuft diese Aktion, die den Bewohnerinnen und Bewohnern, dem Pflegepersonal und auch mir sehr viel Freude bereitet. Ich stehe auf dem Parkplatz vor dem Haus, die Fenster sind geöffnet, manche stehen singend am Fenster, manche lauschen, einige winken. Wir singen eine Viertelstunde lang Frühlings- und Kirchenlieder.

    Viel Spaß beim Nachmachen!

    Andrea Coch, Kirchenmusikerin

  9. Trotz der gegenwärtigen „Generalpause“ soll die Musik in der Kirche, und damit LOB & KLAGE, nicht verstummen. Daher laden wir Sie ein, Ihre Ideen, die zu 100% mit den jeweils aktuellen Verordnungen im Einklang stehen müssen, mit vielen Kolleginnen und Kollegen im kirchenmusikalischen Dienst an dieser Stelle zu teilen.

    Manches ist schon auf dem medialen Weg im Umlauf. Aber auch analog mögen insbesondere an Ostern die Orgeln nicht stumm bleiben. So könnten beispielsweise zur Gottesdienstzeit und auch darüber hinaus, bei geschlossenen Kirchentüren und offenen Fenstern, kraftvoll alle Osterchoräle auf der Orgel erklingen.

    Lassen Sie uns die Hoffnung spendende Botschaft des Osterfestes mit unseren gegenwärtigen musikalischen Möglichkeiten Sonntag für Sonntag in die Welt tragen.

  10. Liebe Bläserinnen und Bläser in den Posaunenchören der EKiR!
    In diesen Tagen kommt das ganze gesellschaftliche Leben zum Stillstand!
    Gerade jetzt sollten wir mit unseren Instrumenten nicht schweigen, sondern unsere hoffnungsvolle, Zuversicht spendende Botschaft verbreiten und dort sein, wo Zuspruch und Trost erforderlich ist.

    Hier einige kreative Vorschläge für Einzelbläser – nicht als Chor!
    -Spielt vom Kirchturm! Choräle gespielt von einer Trompete oder einer Posaune
    -Spielt vor Krankenhäusern und Altenzentren. Solo oder im Duett. Als Familie auch im Trio oder Quartett
    -Spielt bei Beerdigungen mit der nötigen Distanz zum Grab
    -Spielt ein Ständchen durch das Telefon

    Eurer eigenen Kreativität ist keine Grenze gesetzt!
    Beachtet dabei immer die behördlichen Vorgaben, die sich nahezu täglich ändern.
    Sobald eine Ausgangssperre verhängt werden sollte, verbleibt nur noch die Option aus dem Fenster zu spielen.

    Vorstand des Posaunenwerks Rheinland
    Kirchenmusikdirektor Jörg Häusler
    Landesposaunenwart der Evangelischen Kirche im Rheinland
    Rudolf-Harbig-Str. 20 – 56179 Vallendar
    Tel.: 0261 – 9830438
    http://www.posaunenwerk-rheinland.de

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